Für einen guten Zweck: 12 Stunden Hohler Buckel


© Rad statt Rohlstuhl

Höhenmeter sammeln für einen guten Zweck? Da bin ich doch gerne dabei! Zumal der „Hohler Buckel“ fast vor meiner Haustüre liegt. Und gut in meine Rennvorbereitung passt das Event auch. Sicherlich werde ich keine 12 Stunden über den Hügel fahren, aber mindestens zehnmal möchte ich es schon schaffen. Das wären dann ca. 150 Kilometer und 3.670 Höhenmeter. Jeder Teilnehmer legt vor dem Start einen Betrag X fest, den er pro geschafften Höhenmeter zugunsten der Nathalie-Todenhöfer-Stiftung spendet. Eine gute Idee und eine tolle Veranstaltung von Besi & Friends.
Also falls du noch nichts vor hast am 23.07. – es gibt noch ein paar Startplätze.
Du möchtest nicht selber fahren aber die Aktion trotzdem unterstützen?
Dann kannst du über mein Profil einen fixen Betrag spenden oder mich mit einem frei gewählten Betrag je von mir gefahrenen Höhenmeter unterstützen.
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Keep on cycling!

Saison Highlight 1/17 – Der Wenigumstädter Radmarathon

Der Wenigumstädter Radmarathon ist mir inzwischen zu einem liebgewonnen „Jour fixe“ in meinem jährlichen Eventkalender geworden. Geht es dabei doch durch den von mir so geliebten Odenwald. Aufgrund seiner Länge von ca. 200 Kilometern und der top Verpflegung (ich sag nur: Reiskuchen!) kommt man dabei in Regionen, die für eine normale Tour oder Trainingsfahrt zu weit entfernt sind. Der Marathon ist außerdem eine prima Vorbereitung auf meine weiteren Saisonziele für 2017.

In letzter Minute konnte ich Sportsfreund Zenon dazu überreden, mir auf dem Ritt durch den Odenwald Gesellschaft zu leisten. Die Wettervorhersage war prima und um 5.30 Uhr sammelte mich Zenon zu Hause auf. Kurz nach 6 Uhr befanden wir uns auf der Strecke. So früh waren noch nicht viele Sportler unterwegs. So waren wir immer bei den Ersten, die die Kontrollpunkte erreichten. Die Verpflegung und der Service an den Kontrollpunkten war wie gewohnt sehr gut. Es gab Wasser, Tee, Cola, Kuchen, Riegel, REISKUCHEN, Bananen und Äpfel. Außerdem neu in diesem Jahr: Gurke mit Salz. Bei den ersten Verpflegungen lächelten wir noch über dieses Wundermittel, aber im Verlauf des Tages und mit steigender Temperatur nahmen wir das Angebot gerne an. Der Schweiß- und damit Salzverlust nahm immer mehr zu.
Leider fand sich keine Gruppe und wir rackerten uns zu zweit auf der großen Schleife ab. Erst nach der Zusammenführung der RTF- und Marathonstrecken gesellten sich zwei Fahrer im Mossautal zu uns. Der eine war vom Team „Besi & Friends“ und der andere war ein „Strava-Konkurrent“, wie sich im Laufe der gemeinsamen Fahrt herausstellte. Zu viert kämpften wir nun gegen die Hitze und die letzten Hügel auf der Strecke.
In Lengfeld sollte noch einmal ein Kontrollpunkt sein, aber wir verpassten den Abzweig und wir wählten den direkten Weg durch Groß-Umstadt. Dank meiner Ortskenntnisse fanden wir bald wieder auf die offizielle Strecke. Glücklicherweise hatten wir alle noch genug zu trinken für die letzten Kilometer. Im Ziel erfuhren wir später, dass der Wegweiser aus Versehen zu früh entfernt wurde. Das wurde schnell bemerkt, aber für eine halbe Stunde fehlte das Schild. Und genau in der Zeit kamen wir vorbei. Deswegen standen dann nach gut 7,5h brutto „nur“ 197 Kilometer auf dem Tacho. Egal, ich werde die 200er Marke dieses Jahr schon noch überschreiten… 😉

Alles in allem war es wieder einmal ein schöner Tag auf dem Rad und mit meiner Form war ich, nach dem verkorksten Februar und März, auch ganz zu frieden. Ich fuhr nicht am Anschlag und es wäre noch Luft nach oben gewesen. 🙂

Nächsten Sonntag ist Pfingsten, und da fährt man ja bekanntlich nach Bimbach! 😉

Keep on cycling!

Kleine Fluchten

Ein Tag wie ein kurzer Urlaub – solche kleine Fluchten sind nötig, um aus dem Alltag auszubrechen.

Der diesjährige Vatertag war eine prima Gelegenheit eine solche kleine Flucht anzutreten. Nachdem mir meine lieben Kinder das selbstgebastelte Vatertagsgeschenk überreicht und ein wirklich schönes Gedicht vorgetragen hatten trat ich mit Sportsfreund Zenon zu einer zünftigen Vatertagstour an. Den Bollerwagen mit Bier tauschten wir allerdings gegen unsere Mountainbikes. 😉
Unser Ziel lag im südlichen Pfälzer Wald, wir wollten die Trails rund um Busenberg unsicher machen. Für diese Region sprachen logischerweise die genialen Trails und die inzwischen beachtliche Ortskenntnis von Zenon, der die Tour geplant hatte. Zudem ist die Region aufgrund fehlender Infrastruktur (spärlich besiedelt, wenig Einkehrmöglichkeiten) nicht so überlaufen. Das sollte auch an einem Tag wie Christi Himmelfahrt für entspanntes Trailsurfen sorgen. Um es vorweg zu nehmen, der Plan ging auf. Lediglich in der Nähe von Dahn und an der Drachenfelshütte trafen wir auf größere Menschenmengen. Der Kontakt verlief aber sehr freundlich und unproblematisch. Zenon meinte das läge an den Pfälzern, die gerne ein Schoppen petzen. Das entspannt. 😉

Wie oben schon erwähnt, die Trails waren aller erste Sahne, wobei ich gestehen muss, dass ich gut 90% der zahlreichen S-Kurven nicht fahren konnte. Das ging schon einmal besser, aber mir fehlt einfach die Übung. Gegen Ende der Tour wurde es etwas besser und ich konnte ein paar wenige Kurven fahren. Allerdings war dort das Gelände auch nicht mehr so steil und die Kurvenradien nicht ganz so eng. Hier gibt es großes Verbesserungspotential meinerseits…

Am Ende der Tour standen auf meinem Tacho gut 30 Kilometer und 1.150 Höhenmeter. Bei knapp 3 Stunden Bewegungszeit… 😉
Naja, wir haben uns Zeit gelassen und viele der Höhenmeter mussten wir die Räder auch bergauf schieben, da die Trails bergauf oft zu steil zum Fahren waren. Insgesamt waren wir etwas über 6 Stunden unterwegs – inklusive Einkehr in der Drachenfelshütte.

Der krönende Abschluss war das eiskalte, alkoholfreie Weizenbier, welches wir direkt an unserem Parkplatz auf dem Busenberger Vatertagsfest zu uns nahmen. Das hatten wir uns verdient.
Übrigens sorgte selbiges Fest für eine musikalische Untermalung unserer Tour, denn immer wieder wehte uns der Wind die Klänge der Blasmusikkapelle heran.

So wurde die Tour zu einer richtig zünftigen kleinen Flucht. 😉


Typische Felsformationen


Es gab auch sehr flowige Abschnitte


Ich liebe diese Sandsteinformationen


Noch mehr Felsen


Für solche Einsatzzwecke immer noch meine erste Wahl: Das Stevens Glide mit 26″ Laufrädern. Inzwischen etwas in die Jahre gekommen, aber ich fahre es immer noch gerne.


Felsen…


Flow…


Aussichten…


Auch ganz wichtig: Saumagen. In der Drachenfelshütte €5, mit Brot und Kraut. Ein fairer Preis!


Fahrtechnik gefragt!


Hier musste man den Kopf einziehen. Tricky: Die Felsdurchfahrt kam gleich nach einer steilen Abfahrt und Kurve.

Schee war’s – danke Zenon!

Happy Birthday!

Nein, nicht ich habe Geburtstag – dieser Blog hat Geburtstag. Genau vor 10 Jahren, am 19.04.2007, schrieb ich meinen ersten Beitrag. Damals noch unter dem Titel „Fit in einem Jahr für einen Alpencross?“. Kurz zuvor hatte ich mit dem Rauchen aufgehört und hatte das ehrgeizige Vorhaben, im Jahre 2008 einen Alpencross mit meinem Bruder zu fahren. Um mich selbst zu motivieren wollte ich meine Touren in diesem Blog festhalten. So fuhr ich an diesem Tag 20 Kilometer in 2 Stunden. Mein erstes „Bike“ war ein Baumarkt-Mountainbike von Fischer.


2007er Top-Bike 😉


2007er Top-Biker 😉

Kurz darauf bekam ich mein erstes richtiges MTB – das treue Wheeler. Damit fahre ich heute noch im Winter bzw. nutze es als „Stadtschlampe“. 😉

Im Laufe der Jahre kamen ein paar Räder dazu, mein Frau stieg ebenfalls in das Hobby ein und zum Biken kam noch das Rennradeln.

Einige Alpentouren, Rundtouren sowie echte Alpenüberquerungen liegen nun hinter mir bzw. uns. Aktuell versuchen wir unsere Kinder für das Hobby zu begeistern. Bei dem Großen ist der Funke bereits übergesprungen und wir haben schon die ein oder andere echte MTB-Tour mit Trails absolviert.

Das macht er mit seinen fast sechs Jahren echt super! Und auch das Töchterlein ist inzwischen vom Laufrad auf das Fahrrad umgestiegen und pedaliert inzwischen nahezu selbstständig zum Kindergarten und zurück.
Das Leben ist also im Fluss und es geht voran. Nochmal zehn Jahre und ich berichte vermutlich (hoffentlich) vom ersten gemeinsamen Alpencross zu viert! 😉

Viele Beiträge sind über die Zeit zusammen gekommen und ich versuche auch in Zukunft über die Highlights aus meinem sportlichen Leben zu berichten. Ein Beitrag pro Monat sollte mindestens möglich sein. Also – stay tuned und

Keep on biking!

Auf geht’s! (Hoffentlich…)

Kurzes Update zur gesundheitlichen Lage: Allen Beteiligten geht es merklich besser!
Ich beginne nun langsam wieder mit dem Training und habe den heutigen Vormittag für eine kurze Runde mit dem Hardtail genutzt. Zwar stürmte es etwas, dafür war es aber trocken und sonnig. Und nach so langer Zeit war es einfach nur schön, endlich mal wieder etwas Sport im Freien zu machen.

Wenn ich die Runde heute gut vertrage und kein Rückschlag kommt, werde ich nächste Woche wieder voll einsteigen und Kilometer auf dem Rennrad machen. Schließlich wartet das ein oder andere Event im Sommer auf mich. Aber bis dahin ist noch genügend Zeit und ich kann den verlorenen Monat wieder aufholen.

Und auch bei Diane geht es bergauf. Die Entzündung ist raus aus der Schulter und so langsam wird auch sie wieder ins (zunächst Ergometer-) Training einsteigen.

Keep on Biking!