Alpencross 2015

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Livebild aus dem Arbeitszimmer

Nachdem der intensive Virenbeschuss der letzten 2 Wochen bei mir nun wohl doch Wirkung zeigt (Verdammt, ich bin nicht immun!) und zudem das Wetter mehr als zu wünschen übrig lässt, finde ich etwas Zeit zum Bloggen und vor allem für die Planung für den Alpencross 2015.
Zunächst war die Überlegung, ob wir die Tour 2015 als Vereinsaktivität anbieten. Doch inzwischen sind meine Frau und ich der Meinung, dass uns die gemeinsame Zeit nur für uns zu wichtig ist. Deswegen werden wir wieder nur zu zweit die Alpen überqueren.
Der Zeitraum steht eigentlich schon fest und wie immer haben wir genau eine Woche, in der wir das Projekt durchziehen können. Das ist einerseits gut, weil ich schon sehr konkret planen kann. Andererseits müssen wir halt mit dem Wetter zurecht kommen, das in dieser Woche herrscht und wir können nicht ausweichen. Aber schlechter als dieses Jahr kann es ja fast nicht werden… 😉 Wir sind also einiges gewohnt.
Wir werden uns 2015 an der Marvin-Route orientieren. Für diese Strecke sprechen einige Punkte. Unter anderem, dass es nicht wirklich hochalpin zu geht. Dieses Jahr mussten wir ja eine Etappe umlegen, weil es am Eisjöchl noch Schnee gab und das Wetter zu schlecht war. Auf der kommenden Tour sollte (Alt-)Schnee keine Rolle spielen. Auch gibt es wohl kaum Schiebepassagen und die Route zählt fahrtechnsich zu den eher einfacheren Strecken.
Dennoch sollte man die Tour nicht unterschätzen, denn es gilt immerhin ca. 340 Kilometer und 12.000 Höhenmeter in sieben Tagen zu überwinden. Da ist sicher der ein oder andere längere Tag dabei… 😉
Im Moment passe ich die Etappen etwas an unsere Anforderungen an und suche schon mal mögliche Unterkünfte heraus. Wenn die letzten Absprachen mit unseren Babysittern getroffen sind, werde ich die Unterkünfte und das Shuttle buchen. Und dann muss eigentlich nur noch die Zeit schnell rumgehen. Hoffentlich wird es bald Sommer… 😉

Keep on biking!

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So langsam müsste ich wieder etwas schreiben. Ich komme allerdings nur schwer aus der Pause raus. Das liegt aber auch daran, dass so wenig berichtenswertes passiert. Na gut, ich fasse die letzten zwei Monate kurz zusammen und gebe einen ersten, vagen Ausblick auf die kommende Saison.
Nach meinem letzten Beitrag fuhr ich noch weiter bis zum 29.10. Am 30.10. hatte ich eine kleine, schon länger anstehende OP. Eigentlich dachte ich, und so waren auch die Prognosen und Empfehlungen der Ärzte, dass ich mit meinem Training mindesten 2-4 Wochen pausieren müsse. Nach acht Tagen fühlte ich mich allerdings bereits so weit wieder hergestellt, dass ich mit dem Training wieder anfing. Und ich gebe zu, diese acht Tage waren trotz allem ganz schön lang… 😉
Seither befinde ich mich wieder voll in der Trainingsmühle. Dazu kommt der IBC-Winterpokal. Der und die üblichen Strava-Challenges halten mich am pedalieren…
Aber für was? Und da kommen wir auch schon zum Saisonausblick 2015.
Leider habe ich für nächstes Jahr keinen Startplatz für die Maratona bekommen. Sehr ärgerlich. Umso schöner, dass es dieses Jahr geklappt hatte und ich mein geplantes Ziel dabei einhalten konnte. Aber was für ein Highlight setze ich für nächstes Jahr?
Den Marathon in Wenigumstadt habe ich auf dem Schirm. Ebenso Bimbach. Da ich bei der Maratona dles Dolomites nicht starte, könnte ich mal wieder beim „Spessarträuber extrem“ mitfahren und meine dortige PB verbessern. Und was in den Alpen wäre schön…
Engadin Radmarathon, Ötzi, Alpenbrevet oder gar der Alpentraum? Man wird sehen… Es hängt auch etwas vom Losglück ab.
So viel zu den Rennradaktivitäten. Für einen Mountainbike Marathon fehlt mir nach wie vor die Motivation und die Lust. Aber einen Alpencross mit meiner Frau wird es wieder geben. Über die Strecke und die Dauer sind wir uns aber noch nicht so ganz klar. Aber es ist ja auch noch ein bisschen Zeit bis Anfang August. 😉

In diesem Sinne –
keep on biking!

Sturm auf den Kreuzberg

Ich  hänge beim Bloggen immer noch hinter her. Hier nun der Bericht zu meiner Tour auf den Kreuzberg und zurück am 08.08.2014.

Der Alpencross war erfolgreich abgeschlossen und alle Rennradveranstaltungen hatte ich hinter mich gebracht. Aber irgendwie fehlte mir noch ein weiteres Highlight mit dem Rennrad für dieses Jahr – eine richtig lange Tour. Am 08.08. hatte ich Zeit und das Wetter sollte auch mitspielen – also nix wie los! 🙂

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Früh war ich auf den Beinen. Um 6.30 Uhr trat ich bereits in die Pedale – die Bedingungen waren ideal. Ich freute mich auf einen tollen Tag auf dem Rad. Leider fand sich kein Mitfahrer, aber so ist das halt, wenn man an einem Wochentag fährt. Das störte mich aber nicht weiter, inzwischen kann ganz gut viele Stunden mit mir alleine verbringen. 😉

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Zunächst führte mich der Weg über mir bekannte Straßen bis ins Flörsbachtal, ab da begann das Unbekannte. Die Streckenführung orientierte sich an der Tour eines Strava-Bekannten. Nur fuhr ich die Runde in entgegengesetzter Richtung.

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Über viele kleine, wenig befahrene Straßen gelangte ich in die Rhön. Es lief sehr gut, der Schnitt war ordentlich. Ab Bad Brückenau wurden die Straßen breiter, aber der Verkehr hielt sich immer noch in Grenzen.

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Das letzte Stück hinauf zum Kloster hatte ich nicht so steil in Erinnerung, aber schließlich stand ich nach gut 107 Kilometern im Klosterhof. Das war ungefähr die Hälfte der Strecke.

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Viel Zeit hatte ich nicht, es warteten ja noch einige Kilometer auf mich. Ein alkoholfreies Weizen und eine Brezel gönnte ich mir dann aber doch in der Klosterwirtschaft. Schnell noch die Trinkflaschen aufgefüllt und weiter ging es.

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Den Rückweg fand ich, abgesehen von der Abfahrt vom Kreuzberg, landschaftlich nicht mehr ganz so schön. Ich muss allerdings gestehen, dass mir nun auch etwas die Muße dafür fehlte. Strecke machen war jetzt angesagt. In Gemünden füllte ich ein weiteres Mal die Trinkflaschen und in Lohr mussten mich Eis und Koffein am Leben halten und für den Endspurt stärken. 😉

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Früher als Gedacht war ich wieder zu Hause und legte zufrieden nach getaner Arbeit die Beine hoch.

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Das war ein gelungener Tag auf dem Rad und ein Ausflug in die Rhön lohnt sich eigentlich immer, wenn er auch noch so kurz ist. 😉

Keep on biking!