Die Familientour 2024 – Etappe 1 von Garmisch-Partenkirchen an den Walchensee

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24.05.2024

Nach der durchaus holprigen Anreise waren wir um kurz vor 15 Uhr endlich startbereit. Froh, dass wir die Tour nun doch durchführen konnten, rollten wir vom Hof der Autowerkstatt.

Nach wenigen Kilometern bemerkten wir jedoch, wie hungrig wir waren. Also rasteten wir mit wolkenverhangenem Blick auf die Zugspitze und die Skisprungschanze und stärkten uns.

Kurz nach der Rast erwischte uns der erste Schauer und die Regenjacken kamen zum Einsatz.

Zum Glück blieb es bei dem einen Schauer im Anstieg von Garmisch nach Klais und schon bald lachte wieder die Sonne.

Wir fuhren am Bahnhof von Klais vorbei, wo unsere Tour ursprünglich starten sollte. Der Bahnhof Klais ist mit 933 Metern der höchste bayerische Bahnhof an einer Normalspurstrecke (Quelle Wikipedia). Den Bahnhof kannten wir schon aus vorherigen Urlauben in der Karwendelregion. Unter anderem bei unserer Karwendelrunde 2021 führte dort unser Weg vorbei.

Auch bestens bekannt war uns das Hotel Barmsee mit der zugehörigen Ferienwohnung „Sonnenwinkl“ in der wir zwei sehr schöne Urlaube verbrachten. Wir schwelgten bei der Vorbeifahrt in Erinnerungen.

Auf bekannten Wegen gelangten wir nach Wallgau. Ein fantastischer Regenbogen begleitete uns.

Auf einem schönen, abwechslungsreichen Radweg verließen wir das Örtchen und pedalierten weiter in Richtung Tagesziel.

Für ein kurzes Päuschen an einem Bach war auch noch genügend Zeit. Wir genossen den Sonnenschein und die Natur.

In der Abendsonne erreichten wir schließlich den Walchensee. Leider war es ziemlich frisch und schon spät, so dass wir für einen Sprung in den See leider keine Zeit mehr hatten. Schließlich mussten wir noch ein paar Kilometer am Westufer entlang rollen, um unsere Unterkunft für heute zu erreichen.

Das Hotel Karwendelblick lag wunderschön am See gelegen. Wenn man keine hohen Ansprüche hat und eher preisbewusst unterwegs ist, wird man dort glücklich. Für uns passte die Unterkunft sehr gut. Wir haben schon schlechter übernachtet (aber auch schon besser…)

In kürzester Zeit hatten wir dem sehr kleinen Zimmer unsere persönliche Note aufgesetzt…

Das Abendessen im Restaurant ging völlig in Ordnung, die Betten waren ganz ok und das Wichtigste überhaupt – WLAN im Zimmer war vorhanden… . Nur der obere Stock des Stockbettes war sehr beengt.

Nach diesem ereignisreichen und aufregenden ersten Tag fielen wir aber bald in den wohlverdienten Schlaf.

Keep on Biking!

Die Familientour 2024 – Prolog und holpriger Start

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24.05.2024

Pfingstferien 2024 – auch in diesem Jahr wollten wir wieder eine Tour zu viert fahren. Mit der Planung dazu fingen wir bereits im letzten Jahr nach der erfolgreichen Beendigung der damaligen Tour an.

Heuer sollte die Tour aber nicht im hiesigen Spessart stattfinden, sondern am Alpenrand. Der Isarradweg schien uns dafür geeignet zu sein. Wir konnten die Tour so legen, dass am Ende ein attraktives Ziel, nämlich München, auf uns warten würde.

Mit Komoot hatten wir die Route schnell geplant. Allerdings gestaltete ich den Anfang etwas um. Der Start sollte am Bahnhof in Klais erfolgen. Das lag in unseren Augen strategisch gelegen, da wir dort unser Auto gut stehen lassen könnten, und am Ende unseres Aufenthaltes in der Landeshauptstadt mit dem Zug wieder zum Ausgangspunkt zurückfahren könnten.

Außerdem wollten wir einen Aufenthalt am Walchensee einbauen. Das hatte zwei Gründe. Erstens fand ich ein paar Abschnitte des Isarradweges jetzt nicht wirklich kindertauglich. Der Abschnitt zwischen der Mautstraße und dem Sylvensteinspeicher auf der wochenends stark frequentierten Straße wollte ich uns zum Beispiel nicht zumuten. Zweitens sollte die erste Etappe nicht zu lang sein, da wir an dem Tag zuerst von zu Hause mit dem Auto anreisen mussten.
Und natürlich ist es dort einfach sehr schön.
Die zweite Etappe verlief dann durch die Jachenau bis nach Lenggries, wo wir wieder auf den Isarradweg stoßen würden. Das Etappenziel war Bad Tölz.
Und die letzte Etappe ging dann bis München. Dort wollten wir zwei Nächte bleiben, bevor wir die Heimreise antreten würden. Die Unterkünfte wurden gebucht und wir freuten uns wie Bolle.

Am Vorabend des 24.05. packten wir unsere Sachen und das Auto.

Das Wetter war nicht so ganz gut gemeldet, aber wir waren zuversichtlich, dass es nicht ganz so schlecht werden würde. Zudem hatten wir die passende Regenkleidung und wir waren ja auch nicht aus Zucker.

So stießen wir am Vorabend der Abreise mit alkoholfreiem Sekt auf unseren Urlaub an.

Die Autofahrt verlief gut – bis ich kurz vor Garmisch auf einen Parkplatz fuhr. Als ich um das Auto herumging, fiel mir ein ungewöhnliches Zischen auf – kein gutes Zeichen…
Die Ursprung des Geräuschs war schnell gefunden – der rechte Vorderreifen hatte in der Flanke einen Riss. Keine Ahnung wie und wo das passiert war.
Kurz verlor ich die Nerven, sah ich doch unsere Tour, auf die wir uns so gefreut hatten in Gefahr.

Zum Glück hatten wir ein Reserverad im Kofferraum. Der Reifen war schnell gewechselt und wir rollten die letzten Kilometer nach Garmisch-Partenkirchen.

Wir fanden eine Werkstatt, die den passenden Reifen zwar nicht vorrätig hatte, ihn aber bis Dienstag bestellen konnte. Das passte zum Glück genau mit unserer Rückkehr aus München zusammen.
Wir beschlossen also, direkt hier vom Hof vom Autohaus Stanglmair zu starten.

Wir zogen uns um, packten die Räder und fuhren los.

Keep on Biking!

Die 29. Cross Country Spessart Tour 2024

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28.04.2024

Das Jahr der Premieren…

An der Sulzbacher Cross Country Tour habe ich früher oft und regelmäßig teilgenommen. Sie war immer ein frühes Highlight und eine gute Vorbereitung oder ein  Test für später anstehende Events. Auch die Geselligkeit und Lockerheit der Veranstaltung gefielen mir immer sehr gut. Zudem die Nähe – eine Anreise mir dem Auto ist nicht nötig.
In den letzten Jahren kam es aus den unterschiedlichsten Gründen leider nicht zu einer Teilnahme – mein letztes Mal war tatsächlich bereits 2013!

Aber heuer sollte es endlich mal wieder sein. Das Wetter war ganz passabel, zeitlich passte es auch rein und das Beste: Felix würde mich begleiten. Das war seine erste MTB-Veranstaltung.

Wir fuhren bereits mit den Rädern nach Sulzbach, eine einfache Strecke von ca. 7,5 Kilometern ohne nennenswerte Anstiege auf der Hinfahrt.

Der Start war bis 9.30 Uhr möglich, um 9.27 Uhr pedalierten wir los, nachdem wir unsere Startgeld bezahlt hatten und die Teilnahmebändchen an die Handgelenke angebracht hatten.

Die Strecke war sehr gut ausgeschildert, abwechslungsreich und nicht allzu schwer. Nach vielen Jahren auf dem MTB hier in der Region bot sie mir allerdings keine Überraschungen. Wir kamen auf der ersten Hälfte zügig voran. Unterwegs trafen wir immer wieder auf Bekannte, die ebenfalls auf der Strecke unterwegs waren.

Nach gut der Hälfte erreichten wir die Verpflegung, an der wir uns erst einmal mit Riegeln, Bananen und Apfelschnitzen versorgten. Auch die Trinkflaschen füllten wir auf. Wir verweilten länger als geplant, da ich immer wieder Leute traf, die ich schon länger nicht gesehen hatte und es viel zu erzählen gab.
Ambitioniert starteten wir endlich in die zweite Hälfte der Runde, die mit dem langen Anstieg zum „Weißen Bild“ begann. Langsam wurden dem Junior nun doch die Beine schwer. Aber das Ende kam ja immer näher und wir freuten uns schon auf die Zielverpflegung auf dem Sulzbacher Grillplatz. Außerdem warteten jetzt noch ein paar Trails auf uns.


©https://mtb-sulzbach.de/


©https://mtb-sulzbach.de/

Kurz vor dem Ziel rief ich bei meiner Frau an, die ihrerseits mit unserer Tochter auf dem Weg zum Sulzbacher Grillplatz war. Wir wollten uns dort treffen und gemeinsam Mittagessen.

Wie besprochen trafen wir uns auf dem bereits gut gefüllten Festgelände und stärkten uns mit einem kühlen Getränk und Leckereien vom Grillrost.

Für die Heimfahrt teilten wir uns auf. Diane fuhr mit Felix, der nun doch gut bedient und von Krämpfen geplagt war, auf direktem Weg nach Hause. Immerhin war das seine erste Tour in diesem Jahr!

Unsere Tochter hatte nun allerdings Lust auf ein paar Trails und ich nahm mit ihr einen kleinen Umweg. Mit ihrem neuen Rad auf den 27,5″ Laufrädern kann sie noch besser mithalten und auch das „Abfahren“ mach jetzt noch mehr Laune!

Das war ein gelungener Saisonauftakt!

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an den Mountainbike Club 26 Zoll Sulzbach e.V. für die Austragung dieses Events und die Ausdauer über all die Jahre, die Tour durchzuführen!

Nächstes Jahr das 30. Jubiläum? Das sollte man sich nicht entgehen lassen!

Keep on Biking!

Die neue Spessart RTF

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07.04.2024

Endlich gibt es im Spessart wieder eine RTF!
Die letzte Spessarträubertour fand im Jahre 2020 statt. Meine letzte Teilnahme dabei war tatsächlich schon 2013
Dankenswerterweise organisierte der RSC Aschaffenburg in Kooperation mit Stenger-Bike dieses Jahr die Spessart RTF.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und mit ca. 500 Teilnehmern wurden die Erwartungen der Veranstalter bestimmt übertroffen. Das lag sicher, an dem für den frühen Zeitraum im Jahr, tollen Wetter. Vielleicht auch daran, dass die erste Durchführung ohne Teilnahmegebühr stattfand. Auf alle Fälle wurde deutlich, dass es ein großes Interesse an solchen Ausfahrten gibt.

Nun zu meinem kurzen Bericht.
Bei gemütlichen 16°C fuhr ich um 7.30 Uhr bei mir zu Hause mit dem Rad los. Ich war angesichts der Wettervorhersage optimistisch leicht bekleidet. Leider sank die Temperatur auf dem Weg zum Start in Hösbach auf frische 8°C ab.

Die Anmeldung ging dank der neuen BDR App wieder sehr schnell. Ich traf am Start noch zwei Bekannte und zu dritt fuhren auf der langen Strecke schnell los, um endlich warm zu werden.

In dieser Konstellation blieben wir bis zum Ende zusammen und erzielten dank guter Zusammenarbeit einen ganz ordentlichen Schnitt für das Streckenprofil.

Es gab drei Verpflegungsstationen auf der Strecke und das Angebot war ok – Kuchen, Riegel, Bananen, Gels und Getränke. Die letzte Station war allerdings wegen der nicht erwartet hohen Teilnehmerzahl bereits total geplündert, als wir dort ankamen. Aber von da waren es ja nur noch 30 Kilometer bis ins Ziel, die schafften wir auch so noch.

Bis auf diesen letzten Abschnitt hielt sich der Verkehr in Grenzen. Die Engländer Hochstraße an einem Sonntagmittag bei schönem Wetter gehört jetzt nicht zu meinen liebsten Strecken im Spessart…

Aber alles in Allem war es eine tolle RTF und ich freue mich jetzt schon auf die künftigen Durchführungen.

Keep on Cycling!

Die „Am 1“ mit Felix

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23.07.2023

Vor unserem Sommerurlaub wollte ich mit Felix eine letzte Testfahrt absolvieren. Zu testen gab es eine neue Bremse am Felix‘ Hinterrad. An meinem Rad hatte ich etwas massivere Reifen verbaut, die etwas „endurotauglicher“ sein sollten, als meine sonstigen Pellen.

Für dieses Vorhaben reisten wir mit der Bahn nach Amorbach, um die dortige Am 1 unter die Stollen zu nehmen.

Die Rundstrecke passte mit ca. 30 Kilometern und 785 Höhenmetern gut in unsere üblichen Streckenumfänge und bot mit einigen Trails gespickt die nötige Würze.

Gleich nach dem Start am Amorbacher Bahnhof wartete der erste Trail auf uns – leider führte der bergauf und es gab ein paar Abschnitte, an denen wir schieben mussten. Felix befürchtete schon das schlimmste…

Zum Glück dauerte die Schufterei nur kurz und wir erreichten bald die Ruine der Klosterkirche. Von der Gotthardsruine hatten wir einen tollen Ausblick auf die Gegend.

Von früheren Touren in der Ecke, z. Bsp. 2015, wusste ich, dass wir jetzt den einzigen Uphill-Trail bewältigt hatten.

Es folgte eine kurze Passage auf dem Rücken des Gotthardsberg und dann begann der erste tolle Downhill – die Albersteige.

Auf diesem Trail konnten wir unsere S-Kurven-Technik verbessern und hatten viel Spaß an dem sonst sehr flowigen Singletrail.

Wir durchquerten nun das Tal und begannen mit der Auffahrt zur „Bopphütte“. Hier erwartete uns eine kleine Überraschung. Der GPS-Track führte über eine Kuhweide mit stürmisch und übermütig umherspringenden Jungbullen.

Zudem war auf der Weide überhaupt kein Weg zu erkennen. Vor 8 Jahren bin ich hier zwar schon mal hoch, aber so richtig erinnern konnte ich mich nicht mehr. Also musste ein Plan B her. Ich checkte die Karte auf Komoot und fand eine fahrbare Alternative, die obendrein noch einen schönen Trail beeinhaltete und uns wenig zusätzliche Kilometer bescherte.
Nach dem Haken, den wir schlugen, befanden wir uns wieder auf der Originalroute und pedalierten weiter hinauf zum nächsten Trailhead.

Der Bopptrail machte auch „übelst Laune“ und war für uns komplett und gut fahrbar.

Es wurde nun Zeit für eine kleine Stärkung.

Wir kehrten in der lange geschlossenen und seit kurzem wieder eröffneten Gaststätte „Zur Wildenburg“ ein. Diese lag strategisch günstig direkt auf dem Weg. Zum Essen: Ich sag mal so – Licht und Schatten… Aber die Preise gingen in Ordnung.

Es folgte nun ein langes Stück ohne Trails hinauf in Richtung Boxbrunn. Wir durchquerten Kirchzell und verließen die Zivilisation. Ein langer Uphill auf Schotter forderte unsere Kondition und die Motivation von Felix. Diese kehrte schlagartig zurück, als wir zunächst von einem Biker recht zügig auf einem flacheren Abschnitt überholt wurden. Als der Weg steiler wurde, kam er wieder in Sicht und wir verringerten den Abstand. Ein kurzes Nicken und wir beschlossen wortlos, uns die Führung wieder zurückzuholen. Der Überholte staunte nicht schlecht…

So bewältigten wir den zähen Anstieg doch recht zügig und bogen bald darauf in den besten Trail der Tour ein.

Der „Russenpfad“ bot und forderte viel. Es gibt so zwei, drei Stellen, die werd‘ ich wohl im Leben nicht mehr fahrenderweise schaffen, aber insgesamt ist der Pfad schon sehr geil.

Der Russenpfad spuckte uns oberhalb von Amorbach aus. Ein kurzer Check bestätigte die Befürchtung: Der Werksverkauf vom Odenwälder Marzipan war sonntags leider nicht geöffnet.

Das war jedoch nicht weiter schlimm, ich hatte für Amorbach ein kleines After-Tour-Programm erstellt. Denn die Tour war nun zu Ende. Und Kinder freuen sich immer über ein paar Aktivitäten bei solch einer Unternehmung, die nichts mit radeln zu tun haben.

Wir fuhren durch die schöne Altstadt und statteten der einzigartigen „Boutique International“ einen Besuch ab. Das sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen, wenn man mal in Amorbach ist. Einige der Verkaufsstücke hängen da wohl schon länger…

Mit einer Partie Minigolf beendeten wir dann unseren Ausflug nach Amorbach.

Mit dem Zug fuhren wir zurück nach Aschaffenburg und erklommen die letzten Höhenmeter nach Hause.

Das war ein wirklich schöner und erlebnisreicher Bike-Tag mit meinem Sohn gewesen.

Ach ja, die Bremse am Hinterrad von Felix Bike funktionierte, und die gröbere Bereifung an meinem Rad leistete auf den Abfahrten, was sie sollte. Wir waren bereit für den Sommerurlaub.

Ebenso leistete die Am 1, die ich mit bestem Gewissen weiter empfehlen kann.

Keep on Biking!