Saison Highlight 1/17 – Der Wenigumstädter Radmarathon

Der Wenigumstädter Radmarathon ist mir inzwischen zu einem liebgewonnen „Jour fixe“ in meinem jährlichen Eventkalender geworden. Geht es dabei doch durch den von mir so geliebten Odenwald. Aufgrund seiner Länge von ca. 200 Kilometern und der top Verpflegung (ich sag nur: Reiskuchen!) kommt man dabei in Regionen, die für eine normale Tour oder Trainingsfahrt zu weit entfernt sind. Der Marathon ist außerdem eine prima Vorbereitung auf meine weiteren Saisonziele für 2017.

In letzter Minute konnte ich Sportsfreund Zenon dazu überreden, mir auf dem Ritt durch den Odenwald Gesellschaft zu leisten. Die Wettervorhersage war prima und um 5.30 Uhr sammelte mich Zenon zu Hause auf. Kurz nach 6 Uhr befanden wir uns auf der Strecke. So früh waren noch nicht viele Sportler unterwegs. So waren wir immer bei den Ersten, die die Kontrollpunkte erreichten. Die Verpflegung und der Service an den Kontrollpunkten war wie gewohnt sehr gut. Es gab Wasser, Tee, Cola, Kuchen, Riegel, REISKUCHEN, Bananen und Äpfel. Außerdem neu in diesem Jahr: Gurke mit Salz. Bei den ersten Verpflegungen lächelten wir noch über dieses Wundermittel, aber im Verlauf des Tages und mit steigender Temperatur nahmen wir das Angebot gerne an. Der Schweiß- und damit Salzverlust nahm immer mehr zu.
Leider fand sich keine Gruppe und wir rackerten uns zu zweit auf der großen Schleife ab. Erst nach der Zusammenführung der RTF- und Marathonstrecken gesellten sich zwei Fahrer im Mossautal zu uns. Der eine war vom Team „Besi & Friends“ und der andere war ein „Strava-Konkurrent“, wie sich im Laufe der gemeinsamen Fahrt herausstellte. Zu viert kämpften wir nun gegen die Hitze und die letzten Hügel auf der Strecke.
In Lengfeld sollte noch einmal ein Kontrollpunkt sein, aber wir verpassten den Abzweig und wir wählten den direkten Weg durch Groß-Umstadt. Dank meiner Ortskenntnisse fanden wir bald wieder auf die offizielle Strecke. Glücklicherweise hatten wir alle noch genug zu trinken für die letzten Kilometer. Im Ziel erfuhren wir später, dass der Wegweiser aus Versehen zu früh entfernt wurde. Das wurde schnell bemerkt, aber für eine halbe Stunde fehlte das Schild. Und genau in der Zeit kamen wir vorbei. Deswegen standen dann nach gut 7,5h brutto „nur“ 197 Kilometer auf dem Tacho. Egal, ich werde die 200er Marke dieses Jahr schon noch überschreiten… 😉

Alles in allem war es wieder einmal ein schöner Tag auf dem Rad und mit meiner Form war ich, nach dem verkorksten Februar und März, auch ganz zu frieden. Ich fuhr nicht am Anschlag und es wäre noch Luft nach oben gewesen. 🙂

Nächsten Sonntag ist Pfingsten, und da fährt man ja bekanntlich nach Bimbach! 😉

Keep on cycling!

2 Gedanken zu „Saison Highlight 1/17 – Der Wenigumstädter Radmarathon

  1. Gute Leistung, gratuliere….Wie regenerierst Du eigentlich nach einer solchen Runde (Ernährung, Schlaf, Massage)?

  2. Danke. 🙂
    Eigentlich mache ich nichts besonderes zur Regeneration. Im Ziel gab es ein alkoholfreies Weizenbier und ein belegtes Brötchen. Zu Hause dann einen Proteinshake und ein Eis… Ansonsten habe ich normal gegessen. Schlaf hatte ich wie so oft zu wenig – 6 Stunden. 7-8 wären besser. Bis 18 Uhr hatte ich Schonzeit auf der Couch, danach ging der Familiealltag weiter. 😉
    Massage o.ä. habe ich nie. Ein bis zwei Ruhetage, dann geht es weiter. 😉

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