MIL 1 und AM 1

Trails satt – so lautete die Devise für den vergangenen, kinderfreien Sonntag. Unser Alpencross steht vor der Tür und wir wollten vorher noch ein bisschen Fahrtechnik üben. Besonders gut soll das auf den beiden Strecken MIL 1 und AM 1 gehen. Beides sind ausgeschilderte Rundtouren in der Region und weisen einen erfreulich hohen Anteil an teils kniffligen Trails auf – sicher mit die besten, die man hier in der Ecke unter die Stollen nehmen kann. Einen Teil der Abfahrten kannte ich schon von früheren Touren, aber es waren auch einige neue Sachen dabei.

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Wir starteten um 10 Uhr in Miltenberg mit der Befahrung der MIL 1. Und da ging es gleich ganz ordentlich zur Sache.

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Nach dem ersten Uphill, teils auf einem netten Trail, kam der erste Knaller:
Der „Tobi’s Trail“.

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Das Fazit zu diesem angelegten Trail: Alles fahrbar, wenn wir auch an der ein oder anderen Stelle etwas Überwindung brauchten. Ein großer Spaß!

Aber auch die anderen Trails (Teutonensteig, Funtrack, Quellentrail, Akazienwäldchen, Keltensteig, Jägersteig), wenn auch mit etwas mehr natürlichem Charakter, machten nicht weniger Spaß. Teils einfach, teils etwas schwerer – da ist für jeden Biker was dabei. Meine Favoriten waren der Quellentrail und der Jägersteig.

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Zwischendurch kann man sich auch immer wieder an herrlichen Aussichten über den Main, Odenwald und Spessart erfreuen.

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Und das Beste am Schluss:

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Die MIL 1 ist auf alle Fälle einen Ausflug wert und ich werde dort bestimmt noch einmal fahren.

Nach der MIL 1 nahm ich im Anschluss noch die Amorbacher Strecke AM 1 mit – wenn man schon einmal in der Ecke ist… 😉

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Gleich zu Beginn wartete die AM 1 mit einer echten Herausforderung – dem Singletrail-Uphill zur Gotthardsruine. Ich fragte mich, ob ich die Runde in der richtigen Richtung fahre, denn umgekehrt hätte der Abschnitt sicherlich mehr Spaß gemacht.

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Doch schon bei der S-Kurven-Orgie im Anschluss wieder hinab nach Amorbach wusste ich: Ich bin richtig! Ein weiterer Uphill-Kracher wartete anschließend auf mich: Der „Lungenblaster Bopphütte“, wie das Segment auf Strava heißt. Erinnerte mich teilweise ein bisschen an den Bärenpass… 😉
Irgendwie reichte es dann tatsächlich zum KOM auf diesem Segment. *freu*

Beim folgenden Downhill (Bopphüttentrail 2 Downhill) warteten nochmals einige S-Kurven auf mich. Bis zum letzten Trail, dem bekannten Russenpfad, folgte nun ein sehr langes Stück ohne Trail. 15 Kilometer, die man sicher anders hätte gestalten können. Doch der Russenpfad am Ende entschädigte für die Pedaliererei. 😉

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Der Einstieg in die letzte Abfahrt.

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Nach genau zwei Stunden kam ich am Parkplatz an, wo Diane auf mich wartete. Ein wirklich gelungener Trailtag! 🙂

Abschließend bewerte ich beide Runden als empfehlenswert. Sicher wartet die MIL 1 mit mehr Trails auf, aber die AM 1 hat auch ihren Reiz. Die beiden Touren kombiniert und etwas optimiert wären sicherlich optimal. Ich werde demnächst einen Track ausarbeiten. 😉

Und noch etwas musste ich erneut feststellen: Wenn ich auch bergauf hin und wieder gar nicht sooo schlecht liegen Welten beim Downhill zwischen mir und den Ersten…
Daran muss ich unbedingt arbeiten. Oder auch nicht… 😉

Keep on biking!

Aus für die Spessarträuber RTF

Eigentlich wollte ich heuer meine persönliche Bestzeit auf der „extrem“-Runde verbessern. Mein Ziel war es, unter 6 Stunden zu bleiben. Leider sind unsere Babysitter abgesprungen und es wird nun nix aus der neuen Bestzeit. Allerdings bin ich angesichts der derzeitigen Temperaturen gar nicht so böse und ob ich da mein Ziel hätte erreichen können… Man weiß es nicht.

Also kommt als nächstes der Alpencross. Da freu ich mich schon “ sakrisch“ drauf! ☺

Keep on cycling!

Das erste „Großereignis“ steht kurz bevor

Pfingsten steht kurz vor der Tür. Und damit auch unser erstes „kinderfreies“ Wochenende in diesem Jahr. Schon fast traditionell verbringen meine Frau und ich dieses Wochenende in der Rhön – und quasi den ganzen Sonntag auf dem Rad. Auch dieses Jahr haben wir uns für den „Rhön Radmarathon“ angemeldet. Diane versucht sich an der 200er Strecke, und ich möchte meine Zeit von letztem Jahr auf der „extrem²“ verbessern. 11:53 sind zu unterbieten (brutto).

Meine Vorbereitung lief nahezu ideal:

Distanz 6.019,3 km
Zeit 237h 11min
Höhenmeter 54.614 m
Radfahrten 95

Das ist meine „bescheidene“ Statistik für dieses Jahr bis heute (Quelle: Strava). Allerdings fehlen mir dieses Jahr längere Fahrten über 120 Kilometer und mehr als 2.000 Höhenmeter in einer Tour habe ich auch nicht geschafft. Trotzdem sollte es wohl reichen – zumindest zum Finish.
Die Witterung fällt heuer wohl auch nicht so extrem aus wie im letzten Jahr. 40°C waren schon sehr extrem. Da sind die Aussichten im Moment etwas besser. Sogar trocken soll es bleiben – da sind die idealen Voraussetzungen für eine neue persönliche Bestzeit gegeben. 😉

Hier noch eine paar Impressionen aus dem letzten Jahr:

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Bis nächste Woche – keep on cycling!