Samstagsrunde

Nach ungefähr zweiwöchiger Bike-Pause war es heute endlich soweit. Die neuen Teile an meinem Rad warteten auf die Testfahrt.
Ich gönnte meinem Rad außer der Winterinspektion eine neue Federgabel (Rock Shox Recon 351 U-Turn 85-130mm) und 180er Scheiben für vorne und hinten.

Die Alpentour, auf die ich hintrainiere findet jetzt also im Juli statt. Es wird eine Rundfahrt durch das Engadin werden. 5 Tage. Die genaue Strecke kenne ich aber noch nicht.

Im Mai werde ich an einer Testfahrt im Karwendel teilnehmen. Da muss ich meinen Mitfahrern dann beweisen, dass ich mithalten kann. Schauen wir mal.

Zurück zu der heutigen Tour. Um meine neuen Parts standesgemäßen Tests unterziehen zu können, musste die Strecke einen relativ hohen Anteil an Trails und kniffligen Downhills aufweisen. Das war kein Problem. Zwei meiner Lieblingsdownhills wurden eingebaut und die Parts haben meine Erwartungen voll erfüllt. Die neue Gabel und die größeren Bremsscheiben funktionierten nicht nur einwandfrei, sie vermittelten auch etwas mehr „gefühlte“ Sicherheit an bestimmten Stellen.

Die Milestones der Tour:
Aschaffenburg – Schweinheim – Stengerts – Frühstückseiche – Soden – Zeltplatz Soden – Weißes Bild – Pfaffenberg (rechts am Sender vorbei – toller Trail) – Weißberg (links am Berg vorbei) – Frühstückseiche – Sportplatz Soden – weiter Richtung Sulzbach – Trails der perm. Mountainbikestrecke – Marien Kapelle – Judenfriedhof – Erbig – Schweinheim – Aschaffenburg

Die Daten der Strecke:

Fahrzeit: 02:07:39
Kilometer: 30,98 (lt. Tacho)
Durch. Geschw.: 14,56
Max. Geschw.: 47,56
Steigung ges.: 859 m
Gefälle ges.: 859 m

Die Strecke zum Download als .ovl-Datei.Das war es fürs Erste.
Thorsten

Urlaub im Tannheimer Tal

Urlaub im schönsten Hochtal Europas – so werben Internetseiten für das Tannheimer Tal.

Ob das Tannheimer Tal wirklich das schönste von Europa ist, kann ich nicht beurteilen. Dafür kenne ich zu wenige europäische Hochtäler. Aber ich kann sagen, dass es dort wirklich sehr schön ist.

Haldensee

Wir verbrachten 5 Tage in Tannheim. Unser Domizil war eine Ferienwohnung in Berg/Tannheim. Von unserer Wohnung waren es lediglich 5 Minuten zu Fuß bis zum Einstieg in das ausgezeichnete Loipennetz.
Die Langlaufausrüstungen mieteten wir in einem Sportgeschäft. Das war praktisch und zudem sehr günstig.
Vier Tage verbrachten wir bei herrlichem Wetter auf den Langlaufschiern. Die Loipen waren für uns Anfänger ideal. So fuhren wir die Tour zum Vilsalpsee, die Tour zum Haldensee und am letzten Tag fuhren wir die Runde über den Haldensee bis nach Nesselwängle und wieder zurück. Das waren fast 20 km. Da gönnten wir uns dann auch mal eine Portion Kaiserschmarrn.
Langlauf machte uns wirklich viel Spaß, und es war bestimmt nicht das letzte Mal für uns auf den dünnen Brettern!

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Im Herbst 2007 durchfuhr ich ja für kurze Zeit das Tannheimer Tal mit dem Bike. Da fand ich es schon wunderschön. Und jetzt im Winter war es auch wirklich super. Das machte Lust auf mehr.

Das Tannheimer Tal ist für alle empfehlenswert, die Erholung und sportliche Betätigung abseits der großen Touristenströme suchen.

Mehr Fotos vom Tannheimer Tal gibt es auf meiner Bilderseite.

Diese Woche bekomme ich auch mein Bike aus der Inspektion zurück. Dann geht es weiter mit der Vorbereitung auf die Alpentour. Die wird im Juli im Engadin stattfinden. Näheres dazu in kürze.

C U
Thorsten

News

Was gibt es sonst Neues?

Am Wochenende gebe ich mein Rad zur Winterinspektion. Die lasse ich bei Race-Worx in Aschaffenburg durchführen. Dort gibt es zurzeit ein gutes Angebot, und zufrieden war ich da auch immer.
Sehr wahrscheinlich wird es auch gleich ein Upgrade für meine Federgabel geben. Und wahrscheinlich lasse ich auch die Bremsen aufrüsten. Das ganze soll dann noch ein bisschen mehr „alpencrosstauglicher“ werden. Jaja, ich weiß, früher sind die Leute mit Hardtails und Starrgabeln über die Alpen gefahren. Aber für mich wäre das nichts…
Apropos Alpencross. Nächste Woche fahre ich mit meiner Frau ins Tannheimer Tal. Zum Langlaufen und entspannen. Da mache ich auf der Hinfahrt Station bei meinem Bruder. Dort werden dann die ersten Details zu unserer Alpenüberquerung besprochen. Sobald ich etwas Näheres weiß, schreibe ich hier darüber.
Was gibt es sonst noch? Ach ja, die Weihnachts- und Silvesterfeierlichkeiten habe ich gewichtsmäßig gut überstanden. Ich habe nicht nur nicht zugenommen. Im Gegenteil. Dank der häufigen Laufeinheiten mit meiner Frau konnte ich mein Gewicht wieder auf den Stand von vor der Vorweihnachtszeit reduzieren.
Hier noch ein Bild nach dem „Silvesterlauf“:

Silvesterlauf

Wir waren die einzigen, in dem sonst doch eher beliebten Park „Schönbusch“.

So weit, so gut. Jetzt verabschiede ich mich erstmal in den Urlaub.

Bis denne
Thorsten

Willkommen im Jahr 2008

Der erste Nightride in diesem Jahr verlief relativ unspektakulär. Das Wetter war trocken und kalt, besonders der kalte Wind fiel unangenehm auf. Doch mit guter Kleidung war das eigentlich kein Problem.
Um 18.00 Uhr starteten wir zu zweit in Aschaffenburg. Entlang des Mains und des Radwegs ging es bis zur Auffahrt zum Bischberg. Von dort aus weiter, am Judenfriedhof und am Erbig vorbei hinunter zum „Exe“. Von dort aus fuhren wir von hinten über den „Monster-Uphill“ zum Gailbacher Sportplatz hoch.
Dann wählten wir die Forstautobahn am Schießstand vorbei runter nach Schweinheim und dann weiter nach Aschaffenburg zurück.
Da mein Mitfahrer über eine eher schwache Lichtausrüstung verfügt, und meine Bremsbeläge ziemlich runter sind, fuhren wir nur auf Forst- und Radwegen. Schön war es trotzdem.

Die Daten der Tour:

Fahrzeit: 01:16:32
Kilometer: 19,64 (lt. Tacho)
Durch. Geschw.: 15,40
Max. Geschw.: 42,67
Steigung ges.: 431 m
Gefälle ges.: 431 m

Jahresabschlussfahrt

Dieses Jahr verging die Zeit wirklich sehr schnell. Es ist viel geschehen, im positiven Sinn, und es gab viel Neues. Unter anderem entdeckte ich dieses Jahr meine Leidenschaft für das Mountainbiken. Und noch habe ich sie nicht wieder verloren. Mein Ziel, im Jahr 2008 eine mehrtägige Tour in den Alpen zu fahren, rückt in greifbare Nähe. Wer hätte das gedacht.
Im April fing ich mit dem Biken an, und heute habe ich die 1500 Kilometermarke überschritten. Da bin ich jetzt auch ein bisschen Stolz drauf.

So weit, so gut. Heute stand die Jahresabschlussfahrt an. Zu dritt starteten wir heute früh um 9.30 Uhr in Aschaffenburg bei strahlendem Sonnenschein und milden 0C°. Für die Tour suchte ich mir die Strecke entlang des „Maintalhöhenringwegs“ bis Kleinwallstadt, dort über den Main, und zurück entlang der Markierung „Blaues Kreuz“ bis kurz vor Großostheim, dann runter nach Niedernberg, und am Main entlang zurück nach Aschaffenburg aus.
Ab Dornau war uns nach einem Blick über die Schulter klar, dass das Wetter evtl. nicht halten würde. Nach dem Trail-Festival von Dornau bis Kleinwallstadt kam dann der Regen. Aber der hielt sich bis Niedernberg in Grenzen.
Zwischen Mömlingen und Großostheim verloren wir dann kurzfristig die Orientierung. Und das trotz Garmin und Karte. Dieses Problem war aber nicht so schlimm. Irgendwie kamen wir dann doch dort hin, wo wir hinwollten.
Die Region zwischen Mömlingen und Großostheim bot noch einige neue Trails, die ich bestimmt noch mal abfahren werde. Das sah alles sehr viel versprechend aus.
Die Tour machte viel Spaß, auch wenn das Wetter besser hätte sein können.

Hier sind die Daten der Tour:

Fahrzeit: 03:00:16
Kilometer: 48,93 (lt. Tacho)
Durch. Geschw.: 16,28
Max. Geschw.: 37,30
Steigung ges.: 747 m
Gefälle ges.: 747 m

Die Strecke zum Download als .ovl-Datei.

Jetzt möchte ich noch allen Besuchern meines Blogs einen guten Rutsch, viel Erfolg & Glück, tolle Touren und ein wunderschönes Jahr 2008 wünschen.

Und zu guter Letzt möchte ich mich noch bei meinen Mitfahrern für die vielen, tollen gemeinsamen Touren bedanken.
Auf das wir noch viele Kilometer zusammen fahren werden!

Das war es für dieses Jahr.

Tschüss
Thorsten