Nauders 2025 – Goldseen

[Werbung (unbezahlt) wegen Marken-, Orts- und Namensnennung und Verlinkung.] (Keine Ahnung, ob ich das hier angeben muss oder nicht.)

14.08.2025

Bevor wir vollends in das Bike-Business einstiegen, stand noch eine Wanderung auf unserer To-Do-Liste. Das Ziel waren die Goldseen, umringt von einigen Fast-Dreitausendern.

Mit der Bergkastel Bahn gondelten wir bis zur Bergstation, von wo aus wir unsere Wanderung starteten.

Über einen  schönen und abwechslungsreichen Pfad führte uns der Weg durch die beeindruckende Hochgebirgslandschaft schnell bergauf.

Zuerst erreichten wir den unteren der beiden Seen. Wir ließen ihn aber rechts liegen, da das Ufer des kleineren Sees nicht wirklich zum Verweilen einlud.

Nach weiteren 30 Höhenmetern erreichten wir den größeren der beiden Bergseen. Hier legten wir nun eine Rast ein und stärkten uns mit einer mitgebrachten Brotzeit.

So verlockend der See auch aussah, das Wasser war wirklich eisig. Unser Sohn wagte dennoch ein paar Schwimmzüge, kam aber schneller wieder aus dem Wasser heraus als hinein. 😉
Bei mir reichte es nur für die Füße…

Der Aufenthalt dort oben war wirklich sehr schön und wir genossen die Aussicht in vollen Zügen. Zudem war der Spot nicht überlaufen, da es von der Bergstation doch schon eine ordentlich Wanderung mit ca. 9 Kilometern und 450 Höhenmetern über zum Teil verblocktes Gelände war.
Was allerdings sehr störte, waren die zwei Drohnenpiloten, die sich hier oben wohl so etwas wie ein Rennen leisteten.
So gerne ich Aufnahmen mit Drohnen sehe, so sehr störten mich diese Dinger nun in der Realität. Durch die Lage im Bergkessel verstärkte sich das Fluggeräusch exponentiell. Das schmälerte das Erlebnis ungemein und brachte mich dazu, dass ich Filme mit Drohnenaufnahmen nun mit etwas gemischten Gefühlen sehe.

Aber dadurch ließen wir uns die Laune und die Rast nicht verderben.

Nach der Pause wanderten wir auf dem selben Weg wieder zurück zur Bergstation, diesmal mit kurzer „Kraxeleinlage“ zum Ufer des kleinen Goldsees.

Und da wir schon wieder etwas hungrig waren, gönnten wir uns noch eine entschleunigte Fahrt mit dem Sessellift hinab zur Lärchenalm.

Hier geht es etwas ruhiger und uriger als in dem Restaurant an der Bergstation oder in der Stieralm zu, obwohl die drei Locations wohl zusammengehören.

Nach dem Essen mussten wir uns etwas sputen. Wir erreichten gerade noch die letzte Auffahrt mit dem Sessellift zur Bergstation und sparten uns so den Weg zu Fuß hinab ins Dorf.

Das war ein schöner und perfekter Tag am Berg gewesen. 🙂

Keep on Hiking!

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