Der Alkoholeffekt – Selbsttest in Köln

Am Wochenende unterzog ich mich aufopferungsvoll einem Selbsttest. Dazu fuhr ich eigens nach Köln. Mit diesem Test wollte ich drei Dinge herausfinden:

  1. Kann ich nach langer Zeit, in der in der ich kaum Alkohol getrunken habe, soviel trinken wie früher?
  2. Was passiert, wenn ich eine Zigarette rauche?
  3. Wirkt sich dieser Alkoholexzess nachhaltig auf meine Fitness aus?

Tja, was soll ich sagen?

Frage 1 kann ich mit ja beantworten. Relativ mühelos konnte ich an meine alte Trinkleistung anknüpfen. Das lag hauptsächlich am Kölsch. Im Brauhaus Reissdorf gab es sehr leckeres Kölsch in rauhen Mengen. Irgendwann zählte ich dann nicht mehr mit…
Und im Stereo Wonderland stieg ich dann sogar auf große Flaschenbiere um. Gegen 04.30 Uhr war dann allerdings Ritze.

Frage 2 – da bin ich nun wirklich nicht stolz darauf. Aber es ist, wie es ist. Eigentlich war ich mir sicher, dass Rauchen kein Thema mehr für mich ist. Aber gegen Ende des Abends verlor ich völlig die Selbstkontrolle. Und so rauchte ich meine erste Zigarette seit März 2007.
Das Gute daran: Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern. Toll war es wohl nicht. Und es blieb dann auch bei der einen Zigarette. Zum Glück bin ich nicht rückfällig geworden. Am nächsten Tag hatte ich kein Verlangen mehr. Somit war es ein einmaliger Ausrutscher!

Frage 3 – Ja, Alkohl wirkt sich sehr negativ auf die Fitness aus. Eigentlich war das Wochenende als Wanderwochenende geplant (getarnt). Wenn man aber erst um 12 Uhr mittags aufstehen kann, und das nur mit größter Anstrengung und mit Hilfe von Kopfschmerztabletten, ist nicht mehr viel mit wandern.
Trotzdem haben wir es geschafft, mittags noch zwei Stündchen zu laufen. Wir waren an der Wupper unterwegs. Sehr schöne Gegend, die ich mir ganz anders vorgestellt hatte. Auch mit dem Rad wäre das ein super Revier. Entlang der Wupper laufen viele lohnende Trails entlang.

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Aber die kurzen Anstiege fielen mir wirklich schwer. Ich schiebe das mal dem Alkoholkonsum am Vorabend zu.

Fazit: Selbsttest erfolgreich abgeschlossen. Aber einmal im Jahr reicht da völlig aus. Öfter brauche ich das nicht mehr…

Keep on biking!

Ein neues Bike

Irgendwie schlummerte der Gedanke ja schon lange in meinem Hinterkopf. Eigentlich hätte ich gerne ein neues Rad. Mein Wheeler leistete mir zwar immer treue Dienste, aber es gelangte immer öfter an seine Grenzen. Für den Anfang war es aber ein super Bike! Oder doch lieber ein Rennrad? Nun kam der Defekt am Hauptschwingenlager dazu. Und da sah ich die Teilnahme an der Meran-Rundfahrt als gefährdet an. Also doch ein neues MTB!
Ich beschäftigte mich also die letzten Tage mit einschlägiger „Fachliteratur“, las Tests und verglich im Internet. Dabei stieß ich auf das Stevens Glide ES.

Stevens Glide ES

Es gefiel mir rein optisch sehr gut, und ich fand kein Rad, das vom Preis-Leistungs-Verhältnis ähnlich gut gewesen wäre. Ich schrieb also mehrere Stevens-Händler an, ob das Rad vorrätig sei. In der näheren Umgebung fand ich drei, bei denen ich das Rad Probe fahren hätte können. Da die Zeit drängte und ich nur eine Woche bis zum Alpencross hatte, war mir das sehr wichtig. Schließlich muss ich mich ja mit dem Rad auch noch vertraut machen.
Der erste Händler war das Zwei-Rad-Team in Elsenfeld. Also fuhr ich am Samstag früh nach Elsenfeld. Und was soll ich sagen? Ich setzte mich drauf und wusste, das wird mein neues Rad!
Es passte einfach perfekt zu mir. Ich fuhr noch ein zweites, vergleichbares Rad von einem anderen Hersteller zum Testen, das bestätigte aber nur meinen ersten Eindruck. Es würde das Glide werden.
Zum Zwei-Rad-Team möchte ich noch sagen, dass mich das Team sehr überzeugt hat. Kompetente Beratung und unkomplizierter Ablauf. Gerne empfehle ich den Laden weiter.
Zwei Stunden später war ich stolzer Besitzer meines neuen Rads. Mehr Infos zu dem Rad auf der Seite „Meine Bikes“.

Urlaub ist rum…

Es ging so schnell. Vierzehn Tage auf Samos vergingen wie im Flug! Aber wir unternahmen ja auch richtig viel, und so ist es kaum verwunderlich, dass die Zeit so schnell verging.
Auf das Rad verzichteten wir die ganzen zwei Wochen. Aber zum Laufen kam ich fast täglich. Und so hoffe ich, dass ich nicht allzu viel meiner Form eingebüßt habe. Ich habe hier ein paar Fotos. Auf meiner Bilderseite sind ab dem kommenden Wochenende dann noch mehr zu sehen. Und auch die Unterwasserbilder kommen bald.

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Bootswrack auf Samos

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Canyoning in der Schlucht bei Potami

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Sonnenuntergang bei Ballos

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beim Klettern zur Höhle von Pythagoras

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Vorbereitungen zum Schnorcheln

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auf dem zweithöchsten Berg von Samos…

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… der Profitis Ilias

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am Strand von Votsalákia

Samos kann ich wirklich weiterempfehlen. Es war super schön! Aber ein Auto ist wichtig. Nur dann kann man die Insel in vollen Zügen genießen.

Wir wohnten in dem Ort Votsalákia, und hatten ein Studio bei „Studios Maria“. Auch diese Unterkunft empfehle ich gerne weiter. Günstig, sauber und Maria war wirklich sehr nett. Gebucht haben wir das ganze als Pauschalreise bei Neckermann.

Jetzt aber genug davon. Am 23. startet die Tour rund um Meran. Bis dahin muss ich auch noch etwas radeln.

Keep on biking!