Spessartweg 1 2022

[Werbung (unbezahlt) wegen Marken-, Orts- und Namensnennung und Verlinkung.] (Keine Ahnung, ob ich das hier angeben muss oder nicht.)

19.04.2022

Ich weiß nicht, wie oft ich den Spessartweg 1 schon gefahren bin. Er zählt sicherlich zu einem DER Mountainbike Highlights in meiner Region.
Diese Befahrung war aber eine ganz besondere – ich fuhr den Weg zusammen mit meinem Sohn.
Wir bereiten uns so ein bisschen für die lange Tour im Sommer vor und da ist es hilfreich, ein paar längere Strecken unter die Stollenreifen zu nehmen.
Der Spessartweg 1 ist dafür ideal, denn er bietet alles, was man sich wünscht – Anstiege, Abfahrten, Trails, Einkehrmöglichkeiten und einen eventuellen Notausstieg, sollte die ganze Strecke doch zu viel werden.
Ich ging aber davon aus, dass Junior die Strecke locker schaffen würde.
Die offiziellen Daten lauten wie folgt:

Fakten Spessartweg 1

Start: Aschaffenburg
Ziel: Gemünden a. Main
Länge: 62,5 km
Höhenmeter: 1671 m
Höchster Punkt: 506 m
Tiefster Punkt: 143 m

An ein paar Stellen hatte ich den Weg für uns optimiert. Dazu später mehr.

Da der Weg unweit unseres Wohnortes vorbeiführt, starteten wir nicht von Aschaffenburg, sondern direkt von der Haustüre weg.

Die Wettervorhersagen waren prima und wir schwer motiviert.

Bis Waldaschaff befuhren wir für Felix bekanntes Terrain, ab da wurde es für ihn Neuland. Er fährt übrigens inzwischen das alte Fully meiner Frau, dass ich etwas für ihn modifiziert habe. Er kommt damit prima zurecht und besonders in den Abfahrten habe ich meine liebe Not, an ihm dranzubleiben. 😉
Auch trug er heute ein von mir abgelegtes Trikot vom Maratona, an dem ich 2014 teilnahm. Ich bin inzwischen etwas herausgewachsen… 🙁

Nach dem ersten langen Anstieg legten wir eine kurze Pause in der Schutzhütte am Brandberg ein. Nach etwas Erholungszeit pedalierten wir weiter.

Kurze Zeit später kreuzten wir den Eselsweg und gelangten über die Eselshöhe zu der tollen Panoramaaussicht vom Tiergartenberg auf Rothenbuch.

Der dortige Wiesentrail machte richtig Spaß. Wie immer bei solchen Downhills, sah ich vom Sohnemann nur das Hinterrad – ok, ich musste ja auch Fotos machen.

Wo es runter geht, geht es aber auch (leider) wieder hoch. Der Anstieg auf der anderen Seite aus Rothenbuch heraus kostete richtig Körner. Außerdem knallte die Sonne hier ziemlich rein. Aber Felix meisterte auch diesen Abschnitt bravourös.

Hinter dem Bischborner Hof begann ein sehr schöner Abschnitt des Spessartweges. Trails und Schotter wechselte sich ab, während wir uns unserem Zwischenziel Lohr näherten.

Das Highlight war dann die Trail-Abfahrt nach Lohr mit dem historischen Hohlweg „Klapper“.

In Lohr hätte dann die Möglichkeit bestanden, die Tour zu beenden und vorzeitig mit dem Zug zurückzufahren. Doch das kam für Felix gar nicht in Frage und er schaute mich verwundert an, als ich ihn fragte, ob wir weiterfahren würden.

Zunächst musste allerdings endlich feste Nahrung her. Glücklicherweise war das Angebot im Städtchen groß und wir entschieden uns für eine Pizza.

Sehr lecker! Aber wie wir später feststellten, nicht das ganz ideale Essen, wenn man hinterher noch weiterfahren muss. Das nächste Mal gibt es etwas Leichteres, wie z. Bsp. Pasta.

Hinter Lohr verließen wir kurz die Originalroute zugunsten eines schönen Trails von Sendelbach nach Steinbach, den ich an dieser Stelle eigentlich immer mitnehme.

Und auch der Trail von Steinbach nach Mariabuchen entlang des Buchenbach war sehr schön, wenn auch stellenweise etwas feucht.

Das Kloster Mariabuchen betrachteten wir nur kurz von außen.

Jetzt hieß es nochmals Zähne zusammenbeißen. Das Stück vom Kloster bis zum Ende zeichnete sich durch mehrere, lange und steile, Anstiege aus. Landschaftlich war allerdings auch einiges geboten.

An der Ruine Schönrain mussten wir ein letztes Mal Energie nachschieben.

Diesen Job übernahmen die „Gummibärchen“ von Powerbar. Mit diesem Energieschub bezwangen wir die letzten Höhenmeter.

Und dann hieß es endlich: Von hieran geht’s bergab! Der finale Downhill nach Gemünden lag vor uns.

Der war etwas rumpeliger als die vorherigen Flowtrails, machte aber dennoch mächtig Laune.

Wir hatten unser Ziel erreicht und das sogar in einer sehr guten Zeit!

Natürlich durfte das obligatorische Finisher-Eis auf dem Gemündener Marktplatz nicht fehlen.

Mit dem Zug ging es schließlich zurück nach Aschaffenburg.

Dort mussten wir nochmals auf die Räder und uns nach Hause kämpfen. Beflügelt von dem Geleisteten waren diese letzten Kilometer aber nur noch ein Klacks.

Chapeau, Felix! Es war mir eine Freude und eine Ehre. Ich bin mächtig Stolz auf dich!

Keep on Biking!

Race Update

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Ein kleines Update zu meinem „Rennkalender“:

Aus terminlichen Gründen kann ich dieses Jahr leider doch nicht am Keiler Bike-Marathon teilnehmen. Das ist sehr schade. Aber meine Tochter hat an diesem Tag eine Auftritt mit ihrer Tanzgruppe. Das geht natürlich vor – gar keine Frage.

Dafür kann ich jetzt aber doch in Pfronten an den Start gehen. Wegen Corona wurde die Veranstaltung in den letzten zwei Jahren immer wieder abgesagt. Ich ließ meinen Startplatz jeweils für das Folgejahr übertragen. Normalerweise fand das Event immer Ende Juni statt. Das wäre perfekt gewesen. Heuer aber findet der MTB Marathon Pfronten (Webseite nicht aktuell) am 23.07. statt. Am Tag vor dem Keiler. Das wäre für mich nicht gegangen. Da ich aber am Keiler jetzt nicht kann, werde ich in Pfronten fahren. Da freue ich mich schon sehr darauf. Schließlich werben die Veranstalter mit dem Slogan „Deutschlands schönster Bike Marathon“! Ich bin gespannt. 😉

Keep on biking!

Ho un sogno! – Aus, der Traum…

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Leider hatte ich beim Ötztaler Radmarathon kein Losglück. Somit fällt ein, wenn nicht sogar DAS, Saisonhighlight weg. Wobei, wenn ich ehrlich bin, bin ich sogar ganz froh darüber… Bedeutet ein Start bei diesem Rennen ja nicht nur Spaß… Ich hätte ganz schön Druck gehabt meine Bestzeit von vor 12 Jahren zu verbessern. Nun ja, man wird  halt auch nicht jünger… 😉

Zwei weitere Highlights finden aber – stand jetzt – statt, bei denen ich auch schon angemeldet bin:

Bereits Ende Mai findet in Wenigumstadt der BONNET-Radmarathon statt. An dem Marathon habe ich schon des Öfteren teilgenommen und es war immer eine Freude. Allerdings bin ich seit meinem Unfall 2019 selten über 100 Kilometer gefahren. Das muss ich nun ändern und ein paar längere Einheiten absolvieren.

Am 24.07. werde ich wieder mit meinem MTB in Lohr/Wombach an der Startlinie stehen und am 26. Keiler Bike-Marathon teilnehmen. Mal schauen, ob ich da meine Zeit von letztem Jahr toppen kann.

Weitere Events liegen zeitlich leider so ungünstig, dass ich in diesem Jahr nicht daran teilnehmen kann.

Aber zwei sind ja besser als keines. 😉

Keep on cycling!

Verspätete Neujahrsgrüße und ein kurzer Ausblick auf ’22

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Hiermit sende ich Euch verspätete Neujahrsgrüße und wünsche alles Gute für das Jahr 2022 – und uns allen, dass das vermaledeite Virus sich in diesem Jahr endlich etwas abschwächt!!!

Trotz der erneut widrigen Umstände blicke ich auf ein eigentlich sehr schönes Jahr zurück, das sich aus radsportlicher Sicht durchaus sehen lassen kann.

So habe ich mein Ziel, mehr als 10.000 Kilometer im Freien zu fahren, locker erreichen können. Weiterhin nahm ich nach zehnjähriger Abstinenz wieder an einem Mountainbike Marathon teil. Ganz zu schweigen von den vielen tollen Touren alleine, mit Freunden oder der Familie. Die größte Challenge wartete dann wieder im Dezember auf mich – Rapha Festive 500. Hierbei galt es 500 Kilometer zu absolvieren – wenn auch nicht am Stück, sondern innerhalb von 8 Tagen. Zwischen Weihnachten und Silvester ist das eine echte Herausforderung. Selbstredend, dass ich davon jeden Kilometer draußen absolvierte.

Und wie sieht es mit der kommenden Saison aus? Natürlich habe ich mir auch dafür wieder ein paar Ziele gesetzt:

1. Wieder 10.000 Kilometer im Freien

2. Nach zweimaliger Absage aufgrund der Corona-Pandemie hoffe ich dieses Jahr auf das Stattfinden des Pfrontener MTB Marathon. Den Startplatz habe ich nämlich immer übertragen lassen.

3. Teilnahme am Keiler Bike Marathon, sollte dieser stattfinden.

4. Zwei- bzw. Mehrtagestouren mit den Kindern.

5. Der Sommerurlaub, bei dem wir dieses Jahr den Focus auf Biken legen.

6. „Ho un sogno!“. Ich werde mich im Februar für die Startplatzverlosung für den Ötztaler Radmarathon anmelden. Vielleicht habe ich ja Glück und bekomme einen der begehrten Startplätze. Nach zwei erfolgreichen Teilnahmen, die allerdings schon etwas zurück liegen (11 bzw. 12 Jahre), würde es mich interessieren, wie ich heute abschneide.

7. Eine Destination für den Fahrrad-Kurzurlaub mit meiner Frau haben ich auch schon herausgesucht.

8. Rapha Festive 500

An Zielen/Plänen für dieses Jahr mangelt es also nicht.  Hoffentlich klappt es auch mit der Durchführung! 😉

Keep on biking!

The Corona Diary – Biken in Zeiten von Corona – KAT Bike – Etappe 4

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09.09.2021

Finale grande! Nach drei bisher fantastischen Bike-Tagen wartete heute die Schlussetappe auf uns. Ein letztes Mal stiegen wir nach der morgendlichen Routine auf die Räder. Und auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht – wir freuten uns auf den Tag und hatten sehr gute Laune. 😉

Das Wetter war wieder super. Heuer hatten wir wirklich Glück und keinen einzigen Regentag erwischt. Das war auch mal schön.

Wir rollten auf der Hauptstraße aus Kitzbühel in Richtung St. Johann. Es ging leicht bergab und somit hatten wir die 4 Kilometer schnell hinter uns gebracht. Allerdings herrschte viel Schwerlastverkehr – im Nachhinein wäre der Radweg sicher sinnvoller gewesen.

Wir verließen die Straße und das Tal und begannen den langen und beschwerlichen Aufstieg in Richtung Kitzbüheler Horn bzw. Harschbichl.

Die Route geizte nicht mit Steigungsprozenten und zwang uns auch heute erneut das eine oder andere Mal vom Rad. Bis zum Weiler Sauereck und kurz dahinter war die Straße noch asphaltiert und leidlich gut zu pedalieren. Dahinter wechselten wir auf die steile Schotterpiste bis hinauf zum höchsten Punkt unserer heutigen Tour.

Bei den Schiebepassagen hatten wir allerdings genügend Zeit, dass herrliche Panorama und die Aussicht auf das Kaisergebirge zu genießen.

Bald kam auch unser Zwischenziel in Sicht, die Stanglalm. Wir lagen sehr gut in der Zeit und legten eine ausgedehnte Mittagspause ein.

Nachdem wir das Kontaktdatenformular ausgefüllt hatten, nicht ohne uns über die preiszugebenden Informationen zu wundern, bestellten wir hungrig unser Mittagessen.

Humor haben sie ja, die Österreicher… 😉

Das Essen war super lecker und die Bedienung sehr freundlich und aufmerksam – also eine klare Empfehlung für die Alm!

Und das Beste: Von hier würde es nur noch bergab gehen!

Gesättigt fuhren wir weiter und versuchten dem drohenden Suppenkoma mit etwas Adrenalin entgegen zu wirken, denn auf uns wartete noch ein letzter Trail.

Der Harschbichl Trail startete am Speicherteich Angerer Almboden und vernichtete 510 Höhenmeter auf 4 Kilometern. Und was für welche! Die Abfahrt war einfach geil und das Highlight des Tages, wenn nicht sogar der ganzen Tour! Da war wirklich alles dabei, was das Bikerherz begehrte – und das in einem absolut händelbaren Schwierigkeitsgrad.

Der im Sommer 2017 fertig gestellte Nature Trail am Kitzbüheler Horn schlängelt sich durch üppiges grünes Gelände. 145 Kurven und Anlieger sowie 11 Northshore Elemente und Brücken geben dem flowigen Trail die nötige Würze. Die Geschwindigkeit reguliert sich großteils durch die gegebene Schwierigkeit. 
​Am Ende des Trails bieten die letzten 150 Tiefenmeter einen Blick auf den Wilden Kaiser und das Leukental. (Zitat: Harschbichl Trail (kitzbueheler-alpen.com))

Mit einem fetten Grinsen und glühenden Bremsscheiben kamen wir schließlich am Ende des Trails in St. Johann an. Das war einfach nur -wow!- gewesen. 🙂

Auf dem, uns vom ersten Tag bekannten, Radweg rollten wir zum Ausgangspunkt der Tour zurück.

Happy über die vergangenen vier Tage stiegen wir am Fieberbrunner Bahnhof in unser Auto und fuhren nach Hause.

Unser kleiner Mini-Alpencross auf der KAT-Bike-Tour war ein voller Erfolg und wird sicherlich schwer zu toppen sein. Das wirft natürlich die Frage auf, was wir im nächsten Jahr machen… Ich mach mich schon einmal an die Recherche. 😉

Keep on Biking!