Kurztrip ins Fränkische

Für Ende April war ein Männerwochenende mit den Mountainbikes auf dem Vulkanring geplant. Dieses Vorhaben fiel einem kurzen Kälteeinbruch just an diesem Wochenende zum Opfer.

Dafür bot sich mir die Gelegenheit, wie auch schon letztes Jahr, ein Familientreffen am Brombachsee für zwei kurze Fahrten zu nutzen. Einzige Bedingung der Mitreisenden: Zum Frühstück musste ich wieder zurück sein. Kein Problem – im frühen und leisen Aufstehen bin ich inzwischen geübt. Eigentlich wollte mich mein Bruder auf den Ausfahrten begleiten, aber daraus wurde wegen eines Unfalls (zum Glück nur Sachschaden) leider nichts. Das Wetter spielte auch hier nicht so richtig mit und so machte ich mich am Pfingstsonntag in aller Herrgottsfrühe bei sehr frischen Temperaturen auf die kurze Runde, die so kurz gar nicht war. Ich hatte nämlich die ungekürzte Route statt der von mir bearbeiteten Strecke auf mein Garmin Edge geladen. Das merkte ich aber erst unterwegs. Trotz des fehlenden Kaffees und Frühstücks konnte ich aber ein ordentliches Tempo fahren und saß pünktlich wie gefordert am Buffet. Nach so einer Nüchternfahrt schmeckt das Frühstück gleich nochmal so gut. 😉

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Bei diesen Außenbedingungen war ich im Übrigen recht froh darüber, dass ich heuer Bimbach wegen des Familientreffs canceln musste. 😉

Am Pfingstmontag herrschten noch üblere Bedingungen. Zu der fiesen Kälte kam nun noch Regen und starker Wind dazu. Trotzdem zwang ich mich aufs Rad, drehte aber eine noch kürzere Runde als am Vortag. Beim Eintreffen im Hotel schliefen unsere Kinder sogar noch. Zumindest konnte ich mit den zwei Trainingseinheiten der sehr positiven Kalorienbilanz etwas entgegenwirken.

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Untergebracht waren wir dieses Jahr übrigens im Landhotel Sonnenhof. Das Hotel ist ein guter Ausgangspunkt für Unternehmungen in der Region, der Service gut und das Personal war sehr freundlich und zuvorkommend. Allerdings waren die aufgerufenen Preise für das Gebotene meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt.

Auch dieses Jahr unternahmen wir wieder eine Schifffahrt mit der MS Brombachsee – gerade für die Kinder ein schönes Abenteuer.

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Ein weiteres Highlight war der Besuch des Hopfen- und Biermuseums in Spalt. Informativ, modern und günstig – so kommt das noch junge Museum daher. Und sogar ein kleines Bier ist im Eintrittspreis inbegriffen. Hier kann man ruhig mal vorbeischauen.

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So beschwingt ging das kurze, aber schöne Wochenende im Frankenland zu Ende. Mal sehen, wo wir nächstes Jahr landen.

Keep on cycling.

Bembel-Tour mit den Spessart-Bikern

Tino hatte zur Tour mit anschließender Einkehr im Klotzenhof gerufen und 7 Biker und 1 Bikerin folgten dem Aufruf und standen am vereinbarten Treffpunkt in Großheubach. Zusammen mit zwei weiteren Spessart-Bikern reiste ich mit dem Rad an.
Es wurden einige Trails am Engelberg unter die Stollen genommen, bevor wir durstig und hungrig in der Wirtschaft einfielen. Zum Glück wurde ich abgeholt und musste nicht mehr mit dem Rad nach Hause fahren. Gespritzten Apfelwein sollte man nicht unterschätzen… 😉

Fahrzeit: 03:22:55
Kilometer: 56,12 km
Durch. Geschw.: 16,59 km/h
Max. Geschw.: 43,20 km/h
Höhenmeter: 699 m
Rad: Stevens Glide ES

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Fotos zur Tour gibt es hier: *klick*

Keep on biking!

Mai-Tour

Der erste Mai und schönes Wetter? Nichts wie raus und aufs Rad. Und der Rest der Familie kommt auch mit. 😉
Ziel war der Limousinhof. Hier machten wir Rast und kehrten ein. Auf der Tageskarte stand u. a. Rinderbraten mit Klößen und Rotkraut. Perfekt – das wurde gleich zweimal bestellt. Und einmal Kloß mit Soß‘. Wie immer waren wir sehr zufrieden mit dem Essen, dem Service und dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Zumal das Fleisch dort zu 100% aus eigener Herstellung stammt. Da weiß man, was man isst.
Zum Nachtisch gab es ein paar Sahnetrails oberhalb von Bessenbach. Lecker! 😉 Der Singletrailer machte wieder alles mit. Was bin ich froh, dass wir das Teil haben. So wurde es ein perfekter Mai-Feiertag!

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Kurze Spielpause – sehr wichtig für die Laune! 😉

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Kloß mit Soß‘ – noch viel, viel wichtiger für die Laune!!! 😉

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Fahrzeit: 02:25:33
Kilometer: 35,49 km
Durch. Geschw.: 14,63 km/h
Max. Geschw.: 44,64 km/h
Höhenmeter: 546 m
Rad: Stevens Glide ES

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Keep on biking!

Klotzenhof – Zur Bauernschänke

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Zwischen Großheubach und Röllbach gelegen, ist der Klotzenhof die ideale Einkehrstation für alle, die mal so richtig rustikal und günstig essen möchten und in der Ecke sind.
Der Klotzenhof gehört zu Großheubach und besteht aus einer Ansammlung von Bauernhöfen. Es gibt hier gleich mehrere Wirtschaften.
Wir waren in der Bauernschänke von Familie Speth.

Das Angebot an Speisen ist der Umgebung angepasst. Es gibt eher ländliche Kost. Hier wird das Brot selbst gebacken, das Fleisch stammt aus eigener Schlachtung und der Apfelwein wird selbst gekeltert.
Eine große Flasche Wasser kostet € 1,50. Ein Rippchen oder Zunge mit Kraut und Brot kosten € 4,00. Das Preis-Leistungsverhältnis ist in der Bauernschänke noch nicht aus den Fugen geraten.
Die Bauernschänke erhält von mir deshalb des Prädikat EMPFEHLENSWERT!

Die Wirtschaft ist aber nur an 3 Tagen in der Woche geöffnet. Deshalb zur Sicherheit vorher anrufen. Tel.: 09371 – 1032
Leider konnte ich keine Internetseite finden, aber dafür gibt es einen Lageplan in GoogleMaps.


Klotzenhof auf einer größeren Karte anzeigen

Mahlzeit!

Das Hohe-Wart-Haus

Eine Location, die man im Spessart eigentlich besucht haben muss, ist das Hohe-Wart-Haus. Mitten im Wald gelegen, kann man hier eine kürzere oder längere Regenerationspause einlegen. Inzwischen gibt es dort „sportlerfreundliche“ Küche. Auf der Speisekarte stehen jetzt Spaghetti mit Hackfleischsoße und Bandnudel mit frischen Pfifferlingen. Auch das Top-Regenerationsgetränk „Erdinger Alkoholfrei“ wird ausgeschenkt. Mit Alkohol ist das Hohe-Wart-Bräu sehr empfehlenswert.
Der Rest der Speisekarte ist ebenfalls nicht zu verachten. Spareribs, Spanferkel, Schweinebraten, Haxen, etc. sind sehr lecker – wenn auch nicht gerade sportkompatibel. 😉
Was immer geht, ist der hausgemachte Butterstreuselkuchen und eine Tasse des selbstgerösteten Kaffees.
Für Mountainbiker sind die umliegenden Trails sehr interessant. Hier gibt es viel zu entdecken.
Sollte man den Spessartweg 2 fahren oder wandern, liegt das Hohe-Wart-Haus als ideale Einkehrstation direkt auf dem Weg.
Zur Rush Hour am Samstag und Sonntag sollte man allerdings etwas Zeit und Geduld mitbringen. Das fällt bei der Umgebung aber nicht schwer. Ideal für Kinder ist der Waldspielplatz.
Und größere Reisegruppen buchen gerne einen Überfall durch die „Spessarträuber“. Naja, wer es mag…
Mehr Information gibt es auf der Internetseite.