Nauders 2025 – Melager Alm

[Werbung (unbezahlt) wegen Marken-, Orts- und Namensnennung und Verlinkung.] (Keine Ahnung, ob ich das hier angeben muss oder nicht.)

12.08.2025

Nach der gestrigen Anstrengung wollte der Rest der Familie heute eher entspannt angehen. Ausschlafen, chillen und mittags an den See.

Mir fällt so ein Ruhetag ja eher schwer…

Also schwang ich mich auf mein Mountainbike, um eine weitere Solo Tour zu fahren. Mein heutiges Ziel war die Melager Alm.

Das ist eine eher einfache Tour die ich bereits 2022 schon einmal gefahren bin.
Man fährt ausschließlich auf Asphalt und Schotter. Konditionell sieht es da schon etwas anders aus. Immerhin liegt die Alm auf fast 2.000 Metern. Dafür kann man sich dort oben hervorragend für den absolvierten Anstieg belohnen. Nur so ganz alleine ist man dort in der Ferienzeit nicht… ;

Bei bestem Wetter führte mich mein Weg wie so oft über die Grenze nach Italien zum Reschensee. Auf dem Uferradweg erreichte ich Graun mit dem berühmten Fotomotiv.

In Graun zweigte meine Route nach links in die Stichstraße in das Langtauferer Tal ab.

Der Ausflugsverkehr hielt sich erfreulicherweise in Grenzen. Wahrscheinlich war ich einfach schon etwas spät unterwegs und die meisten Ausflügler waren schon on Tour.

Je weiter ich nach oben kam, desto imposanter wurde die Umgebung und mehr und mehr Gipfel kamen in Sicht.

Am Ende der Ausbaustrecke hatte ich bereits eine tolle Sicht auf die beeindruckende Gipfelwelt als da wären: Die Weißseespitze (3498 m), die Hintere Hintereisspitze (3485 m), die Hochvernaglwand (3433 m), die Langtauferer Spitze (3528 m), die Weißkugel (3738 m) sowie der Innere (3553 m) und der Äußere Bärenbartkogel (3473 m).

Auch den Langtauferer Ferner konnte ich von hieraus sehen, immerhin der größte Gletscher Südtirols.

Von hier war es nun nicht mehr weit zur ersehnten Einkehr.

Ich fand ein schattiges – leider auch etwas kühles – Plätzchen auf der Terrasse der Melager Alm und bestellte mir einen Cappuccino und ein Stück hausgemachten Apfelstrudel.

Aufgrund der doch recht frischen Temperatur verhockte ich allerdings nicht allzu lange, obgleich es sich hier durchaus gut aushalten ließe.
Zudem wollten wir heute ja auch noch an den See.

Für die Rückfahrt nach Graun wählte ich zunächst die Schotterabfahrt auf der anderen Talseite, die sehr zügig verlief.

Leider ging dieser Weg nicht ganz bis nach Graun – ein gutes Stück musste ich auf der Straße fahren. Aber das war jetzt auch nicht soooo schlimm… 😉

Ab Graun pedalierte ich dann auf dem altbekannten und schon oft gefahrenen Weg zurück nach Nauders.

Top Tag – top Tour, lecker Kaffee und Kuchen! 🙂

Keep on Biking!

Nauders 2025 – Piz Lad

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11.08.2025

Seit ich das das erste Mal, immerhin schon 2010, Urlaub in Nauders machte, hatte ich diese Tour im Kopf.
Kommt man nach Nauders, fällt einem sofort die markante Nordwand des Piz Lad ins Auge. Von dieser Seite ist der fast 3.000 Meter hohe Gipfel nur kletternd zu erreichen.
Von der italienischen Seite kann man den Gipfel allerdings auf einer, zwar konditionell nicht unanspruchsvollen, aber technisch relativ einfachen, Wanderung erklimmen.
Um den Wanderanteil noch etwas zu verkürzen, war es unser Plan, mit dem Auto zum Wanderparkplatz im Rojental zu fahren. Von dort wollten wir mit den Rädern bis zur Reschner Alm radeln, um von dort dann die Wanderung zu starten.
Diese Variante ersparte uns ca. 6 Kilometer Fußweg. Vor allem auf dem Rückweg von der Alm zum Auto würden wir so gut Zeit sparen, da es da nur noch bergab gehen würde.
Und um die Wanderung wirklich unvergesslich zu machen, wollten wir den Sonnenaufgang auf dem Gipfel erleben.

Also starteten wir sehr früh in diesen besonderen Tag.

Um 2.45 Uhr stiegen wir am Valrunzhof in unser Auto ein – etwas später als geplant…

Bis wir los kamen war es kurz nach halb vier. Wir hingen unserem Zeitplan etwas hinterher.

In einem mystischen Nightride erklommen wir die ersten 200 Höhenmeter – dafür benötigten wir ca. 45 Minuten.
Natürlich war die Alm noch geschlossen, aber in den Ställen herrschte schon reges Treiben.

Wir sicherten unsere Räder und begannen die Wanderung.

Noch war es dunkel, doch schon bald begann es zu dämmern. Je mehr Höhenmeter wir auf dem tollen Steig hinter uns brachten, desto heller wurde es und wir konnten unsere Stirnlampen ausschalten.

Der Mond stand noch am Hummel und die Sonne war noch nicht zu sehen.

Wir schafften es bis zum Sonnenaufgang leider nicht bis ganz zum Gipfel. Also suchten wir uns ein Plätzchen für eine Pause und genossen etwas unterhalb des Gipfelkreuzes diesen besonderen, magischen Moment.

Um 6.26 Uhr kam die Sonne über einen Gipfel im Osten heraus. Wunderschön!

Nun gingen wir die letzten Höhenmeter zum Gipfel an. Gegen 7.30 hatten wir es geschafft!

Wir rasteten nochmals und erfreuten uns am herrlichen 360°-Panorama. Nach der erneuten Pause setzten wir unseren Weg fort. Wir gingen nicht auf dem selben Weg zurück, sondern wählten den spannenden, aber ungefährlichen Gratweg. Dieser bot nochmals herrliche Aussichten und sogar eine Herde Steinböcke, die auf einem nahem Bergrücken die morgendliche Sonne genoss, erspähten wir.

Langsam wurde es warm und wir entledigten uns nach und nach einiger Kleidungsteile.
Nach dem Grat zog sich der Weg und wir stellten wieder einmal fest, das wir lieber bergauf als bergab wandern.

Glücklich, aber müde und erschöpft erreichten wir gegen 11.30 Uhr die Reschner Alm – genau richtig für ein wohlverdientes Mittagessen.

Und wir waren sehr froh, die letzten 3 Kilometer und 200 Tiefenmeter zum Auto mit den Rädern zurücklegen zu können. Was ein Luxus! 🙂

Ein lang gehegter Traum von mir war so in Erfüllung gegangen. Was für ein tolles Erlebnis!

Keep on Biking & Hiking!

Quality time 2024

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25.-26.08.2024

Nach dem Familien-Sommerurlaub sind meine Frau und ich gewöhnlich noch ein paar Tage mit dem Rad unterwegs. Auch für 2024 war eine Tour geplant. Diese mussten wir aber aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. Nur eine Unterkunft konnten wir nicht kostenlos stornieren. So beschlossen wir kurzerhand, ohne Räder das Wochenende in Schwäbisch Hall zu verbringen.

Das war eine gute Entscheidung, denn das Städtchen gefiel uns außerordentlich gut und so ein bisschen Kultur kann ja auch nicht schaden.

Besonders hervorzuheben wäre noch die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall, die man kostenlos besichtigen kann.

Bis zu diesem Zeitpunkt wussten wir gar nicht, dass Herr Würth, den man sonst eher aus handwerklicher Sicht kennt, solch ein Kunst-Mäzen ist.

Den Besuch des Museums kann ich nur ausdrücklich empfehlen!

In der Ausstellung selbst durfte leider nicht fotografiert werden.

Außer Kunst und Kultur bestand unsere Hauptbeschäftigung bei diesem Trip aus Essen und Trinken… 😉

Dem ist nichts hinzuzufügen. 🙂

Durchs Wittelsbacher Land nach Blumenthal

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27.07.2024

Im großen Familienverband fand diese wunderschöne Tour im Juli statt. Das hat es so bisher auch noch nicht gegeben. Bleibt zu hoffen, dass noch weitere Touren in dieser Konstellation stattfinden. Es ist nicht einfach, so viele Teilnehmer terminlich unter einen Hut zu bringen.

Wir fuhren also zu einem Familienbesuch nach Augsburg und nahmen die Räder mit.
Für den Samstag hatte mein Bruder eine Tour geplant, die den unterschiedlichen Leistungsstufen gerecht wurde.

Bei bestem Wetter brachen wir zur Tour durch das Wittelsbacher Land auf.

Die Tour führte entlang wenig befahrener Landsträßchen und einfacher Gravelabschnitte. Technisch also keine Herausforderung, aber das war auch nicht der Anspruch an diese gemeinsame Ausfahrt.

Um den gemeinschaftlichen Aspekt zu unterstreichen, gab es eine ausgedehnte Einkehr im Blumenthaler Gasthaus.

Im Biergarten stärkten wir uns und verbrachten eine sehr schöne, kurzweilige Rast.

Nach der Pause radelten wir wieder zurück. Inzwischen war es ordentlich warm geworden und wir waren froh, unterwegs einen Eisautomaten gefunden zu haben.

Eine sehr willkommene und nötige Abkühlung. 😉

Das war ein richtig toller Familienausflug!

Mal schauen, ob wir heuer wieder zusammen radeln gehen. Freuen würde es mich!

Keep on Cycling!

„Winterurlaub“ 2023 – Teil 4

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22.02.2023

Da Balderschwang in einem Talkessel liegt, gibt es eigentlich nur zwei Richtungen, in die man mit dem Rad auf Straßen fahren kann. Im Osten geht es über den Riedbergpass in Richtung Fischen im Allgäu. Fährt man in den Westen gelangt man nach Hittisau, den Bregenzerwald und zum Bodensee. Diese Richtung hatte ich schon an den zwei vorherigen Tagen eingeschlagen. Gleich zu Beginn meiner Tour über den Riedbergpass wollte ich allerdings auch nicht.
Es gab jedoch noch eine dritte Option, bei der ich mir aber nicht sicher war, ob sie funktionieren würde. Bevor man nach Hittisau kommt, biegt eine kleine Straße nach Sibratsgfäll ab. Die Straße endet in dem Tal, aber es gibt einen asphaltierten Weg nach Oberstdorf, der für den Verkehr gesperrt ist. Stückweise bin ich diesen schon bei meinem Allgäu-Cross 2018 gefahren. Auf dem Weg nach Oberstdorf liegt außerdem der Bergasthof Rohrmoos, ebenfalls von dieser Tour bekannt. Auch 2019 wollte ich mit meinem Sohn bei unserer ersten gemeinsamen Berg-Mountainbiketour dort einkehren, leider war damals geschlossen.
Mein Plan war es heute, bis zur Wirtschaft zu fahren, dort einzukehren und evtl. weiter nach Oberstdorf zu rollen. Wenn ich ganz gut drauf wäre, würde ich über den Riedbergpass zurück fahren.
Das würde aber nur funktionieren, wenn der Weg ab Sibratsgfäll geräumt wäre. Ich war gespannt.

Ich rollte gen Westen und bog also vor Hittisau nach links ab. Über einen kleinen Pass gelangte ich in das wunderschöne und beschauliche Tal.

Es herrschte so gut wie kein Verkehr und das Rollen auf diesem Sträßchen machte einfach nur Spaß.

Nach den letzten Häusern endete bald die Straße und es wurde spannend…

Bis zum Ferienheim Hirschgrund ging es noch einigermaßen, wobei das Balancieren über einige Eisplatten schon sehr abenteuerlich war – dann war Schluss.

Der Weg war nicht geräumt und als Winterwanderweg beschildert. Der Schnee war zu weich und tief, um darauf mit dem Rad vernünftig vorwärts kommen zu können. Also drehte ich um und beschloss, das Tal noch ein wenig zu erkunden und im Dorf nach einer Einkehr Ausschau zu halten. Leider waren die wenigen Möglichkeiten allesamt geschlossen – Ruhetag oder Mittagspause…

An dem kleinen „Skigebiet“ hatte ich dann Glück. Die Gastronomie dort war geöffnet. Ich musste allerdings erst den Eingang suchen und nachfragen, ob wirklich offen war.
Ich war der einzige Gast. 😉

Es war wohl der letzte Tag, an dem Skifahren auf der sehr ramponierten Piste noch möglich war. Es waren nur eine Handvoll Unentwegte mit ihren Kindern auf zwei Brettern unterwegs.

Nach der Einkehr radelte ich zurück. Allerdings schaltete ich jetzt auf Abenteuer-Modus und versuchte ein paar Wege abseits der Straße – was größtenteils auch von Erfolg gekrönt war.

Nur ein kleines Stück musste ich durch tiefen Schnee stapfen.

Und jetzt? Eigentlich hatte ich noch nicht genug. Der Riedbergpass stand noch auf meiner Agenda und den wollte ich jetzt bezwingen.
Von Balderschwang aus bin ich noch nicht hinaufgefahren – nur von Obermaiselstein 2016 beim Tannheimer Radmarathon und nochmals während eines Allgäu-Urlaubs 2017.  Ich muss sagen, dass die heutige Variante die angenehmere war.

Wenig Verkehr, rücksichtsvolle Autofahrer und das schöne Wetter machten die Auffahrt zu einem Genuss. Relativ zügig und ohne große Anstrengung erreichte ich die Passhöhe.

Da es etwas frisch war und ich doch ein bisschen geschwitzt hatte, rollte ich alsbald zurück nach Balderschwang in unsere Ferienwohnung.

Wenn auch anders als geplant, war ich sehr zufrieden mit der heutigen Tour. Jetzt konnte ich auch den Riedbergpass als erledigt abhaken. Check! 🙂

Keep on cycling!