Granfondo 04

Den heutigen Vormittag konnte ich wieder für eine etwas längere Ausfahrt nutzen. Mein Ziel: Erneut der Odenwald. Irgendwie gefällt es mir hier. 😉

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Zunächst fuhr ich auf meiner üblichen Strecke Richtung Miltenberg/Amorbach. Dabei merkte ich, dass es trotz der zackigen Tour vom Dienstag und dem gestrigen Krafttraining für die Beine ganz gut lief. Amorbach war wie so oft mein Einstieg in den Odenwald. Kurz hinter Amorbach beginnt einer meiner Lieblingsanstiege in der Gegend. Über die MIL 42 geht es über 10,4 Kilometer und 275 Höhenmeter von Buch hinauf nach Mudau. Und das Bundesland wechselt man auch. Von Bayern (Unterfranken) nach Baden-Württemberg. Natürlich ist die Strecke ein Strava-Segment, aber eigentlich wollte ich heute nicht auf Zeit fahren. Nun, wie das so ist… 😉
Dabei ist ein KOM über die gesamte Strecke herausgesprungen (22:42) und der dritte Platz auf einem Teilstück. 😉
Nach diesem Kraftakt musste ich in Mudau Energie tanken.

IMG_20140403_120711Die übliche Pausenstelle in Mudau.

IMG_20140403_121049Damit geht was, das gibt neue Kraft…

Auf dem Höhenzug fuhr ich weiter. Die Hochstraße verlief zum Teil parallel zum Limespfad. Immer wieder hätte man hier die Möglichkeit, historische Teile des Limes zu besichtigen. Für mich lautete aber die Devise: Gas geben. Das Beste an dieser Ecke ist der kaum vorhanden Verkehr. An Wochenenden mag das evtl. anders aussehen, aber unter der Woche kann man die Autos hier an einer Hand abzählen.

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IMG_20140403_123744Wunderschöne, einsame Sträßchen – hier kurz vor Hesselbach.

Bei meinem letzten Ausflug in diese Gegend verpasste ich in Hesselbach leider einen Abzweig und verfuhr mich etwas… Das passierte mir heute nicht und ich bog auf die „Römerstraße“ ab. Das ist eine weitere Lieblingsstrecke von mir. Durch ein Wildgehege (Achtung: Weiderost) schlängelt sich ein tolles Sträßchen, welches ebenfalls mit abwesendem Verkehr glänzt. Kurz vor Würzberg trifft man wieder auf eine normale Straße.

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Die Römerstraße hatte ich heute allein für mich.

Immer wieder hat man auf der Runde die Wahl, ob man auf der Höhe bleibt, oder ins Maintal abfährt. Ich blieb auf der Höhe. Zu schön waren die verwaisten Straßen. Und ein paar Höhenmeter wollte ich auch machen. Im Tal bin ich ja oft genug unterwegs.

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Der Limes ist allgegenwärtig – hier der Limes-Wachturm bei Vielbrunn.

Ab hier war ich wieder in Bestens bekanntem Terrain unterwegs. Ich baute noch zwei kleine Anstiege über Wald-Amorbach und Dorndiel ein, auf denen ich allerdings nichts mehr reißen konnte. Die Luft für KOMs war heraus. 😉
Über Radheim und Großostheim rollte ich nach Hause.

Fazit: Gelungene Tour durch den schönen Odenwald. Und nebenbei habe ich die die Strava-Challenge 4 erfolgreich abgeschlossen. 🙂

Keep on biking!

Fahrtechnikkurs Basic am 13.04.2014 mit dem Spessart-Biker e.V.

Am 13.04.2014 bieten wir wieder unseren Fahrtechnikkurs ‘Basic’ an.

Die Uhrzeit + Ort reichen wir noch nach, wird aber wohl so bei ca. 10.00 h liegen, und im näheren Umkreis Aschaffenburg.

Kosten 39,- €

Anmeldung nötig bei:

jens.tiller(ä t)spessart-biker.de

Inhalte des Kurses werden sein:

  • Grundposition
  • Gleichgewicht
  • richtiges Bremsen
  • Anfahren/Anhalten im steilen Gelände
  • Kurventechniken
  • Überfahren von Hindernissen
  • usw…

Ein Frühsommertag

Was war das für ein herrlicher Tag heute. Ideale Bedingungen für eine ausgedehnte Tour.

Ich hatte mir für heute eine Runde durch den Spessart mit einigen Höhenmetern vorgenommen.

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Bis hier verlief die Tour flach. Den Auftakt machte dann der Engländer hinter Sailauf.

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Über die Spessart-Höhenstraße gelangte ich in den Kahlgrund. Diese Strecke gehört zu meinen Favoriten. Vorbei an der Bamberger Mühle gelangte ich nach Edelbach, von wo ich wieder bergauf pedalierte und die Höhenstraße überquerte. Danach konnte ich mich auf die nächste Abfahrt freuen.

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Noch bist Du meine Nummer 1. 😉

In einem großen Bogen fuhr ich nun zurück. Dabei durchfuhr ich einige bekannte Ortschaften im Spessart – Frammersbach (bekannt durch den ehemaligen Spessart-Bike-Marathon), Partenstein, Neuhütten.

Durch das schöne Hafenlohrtal gelangte ich nach Weibersbrunn, wo ich in einer Tankstelle eine Trinkflasche für den Rest der Tour auffüllte. Des Weiteren fanden ein Schokoriegel und ein Kaffee-Kalt-Getränk den Weg in meinen Magen.
Von hier war es dann eigentlich nur noch ein Katzensprung bis nach Hause. Ich wollte dann aber die viereinhalb Stunden voll fahren und dabei noch einige Höhenmeter sammeln. Deswegen nahm ich noch ein paar Umwege in Kauf. 😉

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Und so ging eine schöne Tour an einem wunderschönen Frühlingstag zu Ende. Kaum zu glauben, dass es jetzt erst mal wieder regnerisch und kalt werden soll…
Na ja, mal abwarten.

Keep on biking!

Faschingszug

Am Faschingsdienstag hatte ich etwas mehr Zeit für meine dienstägliche Trainingsrunde. Ich wollte bis Amorbach flach fahren, dann hinauf nach Mudau und über den Odenwälder Höhenzug zurück. Bis Amorbach hatte ich Rückenwind und es rollte sehr angenehm. Zumal ich unterwegs noch zwei mir bekannte Rennradfahrer traf und wir ein paar Kilometer zusammen zurücklegten. Ab Amorbach war ich wieder allein unterwegs. Nach ca. zwei Stunden in Mudau angekommen vesperte ich zur Mittagszeit einen Riegel und entledigte mich meiner Jackenärmel. Es war warm und ich zu dick angezogen. So ganz war ich mit der Wettersituation noch nicht einig – morgens s..kalt und mittags richtig warm.
Nach der kurzen Pause fuhr ich weiter. Der Rückenwind vom Morgen blies mir nun leider kräftig entgegen. Aber so ist das halt.
Ich hatte mir vorher nur ungefähr überlegt wie ich fahren wollte und war schon länger nicht mehr in der Gegend. So geschah es, dass ich in Hesselbach den Abzweig verpasste. Eigentlich wollte ich auf einer wunderschönen, einsamen Straße durch ein Tiergehege fahren, stieß aber nun in mir unbekannte Gefilde vor. Für was habe ich eigentlich ein Navi? Wenn es zu Hause herumliegt, hilft es mir nicht. Ich orientierte mich an mir vermeintlich bekannten Ortsnamen, musste mir aber bald eingestehen, dass ich doch keinen blassen Schimmer hatte, wo ich mich gerade befand. Das ungute Gefühl wurde zusätzlich dadurch befeuert, dass ich um 16 Uhr im Studio stehen musste – geduscht und im Idealfall mit etwas Nahrung versorgt. Endlich sah ich ein Hoffnungsschimmer: Erbach 9 km. Mit dieser Information konnte ich etwas anfangen. Um 14 Uhr war ich in Höchst an der Hessol Tankstelle. Ich brauchte dringend Koffein und Zucker… 😉
Frisch gestärkt ging ich den Endspurt an. Immer wieder rechnete ich durch, ob ich es noch rechtzeitig schaffen konnte, oder ob ich zu Hause anrufen müsste und irgendwie meine Frau samt der beiden Kinder zum Aufschließen schicken müsste. Die Begeisterung hätte sich wohl in Grenzen gehalten. Um 14.40 Uhr war ich in Obernburg. Nun war klar, es würde knapp, aber ich würde es schaffen. Ich wählte dann den kürzesten Weg nach Aschaffenburg und um 15.20 Uhr war ich zu Hause. Im Eiltempo duschte ich mich und war tatsächlich um 16 Uhr im Studio. Das war eine Punktlandung. 😉
Leider gibt es keine Fotos von unterwegs – zu knapp war die Zeit. Wobei die Gegend, gerade am Limesweg im Odenwald-Neckar-Kreis, schon sehr schön war. Nächstes Mal muss ich etwas mehr Zeit einplanen. Und unbedingt mein Navi mitnehmen. 😉

Keep on biking!

Der nächste Sommer kommt bestimmt

Das erste untrügliche Zeichen:

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Das ist aber gar nicht gut für das Sommer-Bergfloh-Gewicht… Dennoch musste diese kleine Belohnung für die heutige Tour einfach sein. 😉

Ich muss nur aufpassen, dass das nicht wieder zur Gewohnheit wird – also das mit dem Eis.

Ansonsten läuft alles rund, bis auf das Bloggen. Da könnte ich momentan etwas produktiver sein… Ich geb‘ mir Mühe. 😉

Keep on biking!