Pfingsten am Edersee

Ganz ohne Bikes war ich mit meiner Frau über die Pfingstfeiertage an den Edersee gefahren. Die Fahrzeit von Aschaffenburg nach Waldeck betrug ungefähr 2,5 Stunden.
Gegen 13.00 Uhr erreichten wir am Samstag unsere Unterkunft. Wir hatten ein Doppelzimmer für 2 Nächte gebucht. Aus organisatorischen Gründen bekamen wir eine Ferienwohnung. Zum selben Preis! An dieser Stelle möchte ich gerne etwas Werbung für die Pension von Frau Herzog machen. Tiptop geführtes Haus, tolles Frühstücksbuffet und eine sehr nette Chefin! Mehr Infos hier: Haus am Sonnenhang.
Gleich am Samstagmittag liefen wir unsere erste Tour: Die Kanzel-Route.

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Da wir uns etwas verliefen wurden es doch etwas mehr wie 8 km. Diese Tour bot schon einige Highlights der Region. Außer den wirklich tollen und einsamen Wanderwegen konnten wir immer wieder wunderschöne Blicke auf den Edersee genießen und die Staumauer konnten wir auch gleich besichtigen.

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Um 19.00 erreichten wir dann wieder unsere Pension. Nach einer Dusche gingen wir in Waldeck essen. Und zwar hier: Hotel Ratsstuben. Gutes Essen und faire Preise. Zu empfehlen: Die Gerichte mit Spargel.
Am Sonntag kamen wir nur mühsam aus den Federn. Trotz des vielen Sports hatten wir anständig Muskelkater. Besonders die Waden waren in Mitleidenschaft gezogen. Aber nach dem reichhaltigen Frühstück hielt uns bei dem tollen Wetter nichts mehr zurück und wir gingen die zweite Tour an: Die Lindenberg-Route
Auch hier begegneten uns kaum andere Wanderer.

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Nach der Wanderung, die wieder total viel Spaß machte, konnten wir noch unser Hochzeitsgeschenk, ein Schlauboot-Kanadier auf dem Edersee einsetzen. Davon gibt es leider keine Fotos. Aber schön war es trotzdem.
Nach diesem ereignisreichen Tag gingen wir abends noch mal ins Hotel Ratsstuben zum Essen.
Am Montag nach dem aufstehen dachten wir: Nie mehr laufen! Steinharte Waden. Aber nach ein paar Minuten bewegen entschieden wir uns für die Abschlusstour. Wäre ja auch schade gewesen. Die letzte Tour sollte also diese hier werden: Die Mühlecke-Route
Auch diese Tour war super schön.

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Nach der Tour fuhren wir wieder nach Hause. Viel zu schnell verging die Zeit in diesem Kurzurlaub. Im Laufe dieser drei Tage habe ich für mich beschlossen, und Diane ist derselben Meinung, dass wir hier noch mal mit unseren Bikes herkommen müssen. So viele geniale, lange, wunderschöne Trails hatte ich noch nie gesehen. Sicherlich ist nicht alles fahrbar, aber die Trage und Schiebestück halten sich Grenzen. Der komplette Urwaldsteig ist 68 km lang und wäre somit gut an einem Tag mit dem Bike zu schaffen. Entspannter könnte man die Umrundung aber an zwei Tagen angehen. Da wir jetzt Pfingsten und ein Wahnsinnswetter hatten und trotzdem kaum anderen Wanderern begegneten, dürfte es auch kaum zu Kollisionen zwischen uns auf den Bikes und Wanderern kommen. Ein Projekt auf das ich mich schon sehr freue…
Auf meiner Fotoseite sind in Kürze noch mehr Fotos zu sehen.

Das war der Bericht vom Edersee.

Keep on biking bzw. hiking!

Stichtag: Jahreskilometer

Heute vor einem Jahr begann ich mit der Aufzeichnung der gefahrenen Kilometer.
Und hier das Ergebnis:
April 2007 bis April 2008: 2351 Kilometer
Darauf bin ich schon etwas stolz. Wenn man bedenkt, dass ich im April 2007 praktisch als Neuling zum Biken kam.
Damals konnte ich ja noch nicht ahnen, welchen Stellenwert das Radeln einmal für mich haben wird und wie viel Zeit ich mit und auf dem Rad verbringen würde. 😉
In diesem Jahr habe ich einige sowohl fahrtechnische als auch konditionelle Fortschritte gemacht. Allerdings muss ich auch zu geben, dass die Kilometerzahl noch steigerungsfähig ist und ich auch noch etwas an meiner Fahrtechnik arbeiten könnte.
Für das nächste Jahr peile ich mal vorsichtig 3000 Kilometer an. Mal sehen, ob ich das schaffe.

Keep on biking!

Die FiBo in Essen

Mit unserem Trainer aus dem Fitnessstudio Gesundheitszentrum Aschaffenburg waren wir heute auf der FiBo in Essen.
In erster Linie galt unser Interesse neuen Geräten für das Studio.
Und davon gab es wirklich eine Menge.

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Diane an einem Gerät von LifeFitness

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Ein weiteres Gerät von LifeFitness

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Bauchmuskelübungen

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Tolles Gerät. Aber nicht unbedingt was für das Wohnzimmer 😉

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Sehr stark, aber nicht der Stärkste

Da im Studio eher Gesundheitssport denn Bodybuilding betrieben wird, suchten wir uns Hersteller aus, die dann auch eher diesen Sparten zu zuordnen sind. Zu erwähnen waren hier hauptsächlich zwei Hersteller:
proxomed aus Alzenau und Frei aus Kirchzarten.
Wir konnten alle Geräte ausgiebig testen und wurden vom Personal auch eingewiesen.
Die Geräte beider Hersteller sind wirklich super. Da fällt die Wahl sehr schwer.
Gut gefallen hat mir auch das „Massenspinning“. In einer Halle waren bestimmt 200 Spinningbikes aufgestellt und wurden eifrig genutzt. Bei eindringlicher Musik und unter den Anweisungen der Instruktoren muss das ein tolles Gefühl sein, mit so einer großen Gruppe zu spinnnen.
Gleich hinter der Spinninghalle änderte sich dann das Publikum schlagartig. Ich kann Euch sagen…
Waren bisher in den Hallen gut trainierte Sportler und „Normalos“ unterwegs, ging es jetzt richtig los.
Wir kamen in die Halle mit Nahrungsergänzungsmitteln für Bodybilder. Hier waren praktisch alle Hersteller solcher Mittel vertreten. Und jeder versuchte mit bekannten oder unbekannten Bodybuildern die kaufbereite Bodybuildermasse an seinen Stand zu binden. Leider habe ich hier keine Fotos gemacht. Zum einen, weil ich mich nicht traute, zum anderen weil ich aus dem Staunen nicht mehr herauskam. Was hier für Muskelpakete unterwegs waren… So was hatte ich bisher nur im Fernsehen gesehen. Männer und Frauen, die aussehen wie Männer, eingeölt und aufgepumpt bis zum Maximum, mit einem zwanghaften Grinsen im Gesicht. Der Hammer. Aber wirklich Gesund sahen die nicht aus.
Ich fragte mich, ob die Toilettenanlagen in dieser Halle an eine Sondermüllverklappungsanlage angeschlossen waren? Also, von so ein bisschen Eiweißpulver und sonstigen Supplementen bekommt man nicht solche Muskeln.
Und dann durften wir noch einem inoffiziellen Rekord zuschauen. Auf einer Bühne fand ein Wettstreit einiger Kraftprotze in der Disziplin Kniebeugen statt. Einer der Jungs schaffte doch tatsächlich eine Kniebeuge mit 422,5 Kilogramm (!!!) auf dem Rücken! Neuer deutscher Rekord! Doch leider war der Wettbewerb nicht angemeldet, und somit die ganze Anstrengung für die Katz!
Fazit: Die FiBo ist eine interessante Messe. Es gibt viel zum testen und vor allem zu sehen. Allerdings darf man auch nicht alles ernst nehmen. Denn hauptsächlich wollen alle das eine:
Geld verdienen! Aber sollte ich nächstes Jahr wieder die Gelegenheit bekommen, fahre ich sicher wieder hin!

Sonntagstour und Polartest

Die Wetteraussichten für heute waren ja nicht rosig. Aber kurz nach 8 Uhr regnete es nicht. Also beschloss ich, eine kurze Runde zu fahren und meine neue Polar einem weiteren Test zu unterziehen. Gestern testete ich das Gerät bereits beim Laufen. Dabei nutzte ich allerdings nur die Standardfunktionen, da ich bis jetzt noch keinen Laufsensor habe. Allerdings denke ich bereits über einen Kauf des Sensors nach. Die Uhr trug sich am Handgelenk relativ angenehm. Natürlich war mein bisheriges Model M61 kleiner und von daher nicht so präsent. Aber trotz der Größe der S725X trug sie sich wie schon gesagt sehr angenehm.
Letzten Sonntag hatte ich die Polar ja bereits am Rad mit dran. Heute folgte ein weiterer Test.

Die Montage ist sehr einfach. Mit Kabelbindern wird der Uhrhalter am Lenker befestigt. Auch mit meinen echt sperrigen DUALCONTROL-Einheiten funktioniert das relativ gut. Der Radsensor wird ebenfalls mit Kalbelbindern an der Gabel befestigt. Übrigens ließ ich den Speichenmagnet von meinem alten Sigma-Tacho am Rad. Dieser funktioniert auch mit dem Polar-Sensor. Um den Uhrenhalter wird die Uhr mit dem Armband befestigt.
Die Einstellungen an der Uhr können mit Hilfe des Handbuchs direkt vorgenommen werden. Man kann aber auch zuerst die Software am PC installieren und über den Rechner das Gerät konfigurieren. Übrigens nutze ich einen herkömmlichen IRdA-USB-Dongle. Der funktioniert einwandfrei.
Die Software lässt sich sehr einfach bedienen, wobei ich gestehen muss, noch nicht alle Features der Software zu kennen und zu nutzen.
Hier ist die Auswertung der heutigen Tour.

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Aussetzer bei der Datenübertragung konnte ich nicht feststellen. Das Höhenprofil sieht plausibel aus. Leider nicht ganz so „gut“ wie der Geländeschnitt den die Software Top50 generiert. Bei der Distanz liegen die Werte dann wieder relativ nahe beieinander. Die Werte bei der Geschwindigkeit sehen auch gut aus.

Da ich vorher schon im Besitz einer Pulsuhr von Polar war, mit der ich überaus zufrieden war, kann ich wirklich sagen, dass die „Neue“ meine Erwartungen völlig erfüllt.
Die S725X ist ein tolles Gerät. Und im Internet findet man sie auch für einen vernünftigen Preis.
Ich kann sie guten Gewissens weiterempfehlen.

So. Kurz noch die Daten der heutigen Runde.
Aschaffenburg – Ludwigstempel – Judenfriedhof – Erbig – Truppenübungsplatz – Stengerts – Felsentrails – Schweinheim – Aschaffenburg

Fahrzeit: 01:20:41
Kilometer: 18,3
Durch. Geschw.: 13,6
Max. Geschw.: 45,1
Höhenmeter: 385

Ein Grund zum Feiern! Ein Jahr rauchfrei!

Vor genau einem Jahr hörte ich mit dem Rauchen auf. Nach 17 Jahren. Einfach so. Ohne bisherigen Rückfall. Eine Entscheidung die ich bisher noch nicht bereut habe 😉 Würde ich noch rauchen, würde mir das Biken mit Sicherheit nicht so viel Spaß machen. Wahrscheinlich würde ich gar nicht Biken. Mein Bike kaufte ich mir ja als Belohnung und von dem Geld, dass ich durch das Nichtrauchen einsparen wollte.

Ich kann allen Menschen die rauchen raten, lasst es einfach. Es geht einem wirklich besser ohne Zigarette & Co.
Und andere Meinungen dazu lasse ich für meinen Teil nicht gelten. Alles Ausreden! 😉

In diesem Sinne – schmeißt die Kippen weg. Es geht wirklich!

Toitoitoi!