Ein neues Bike

Irgendwie schlummerte der Gedanke ja schon lange in meinem Hinterkopf. Eigentlich hätte ich gerne ein neues Rad. Mein Wheeler leistete mir zwar immer treue Dienste, aber es gelangte immer öfter an seine Grenzen. Für den Anfang war es aber ein super Bike! Oder doch lieber ein Rennrad? Nun kam der Defekt am Hauptschwingenlager dazu. Und da sah ich die Teilnahme an der Meran-Rundfahrt als gefährdet an. Also doch ein neues MTB!
Ich beschäftigte mich also die letzten Tage mit einschlägiger „Fachliteratur“, las Tests und verglich im Internet. Dabei stieß ich auf das Stevens Glide ES.

Stevens Glide ES

Es gefiel mir rein optisch sehr gut, und ich fand kein Rad, das vom Preis-Leistungs-Verhältnis ähnlich gut gewesen wäre. Ich schrieb also mehrere Stevens-Händler an, ob das Rad vorrätig sei. In der näheren Umgebung fand ich drei, bei denen ich das Rad Probe fahren hätte können. Da die Zeit drängte und ich nur eine Woche bis zum Alpencross hatte, war mir das sehr wichtig. Schließlich muss ich mich ja mit dem Rad auch noch vertraut machen.
Der erste Händler war das Zwei-Rad-Team in Elsenfeld. Also fuhr ich am Samstag früh nach Elsenfeld. Und was soll ich sagen? Ich setzte mich drauf und wusste, das wird mein neues Rad!
Es passte einfach perfekt zu mir. Ich fuhr noch ein zweites, vergleichbares Rad von einem anderen Hersteller zum Testen, das bestätigte aber nur meinen ersten Eindruck. Es würde das Glide werden.
Zum Zwei-Rad-Team möchte ich noch sagen, dass mich das Team sehr überzeugt hat. Kompetente Beratung und unkomplizierter Ablauf. Gerne empfehle ich den Laden weiter.
Zwei Stunden später war ich stolzer Besitzer meines neuen Rads. Mehr Infos zu dem Rad auf der Seite „Meine Bikes“.

Die Vorbereitung läuft… noch 13 Tage…

Dann startet das Abenteuer rund um Meran. Und so langsam finde ich auch wieder zu meiner alten Form zurück. Aber nur gaanz langsam 😉

Die heutige Feierabendrunde absolvierten wir zu dritt. Björn und Matthias waren mit dabei.
Sehr straßenlastig fuhren wir nach Haibach und Dörrmorsbach. Von dort fuhren wir zum neuen Sendemast auf dem Pfaffenberg. Die nächste Station war die Hohe Warte. Aber wir kehrten nicht ein, sondern schlugen den Weg in Richtung Posthalterkreuz ein. An den Bessenbacher Steinbrüchen vorbei gelangten wir nach Straßbessenbach. Von da fuhren wir nach Haibach, und durch die Haibacher Schweiz nach Aschaffenburg zurück.

Schönes Wetter – schöne Runde.

Fahrzeit: 01:55:06
Kilometer: 31,36 km
Durch. Geschw.: 16,35 km/h
Max. Geschw.: 55,70 km/h
Höhenmeter: 561 m

Das Höhenprofil:

Höhenprofil vom 11.07.2008

Keep on biking!

Achja, am Samstag schau ich mal nach einem neuen fahrbaren Untersatz… Das wird spannend 😉

Erste Feierabendrunde nach meinem Urlaub

So. Zwei Wochen Urlaub sind vorbei, und heute war also wieder eine Feierabendrunde dran.
Ich war sehr gespannt, ob ich viel meiner Form eingebüßt hatte. Aufs Gewicht ging der Urlaub schon mal nicht.
Um 18.00 startete ich mit Björn in Aschaffenburg. Locker fuhren wir in Richtung Erbig. Den Anstieg zum Judenfriefdhof meisterte ich noch ganz gut. Über den Gipfel des Erbigs fuhren wir weiter und schlugen dann die Richtung zur Obernauer Kapelle ein. Über die Sulzbacher Trails gelangten wir dann zum Sodener Sportplatz. Weiter ging es bergauf über den Spiesknückl zur Frühstückseiche. Hier musste ich dann ganz schön leiden. Die zwei Wochen Bike-Abstinenz machte sich bemerkbar. An der Frühstückseiche musste ich erst mal einen Riegel reinschieben. Wir fuhren dann die rechte Weißbergumfahrung und weiter nach Dörrmorsbach. Über einen Trail gelangten wir nach Gailbach. Von da führte uns der Weg durch Schweinheim nach Hause.

Hier die Daten:

Fahrzeit: 01:40:50
Kilometer: 28,42 km
Durch. Geschw.: 16,91 km/h
Max. Geschw.: 37,50 km/h
Höhenmeter: 465 m

Das Höhenprofil:

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Fazit:
Einen wirklichen Einbruch habe ich nicht erlebt, es lief aber auch schon mal besser…

Wesentlich ernster ist ein Problem an meinem Fahrrad. Das Schwingenhauptlager ist wohl ausgeschlagen und hat etwas Spiel. Hoffentlich ist das Ersatzteil noch erhältlich und kommt rechtzeitig. Ansonsten muss ich mich evtl. kurzfristig nach einem neuen Rad umschauen. Wobei – ich hätte da schon was im Auge 😉

So – Schluss für heute.

Keep on biking!

Urlaub ist rum…

Es ging so schnell. Vierzehn Tage auf Samos vergingen wie im Flug! Aber wir unternahmen ja auch richtig viel, und so ist es kaum verwunderlich, dass die Zeit so schnell verging.
Auf das Rad verzichteten wir die ganzen zwei Wochen. Aber zum Laufen kam ich fast täglich. Und so hoffe ich, dass ich nicht allzu viel meiner Form eingebüßt habe. Ich habe hier ein paar Fotos. Auf meiner Bilderseite sind ab dem kommenden Wochenende dann noch mehr zu sehen. Und auch die Unterwasserbilder kommen bald.

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Bootswrack auf Samos

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Canyoning in der Schlucht bei Potami

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Sonnenuntergang bei Ballos

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beim Klettern zur Höhle von Pythagoras

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Vorbereitungen zum Schnorcheln

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auf dem zweithöchsten Berg von Samos…

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… der Profitis Ilias

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am Strand von Votsalákia

Samos kann ich wirklich weiterempfehlen. Es war super schön! Aber ein Auto ist wichtig. Nur dann kann man die Insel in vollen Zügen genießen.

Wir wohnten in dem Ort Votsalákia, und hatten ein Studio bei „Studios Maria“. Auch diese Unterkunft empfehle ich gerne weiter. Günstig, sauber und Maria war wirklich sehr nett. Gebucht haben wir das ganze als Pauschalreise bei Neckermann.

Jetzt aber genug davon. Am 23. startet die Tour rund um Meran. Bis dahin muss ich auch noch etwas radeln.

Keep on biking!