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Die FiBo in Essen
Mit unserem Trainer aus dem Fitnessstudio Gesundheitszentrum Aschaffenburg waren wir heute auf der FiBo in Essen.
In erster Linie galt unser Interesse neuen Geräten für das Studio.
Und davon gab es wirklich eine Menge.

Diane an einem Gerät von LifeFitness

Ein weiteres Gerät von LifeFitness

Bauchmuskelübungen

Tolles Gerät. Aber nicht unbedingt was für das Wohnzimmer

Sehr stark, aber nicht der Stärkste
Da im Studio eher Gesundheitssport denn Bodybuilding betrieben wird, suchten wir uns Hersteller aus, die dann auch eher diesen Sparten zu zuordnen sind. Zu erwähnen waren hier hauptsächlich zwei Hersteller:
proxomed aus Alzenau und Frei aus Kirchzarten.
Wir konnten alle Geräte ausgiebig testen und wurden vom Personal auch eingewiesen.
Die Geräte beider Hersteller sind wirklich super. Da fällt die Wahl sehr schwer.
Gut gefallen hat mir auch das „Massenspinning“. In einer Halle waren bestimmt 200 Spinningbikes aufgestellt und wurden eifrig genutzt. Bei eindringlicher Musik und unter den Anweisungen der Instruktoren muss das ein tolles Gefühl sein, mit so einer großen Gruppe zu spinnnen.
Gleich hinter der Spinninghalle änderte sich dann das Publikum schlagartig. Ich kann Euch sagen…
Waren bisher in den Hallen gut trainierte Sportler und „Normalos“ unterwegs, ging es jetzt richtig los.
Wir kamen in die Halle mit Nahrungsergänzungsmitteln für Bodybilder. Hier waren praktisch alle Hersteller solcher Mittel vertreten. Und jeder versuchte mit bekannten oder unbekannten Bodybuildern die kaufbereite Bodybuildermasse an seinen Stand zu binden. Leider habe ich hier keine Fotos gemacht. Zum einen, weil ich mich nicht traute, zum anderen weil ich aus dem Staunen nicht mehr herauskam. Was hier für Muskelpakete unterwegs waren… So was hatte ich bisher nur im Fernsehen gesehen. Männer und Frauen, die aussehen wie Männer, eingeölt und aufgepumpt bis zum Maximum, mit einem zwanghaften Grinsen im Gesicht. Der Hammer. Aber wirklich Gesund sahen die nicht aus.
Ich fragte mich, ob die Toilettenanlagen in dieser Halle an eine Sondermüllverklappungsanlage angeschlossen waren? Also, von so ein bisschen Eiweißpulver und sonstigen Supplementen bekommt man nicht solche Muskeln.
Und dann durften wir noch einem inoffiziellen Rekord zuschauen. Auf einer Bühne fand ein Wettstreit einiger Kraftprotze in der Disziplin Kniebeugen statt. Einer der Jungs schaffte doch tatsächlich eine Kniebeuge mit 422,5 Kilogramm (!!!) auf dem Rücken! Neuer deutscher Rekord! Doch leider war der Wettbewerb nicht angemeldet, und somit die ganze Anstrengung für die Katz!
Fazit: Die FiBo ist eine interessante Messe. Es gibt viel zum testen und vor allem zu sehen. Allerdings darf man auch nicht alles ernst nehmen. Denn hauptsächlich wollen alle das eine:
Geld verdienen! Aber sollte ich nächstes Jahr wieder die Gelegenheit bekommen, fahre ich sicher wieder hin!