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Archive für August 2008
Spessartweg 1 - Von Aschaffenburg nach Gemünden
24.8.2008 von derfati.
- Quer durch den Spessart - Von West nach Ost - Mit dem Mountainbike -

Hier ist die offizielle Seite zu dem Weg. -> Link <-
Nachdem wir bereits letztes Jahr den Spessartweg 2 befuhren, war dieses Jahr der Spessartweg 1 an der Reihe. Heute war es soweit. Die Wetterbedingungen im Vorfeld waren ja nicht gerade optimal. Es gab einige starke Niederschläge von Samstag auf Sonntag. Am frühen Sonntagmorgen sah es dann aber doch ganz gut aus. Und so entschieden wir uns für die Tour.
Kurz nach 8 Uhr war unser Team komplett. Mit dabei waren Diane, Dierk, Björn und Lena.

V. l. n. r.: Diane, Dierk, Thorsten, Lena, Björn
Der offizielle Start des Spessartweges 1 befindet sich in der Fasanerie in Aschaffenburg.

Infotafel in der Fasanerie



Nach kürzester Zeit ging es aber schon richtig zur Sache und der Weg zeigte zum ersten mal seine Zähne. Es ging hinauf zur Teufelskanzel.

Unterhalb der Teufelskanzel
Ein kurzes Stück ließen wir aus, weil hier sonst Schieben angesagt gewesen wäre. Der Büschelberg war dann gleich die nächste Erhebung. Eine Treppe zwang uns hier dann doch zum Absteigen. Über den Haibacher Tierpark und den Friedhof fuhren wir weiter zum keltischen Ringwall. Der Weg war bis hierher bereits gespickt mit einem Teil der besten Trails im Stadtgebiet. Es folgte ein steiler Asphaltstich, und schon begann ein super Downhillstück nach Schmerlenbach.

Downhill nach Schmerlenbach

Das dortige Kloster ließen wir links liegen.
Am so genannten Judenberg wartete der nächste Steilstich auf uns. Grob schotterig und von vergangenen Regenfällen mit Rinnen versehen war die Auffahrt kein wirklicher Spaß. Entschädigt wurden wir für diese Strapazen mit einer rasanten Asphaltabfahrt. Getrübt wurde der Spaß allerdings wieder etwas von der Aussicht auf die dicken Wolken über dem Spessart, auf die wir uns zu bewegten.

Dunkle Wolken über dem Spessart

Der Anstieg auf den Judenberg bei Schmerlenbach

Trübe Aussichten?
Und wieder ging es bergauf. Stetig stieg der Weg nun an. Über mehrer Kilometer kämpften wir uns 300 hm aufwärts, bevor wir die Abfahrt nach Rothenbuch genießen durften. Dabei trafen wir auf den Spessartweg 2 und den Eselsweg. Der Großteil dieses Streckenabschnitts verlief im Wald. Hier war es trotz der zum Teil steilen Anstiege, die uns zum Schwitzen brachten, relativ kühl.

Die Trails des Spessartweges 1…




… gehören zu den Besten im Spessart!
Leider bescherte uns eine Reifenpanne an Dianes Rad eine kleine Zwangspause im kühlen Wald. Und so waren wir froh über die Sonnenstrahlen, die uns bei Rothenbuch wärmten. Übrigens war die Abfahrt nach Rothenbuch wirklich schön. Auf einem steilen, aber schönen Wiesentrail fährt man mit einem tollen Panorama nach Rothenbuch hinab.

Raus aus dem Wald, rein in die Sonne!

Downhill nach Rothenbuch
Über den nun folgenden Anstieg erreichten wir den höchsten Punkt der Tour. Das war der Hengstkopf mit knapp über 500 Meter.





Wir passierten den Bischborner Hof, ließen ihn aber rechts von uns liegen. Ab hier fiel die Strecke kontinuierlich bis nach Lohr auf ca. 150 Meter ab. Hier befand sich auch das absolute Highlight der Tour. Der Trail runter nach Lohr garantierte absoluten Fahrspaß auf fast 3 Kilometer Länge.

Auf dem Weg nach Lohr












Um kurz nach 13 Uhr erreichten wir Lohr. Wir suchten uns in der Fussgängerzone eine Kneipe mit Sitzplätzen im Freien. Das Wetter war inzwischen besser, und so konnten wir unser Essen in der Sonne genießen. Die passende musikalische Untermalung kam von zwei Straßenmusikanten, welche mit Gitarre und Geige Klassiker zum Besten gaben. Irgendwas zwischen Gipsy und Jazz würde ich mal sagen…

Erst saßen wir im Schatten. Zu kühl für uns.

Regeneration in der Sonne. So muss das sein!
Lena beschloss in Lohr die Tour zu beenden und von hier mit dem Zug nach Aschaffenburg zurück zu fahren.
Und so setzten wir nach der Pause in Lohr zu viert unseren Weg fort. Auf der anderen Mainseite verließen wir aber für ein paar Kilometer den Spessartweg und fuhren durch das Buchenbachtal nach Mariabuchen. Direkt hinter der Mainbrücke lag ein sensationeller Trail am Hochufer des Mains entlang bis zum Einstieg ins Buchenbachtal.

Der Mainhochuferweg
Durch das Buchenbachtal führte auch ein wunderschöner Trail. Allerdings sollte man diesen an Sonntagen meiden. Wir stießen hier auf viele Pilger und Wanderer, die nicht alle volles Verständnis für uns hatten.

Das traumhafte Buchenbachtal
Ab Mariabuchen bereiteten wir uns gedanklich schon auf die Ankunft in Gemünden vor. Allerdings zog sich der Weg bis dahin noch ganz schön und es warteten noch ein paar fiese Anstiege auf uns. Immer wieder unterbrochen von netten Trailpassagen war das aber nicht ganz so schlimm. Schließlich erreichten wir die Ruine Schönrain gegenüber von Neuendorf. Hier waren wir uns sicher – es geht nur noch bergab. So verweilten wir hier kurz und schauten uns die Ruine an. Doch weit gefehlt.

Sch…., schon wieder ‘ne Kamera geschrottet…
Auf der Ruine Schönrain.
Ein letzter Anstieg, der sich auf Grund der feuchten Bodenverhältnisse als besonders schwierig gestaltete, überraschte uns. Das war aber wirklich der letzte Uphill. Von nun an ging es bergab. Und wie. Der Spessartweg 1 zeigte sich nochmals von seiner besten Seite und erfreute uns mit einem 2 Kilometer langen, technisch nicht uninteressanten Downhill mit etwas mehr als 200 Höhenmeter.

Der Downhill nach Gemünden…

… Ein Riesenspaß, aber auch eine Herausforderung zum Schluß!
Kurz nach 17 Uhr kamen wir schließlich in Gemünden an. Die Wartezeit auf den Zug kurz nach 18 Uhr versüßten wir uns mit einer Tasse Kaffee und einem Eisbecher in einer Eisdiele in der Gemündener Fußgängerzone.

Finisher-Kaffee

Ziel erreicht - der Bahnhof in Gemünden.

Die Finisher!
Fazit: Es war eine wirklich tolle Tour! Der Spessartweg 1 ist zum Befahren mit dem MTB meines Erachtens besser geeignet als der Spessartweg 2. Und wäre mein Fotoapparat nicht kaputt gegangen, wäre es noch schöner gewesen. Übrigens stammt ein Teil der Fotos von Björn.
Die Daten vom Spessartweg 1:
Fahrzeit: 05:28:42
Kilometer: 61,58 km (2 x vergessen nach einer Pause die Polar zu starten, es fehlen ca. 3 km)
Durch. Geschw.: 11,24 km/h
Max. Geschw.: 62,0 km/h
Höhenmeter: 1362 m
Das Höhenprofil:
Keep on biking!
Geschrieben in Touren | 8 Kommentare »
Feierabendrunde
21.8.2008 von derfati.
Das war heute eine flotte Feierabendrunde mit Dierk und Matthias durch die Rückersbacherschlucht hinauf und durchs Steinbachtal hinab. Und bei Sternberg konnte ich noch ein paar stimmungsvolle Bilder schießen.




Die Daten von heute:
Fahrzeit: 01:44:10
Kilometer: 32,59 km
Durch. Geschw.: 18,77 km/h
Max. Geschw.: 44,8 km/h
Höhenmeter: 315 m
Das Höhenprofil:
Keep on biking!
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Wieder mal Grundlagenausdauertraining
20.8.2008 von derfati.
Grundlagenausdauertraining ist nicht sehr abwechslungsreich, dafür aber effizient. Das hoffe ich zumindest. ![]()
Und so drehte ich heute wieder meine Runde am Main bis Erlenbach, überquerte dort den Main und fuhr auf der anderen Mainseite wieder zurück.
Diesmal gab es keinen neuen, persönlichen Rekord. Das kann ja nicht immer funktionieren. Die Zeit vom letzten mal kann ich wahrscheinlich nur schwer toppen…
Wobei, unterwegs habe ich Matthias getroffen und für einen kleinen Schwatz angehalten. Vielleicht hat mir das meinen Schnitt verdorben?
Hier die Daten von heute:
Fahrzeit: 01:45:21
Kilometer: 46,03 km
Durch. Geschw.: 26,22 km/h
Max. Geschw.: 36,2 km/h
Höhenmeter: 49 m (Seltsam - da kommt auch immer was anderes dabei raus)
Keep on biking!
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Spessarthighlights
17.8.2008 von derfati.
Einige der absoluten Spessarthighlights standen heute auf dem Programm. Zu dritt machten wir uns kurz nach 8 Uhr auf den Weg. Dabei waren noch Diane und Dierk.
Ich hatte eine schöne Route herausgesucht. Dabei galt es, die Highlights sinnvoll miteinander zu verbinden. Das gelang mir, glaube ich, ganz gut.
Die groben Meilensteine der Tour:
Aschaffenburg – Waldaschaff – Weibersbrunn – Hafenlohrtal – Karlshöhe – Schleiftor – Wagenmühle – und von da über den M-Weg nach Wertheim – von Wertheim mit dem Zug zurück
Wir hatten super Wetter und die Stimmung in unserer kleinen Gruppe hat sehr gut gepasst. Ziel war nicht, die Strecke in möglichst kurzer Zeit zurück zu legen, sondern eine schöne, entspannte Sonntagstour zu fahren.

Bei Waldaschaff begann der erste Anstieg. Von hier fuhren wir bis Weibersbrunn entlang der A3. Das ist eine gute Verbindung, um schnell in den Hochspessart zu gelangen.

Bei Waldaschaff ging es bergauf. Zunächst auf Teer, später auf einem Schotterweg.
Von Weibersbrunn fuhren wir auf einem super Trail ins Hafenlohrtal hinein. Vor lauter Flow kam ich hier leider nicht zum Fotografieren.
Im Hafenlohrtal gab es dann einige Einkehrmöglichkeiten. Da wir aber so zeitig gestartet waren und es noch etwas zu früh zum Essen war, fuhren wir weiter.

Der Hohe Knuck - eine Einkehrmöglichkeit im Hafenlohrtal.



Geschwindigkeitsrausch im Hafenlohrtal.

Unsere Fahrt durch das Hafenlohrtal endete beim Lindenfurtherhof. Hier begann der Anstieg zur Karlshöhe. Dabei mussten wir von 199 Meter auf 451 Meter fahren. Die Karlshöhe war mit ihren 451 Metern auch der höchste Punkt der Tour. Kurz vor 12 Uhr erreichten wir die Karlshöhe. Der perfekte Zeitpunk für eine Rast.

Rast auf der Karlshöhe. Hier wurden die leeren Energiespeicher wieder aufgeladen.

Auf der Karlshöhe.

Frisch gestärkt - bereit zur Weiterfahrt!
Von der Karlshöhe führte uns der Weg zum Schleiftor. Auf dem Weg wartete das nächste Highlight auf uns. Ein super Trail, zunächst mit viel Flow, später doch sehr kniffelig. (Eine der schwierigsten technischen Passagen, die ich im Spessart kenne.)
Trail von der Karlshöhe zum Schleiftor.



Dierk auf dem Trail zum Schleiftor.
Vom Schleiftor fuhren wir auf einem absoluten Toptrail zur Wagenmühle. Leider konnte ich auch hier keine Fotos machen, da ich den Flow nicht durch eine Fotopause unterbrechen wollte.
Dann wartete nochmals ein etwas längerer Anstieg nach Marienbrunn auf uns. Dort trafen wir auf den M-Weg. Auf diesem fuhren wir bis nach Rettersheim und etwas darüber hinaus. Dieses Teilstück legten wir zumeist auf Teerstraßen zurück. Sehr schön war allerdings das Stück von Eichenfürst bis Triefenstein. Oberhalb des Mains führte hier der Weg durch eine sehr ursprüngliche Landschaft mit einigen kleinen Schluchteinschnitten.
So langsam war dann auch ein Ende der Tour abzusehen.

Wie war das jetzt gemeint???
Kurz hinter Rettersheim verließen wir den M-Weg und begaben uns auf den H-Weg. Eine sehr gute Entscheidung, wie sich bald zeigte. Der H-Weg bot hier Trails vom Allerfeinsten!



Die sensationellen Trails des H-Wegs.


Nach dem letzten “epischen” Traildownhill fuhren wir am Main entlang nach Wertheim. Kurz nach 16 Uhr erreichten wir die Stadt. Da wir noch etwas Zeit bis zu unserem Zug hatten, nutzten wir diese, um in einer Eisdiele einzukehren.

So lässt es sich gut Leben - mit Kaffe und einem Eisbecher.

Unser Fuhrpark.

Die Reste für die Wespe.

Blick vom Bahnhof auf Wertheim.
Zum Thema Bahnfahren und die dafür nötigen Fahrscheine durften wir dann auch wieder etwas dazu lernen. Nach dem wir brav unsere Einzelfahrscheine und Fahrradmitnahmescheine gekauft hatten, klärte uns der freundliche Zugbegleiter beim Kontrollieren der Fahrscheine auf, dass jetzt für die Strecke Wertheim - Aschaffenburg keine Fahrradkarten mehr nötig sind. Desweiteren gilt mittlerweile auch das Bayernticket für die Strecke. Toll. Naja, für das nächste mal wissen wir nun bescheid.

Die Zugfahrt nutzte ich für die Planung neuer Touren.

Glückliche Sonntagsfahrer!
Hier die Daten der Tour:
Fahrzeit: 05:23:55
Kilometer: 71,00 km (bei meiner Aufzeichnung fehlen ca. 4 Kilometer)
Durch. Geschw.: 13,15 km/h
Max. Geschw.: 43,5 km/h
Höhenmeter: 957 m
Hier das Höhenprofil:
Die Strecke aufbereitet für GoogleEarth gibt es hier.
Keep on biking!
Geschrieben in Touren | 1 Kommentar »
Neue Bestzeit auf meiner Grundlagenstrecke!
15.8.2008 von derfati.
Yes!
27er-Schnitt geknackt! Saubere Leistung!!!
Hier die Daten:
Fahrzeit: 01:42:08
Kilometer: 46,09 km
Durch. Geschw.: 27,08 km/h
Max. Geschw.: 36,0 km/h
Höhenmeter: 72 m
Keep on biking!
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