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22.04.2025
Bereits eine Woche nach der Tour rund um Frankfurt nahmen wir die nächste „rund um Tour“ unter die schwach profilierten Reifen – „der Grüne Ring um Hanau„.
Wir starteten für uns günstig gelegen an einem Wanderparkplatz in der Nähe des Neuwirtshaus zwischen Aschaffenburg und Hanau, wo wir alsbald auf die offizielle Route gelangten. Eine Anreise mit dem Zug wäre möglich gewesen, aber etwas umständlich und zeitlich für uns an diesem Tag nur schwierig umsetzbar.


Es ging schon mal gut los… Wir fragten uns, was wohl zuerst da war – das Schild oder der direkt daneben abgelagerte Müll…


Schon bald vereinnahmte uns aber der grüne Ring und machte, in dem frisch ergrünten Wald, seinem Namen alle Ehre.

Frisch waren an diesem Apriltag allerdings auch die Temperaturen.
Als wir an dem bekannten schwedischen Möbelhaus vorbei fuhren, zog ich kurz einen „Pölser Stopp“ in Erwägung. Doch dafür waren wir noch nicht lange genug unterwegs. 😉

Den nördlichen Teil der Route fanden wir jetzt nicht so spannend, er fiel unter die Rubrik „ganz nett“.


Abschnitte durch Wald-, Wohn- und Industriegebiete wechselten sich ab, aber uns fehlten etwas die Highlights. Wir waren vom Frankfurter Grüngürtel noch ziemlich verwöhnt.
Ein erstes Highlight befand sich dann im Hanauer Süden mit dem Bismarckturm und dem Staatspark Wilhelmsbad.


„Beglückt schloss ein Reisender 1785 im „Teutschen Merkur“ seinen Bericht über das Wilhelmsbad bei Hanau ab: „Wem es hier nicht behaget, der muss wahrlich sehr krank seyn.“ Es gebe Heilung, Bequemlichkeiten, Vergnügungen und dann noch die Natur, die alles übertreffe. Dass die Reize des beliebten Kurbades außerordentlich waren, dafür hatte kein Geschäftsmann gesorgt, sondern Wilhelm IX. (1743-1821), Erbprinz und später Graf zu Hanau. Er war in das „Wellness-Business“ eingestiegen, nachdem man vor Ort in einem Steinbruch mineralhaltige Heilquellen entdeckt hatte. Zusammen mit dem Ingenieur Franz Ludwig Cancrin realisierte er von 1777 an Gebäude in spätbarockem Stil. Sie wurden in einer langen Achse an einer Promenade aufgereiht, mitten in einem zeitgleich entstehenden Landschaftspark von 28,9 Hektar Fläche.“
Quelle: Staatspark Hanau-Wilhelmsbad | Staatliche Schlösser und Gärten Hessen

Wir verweilten nur kurz, dann mussten wir weiter – es wartete das nächste Highlight.
Die Dietesheimer Steinbrüche sind ein beliebtes Ausflugsziel in Mühlheim, Stadtteil Dietesheim. Die ehemaligen Basaltsteinbrüche bilden heute ein attraktives Naherholungsgebiet in unmittelbarer Nähe zum Mainuferweg.


Wir genossen die Fahrt über die unzähligen kleinen Pfädchen und die immer wieder schönen Ausblicke auf die Steinbruchseen.
Eine weitere Sehenswürdigkeit folgte kurz darauf: Das Hochgericht Steinheim.

Unweit des historischen Galgens kehrten wir ein und nahmen so quasi eine Henkersmahlzeit ein… 😉
Aus Effiziensgründen kehren wir gerne in, an Supermärkte angegliederte Bäckereien, ein. Im Einkaufszentrum Rondo Steinheim fanden wir, was wir suchten.

Nun mussten wir uns etwas sputen, die Zeit drängte. So passierten wir den Wildpark Alte Fasanerie ohne ihm einen Besuch abzustatten und radelten entlang dessen Mauer in Richtung Ausgangsort unserer Tour.

Jetzt war es nicht mehr weit. Nach 66 Kilometern standen wir wieder am Auto.
Fazit zu der Runde: Wie anfangs schon geschrieben, fanden wir die Tour ganz nett – kann man mal machen.
Ein zweites Mal werden wir die Tour trotzdem nicht fahren, dafür war sie in Summe dann doch zu wenig interessant.
Keep on Cycling!






































































































