Ruine Sodenburg / Altenburg

Bei schönstem Bilderbuchwetter machte ich mich heute auf den Weg, neue Trails zu erkunden. Um 14 Uhr startete ich in Aschaffenburg. Am schwierigsten war es, den Heerscharen von Faschingszugbesuchern auszuweichen.
In Schweinheim verließ ich die Zivilisation und begann den ersten Anstieg über den Grauberg und Stengerts zum Gailbacher Sportplatz. Ich legte ein kurze Pause zum Fotografieren am Steinbruch ein.

Steinbruch in Schweinheim

Vom Sportplatz machte ich mich auf schmalen Pfaden zum Spiesknückl auf. Da fand ich schon neue, feine Trails, die ich bisher noch nicht kannte.

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Feiner Downhill vom Spiesknückl in Richtung Frühstückseiche

Von der „Frühstückseiche“ führte eine rasante Abfahrt nach Soden hinab. Am dortigen Zeltplatz vorbei ging es wieder bergauf.

Schnee…

Antoniusbild bei Soden

Und dann begann das absolute Trailfestival! Über die Altmannshöhe ging es auf wirklich herrlichen Trails zur Ruine Sodenburg oder auch Altenburg.

Trail am Altenberg

Immernoch Trail am Altenberg

Pause an der Altenburg

Trail an der Altenburg

Downhill Altenburg

Bremsspur an der Altenburg

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Downhill an der Altenburg bei Soden

Von der Burg war zwar nicht mehr viel zu sehen, eigentlich gar nichts, aber dafür blieb eh keine Zeit bei diesem „Topspot“ für Trails und Downhills.

Durch den Obernauer Wald ging es dann wieder zurück nach Aschaffenburg.

Das war heute wirklich eine tolle Tour.

Die Daten der heutigen Runde:
Fahrzeit: 02:00:39
Kilometer: 27,71 (lt. Tacho)
Durch. Geschw.: 13,78
Max. Geschw.: 51,72
Steigung ges.: 682 m (Quelle Top 50)
Gefälle ges.: 682 m (Quelle Top 50)

Donnerstag ist Nightride-Tag

Auch heute fuhren wir eine Runde durch die Dunkelheit. Dabei entdeckten wir einen neuen Sahnetrail. Da freue ich mich schon auf die erste Befahrung bei Tageslicht! Ansonsten verlief der Nightride schön wie immer.

Hier die Daten der heutigen Runde:
Fahrzeit: 01:43:01
Kilometer: 26,30 (lt. Tacho)
Durch. Geschw.: 15,32
Max. Geschw.: 39,36
Steigung ges.: 565 m (Quelle Top 50)
Gefälle ges.: 565 m (Quelle Top 50)

Die Strecke zum Download als .ovl-Datei.

Die Strecke in GoogleMaps gibt es hier.

Das war es für heute.

Kleine Eselswegrunde

Zu dritt starteten wir heute Morgen in Aschaffenburg. Nach einer kleinen Zwangspause zum Schlauchwechseln ging es weiter nach Hösbach – Bahnhof. Dort trafen wir auf Mitfahrer Nummer 4. Dann fuhren wir weiter nach Sailauf. Dort stieß dann der fünfte Mann im Bunde zu uns. Wir hatten uns viel vorgenommen für heute. Ein Teilstück des Eselsweges zwischen Engländer und Waldaschaff wollten wir fahren. Allerdings mussten wir zu erst einen „Mörderanstieg“ von Sailauf zum Engländer hinauf. Etwas über 300 Höhenmeter auf ca. 6 Kilometer. Oben angelangt verschnauften wir kurz auf 492 Meter. Das war der höchste Punkt unserer Tour. Der Eselweg verlief von hier bis Waldaschaff relativ eben – dachten wir. Tatsächlich war es die reinste Achterbahn. Kurze steile Downhills wechselten sich in rascher Folge mit knackigen Uphills ab. Und das bei einem relativ hohen Trailanteil. Das zehrte an unserer Kondition und an den Kraftreserven. Im Vorfeld der Tour dachten wir kurz daran, dem Verlauf des Eselwegs bis nach Weibersbrunn zu folgen. Doch bei dem entscheidendem Kreuzungspunkt war uns klar, dass wir es mit der „kurzen“ Strecke gut sein lassen würden. Also fuhren wir runter ins Tal nach Waldaschaff. Auf Radwegen rollten wir dann mehr oder weniger entspannt nach Aschaffenburg zurück.
Das war eine echt tolle Tour heute – aber irgendwie sehr, sehr anstrengend!

Hier die Daten:
Fahrzeit: 03:23:14
Kilometer: 55,81 (lt. Tacho)
Durch. Geschw.: 16,47
Max. Geschw.: 52,74
Steigung ges.: 882 m (Quelle Top 50)
Gefälle ges.: 882 m (Quelle Top 50)

Die Strecke zum Download als .ovl-Datei.

Ein paar Fotos konnte ich unterwegs auch machen:

Eselsweg 1

Eselsweg 2

Eselsweg 3

Eselsweg 4

Eselsweg 5

Eselsweg 6

Eselsweg 7

Eselsweg 8

Eselsweg 9

Im Frühjahr oder Sommer wollen wir den gesamten Eselsweg von Schlüchtern bis Großheubach fahren. Das sind ca. 115 Kilometer und fast 3000 Höhenmeter. Allerdings werden wir die Strecke an 2 Tage fahren und in Heigenbrücken übernachten. Da freue ich mich auch schon drauf. Die Trails des Eselsweges sind zwar sehr anspruchsvoll, gehören dafür aber mit zu dem Besten, was der Spessart biketechnisch zu bieten hat.

Das war es für heute.

Servus
Thorsten

Nightride durch die Rückersbacher Schlucht

Der heutige Nightride ging von Aschaffenburg aus durch die Rückersbacher Schlucht hinauf und über die Steinbacher Schlucht wieder runter nach Aschaffenburg zurück.
Leider hatte ich am Lokal „Rückersbacher Schlucht“ einen Plattfuß. Meinen ersten in meiner Biker-Karriere. Und wie das so ist – ich hatte keinen Ersatzschlauch dabei. Sonst immer. Mein Mitfahrer hatte zwar ein Schlauch dabei, allerdings mit Autoventil. Das passte nicht durch meine Ventilöffnung im Laufrad, da ich mit Sclaverand-Ventilen fahre. Zum Glück hatte er noch funktionstüchtiges(!) Flickzeug dabei. Damit konnte der Schaden dann doch schnell behoben werden. Was habe ich gelernt: Immer einen Ersatzschlauch mitnehmen. Und: Vulkanisationsflüssigkeit verdunstet nach ein paar Jahren auch in der geschlossenen Tube!

Die Daten der Strecke:
Fahrzeit: 01:48:33
Kilometer: 32,51 (lt. Tacho)
Durch. Geschw.: 17,97
Max. Geschw.: 50,25
Steigung ges.: 616 m (Quelle Top 50)
Gefälle ges.: 616 m (Quelle Top 50)

So langsam fange ich aber an, an den Höhenmeterberechnungen des „Top 50“-Programms zu zweifeln…

Das war es für heute. Am Sonntag geht es dann wieder in den tiefen Spessart.

Tschüss
Thorsten

Schöntalgraben

Yeah. Das war ein Wochenende nach meinem Geschmack.

Am Samstag eine Tour, abends dann ein cooles Konzert von Carlos Mogutseu im JuKuZ und heute noch mal eine Tour.
Die heutige Tour fuhr ich bereits letztes Jahr (siehe Eintrag vom 17.07.2007). Es gab nur leichte Änderungen im Streckenverlauf.

Zu zweit machten wir uns in Aschaffenburg auf den Weg nach Obernau / Sulzbach.

Trail im Obernauer Wald

In Leidersbach bogen wir in den Schöntalgraben ein.

Im Schöntalgraben

Schöntalgraben

Kurz hinter dem Roßbacher Sportplatz

Blick zurück

Kurz hinter dem Roßbacher Sportplatz begannen die Hohlwegtrails. Diese mussten wir aber auf dem erhöhten Rand fahren, da sich in den „Hohlen“ das Wasser sammelte und es eine totale Schlammschlacht gegeben hätte. Aber auf den erhöhten Rändern der Wege kamen wir trotz der vielen Wurzeln gut voran. Lediglich an einer Stelle, an der eine Wurzel längs zur Fahrtrichtung war, musste ich unfreiwillig und etwas unsanft vom Rad. Es ist aber nichts weiter passiert, und so konnten wir die Fahrt gleich fortsetzen.
Den Heimathenhof ließen wir links liegen und fuhren über Volkersbrunn zur „Hohen Warte“. Von da ging es dann links am Pfaffenberg vorbei durch den Hohlweg hinunter und weiter bis zur Früchstückseiche.
Abschließend surften wir noch durch die Felsentrails am Stengerts. Durch Schweinheim gelangten wir zurück nach Aschaffenburg.

Die Daten der Strecke:

Fahrzeit: 02:30:11
Kilometer: 40,93 (lt. Tacho)
Durch. Geschw.: 16,35
Max. Geschw.: 47,56
Steigung ges.: 851 m
Gefälle ges.: 851 m

Die Strecke zum Download als .ovl-Datei.

Und dann habe ich hier noch ein paar Fotos meiner neuesten Errungenschaften:

Rock Shox Recon 351 U-Turn
Meine neue Federgabel: Rock Shox Recon 351 U-Turn

Bremsscheib Deore 180 mm vorne
Bremsscheibe Deore 180mm vorne

Bremsscheibe Deore 180mm hinten
Bremsscheibe Deore 180mm hinten

Servus
Thorsten