Grundlagenausdauertraining ist nicht sehr abwechslungsreich, dafür aber effizient. Das hoffe ich zumindest. 😉
Und so drehte ich heute wieder meine Runde am Main bis Erlenbach, überquerte dort den Main und fuhr auf der anderen Mainseite wieder zurück.
Diesmal gab es keinen neuen, persönlichen Rekord. Das kann ja nicht immer funktionieren. Die Zeit vom letzten mal kann ich wahrscheinlich nur schwer toppen…
Wobei, unterwegs habe ich Matthias getroffen und für einen kleinen Schwatz angehalten. Vielleicht hat mir das meinen Schnitt verdorben? 😉
Hier die Daten von heute:
Fahrzeit: 01:45:21
Kilometer: 46,03 km
Durch. Geschw.: 26,22 km/h
Max. Geschw.: 36,2 km/h
Höhenmeter: 49 m (Seltsam – da kommt auch immer was anderes dabei raus)
Einige der absoluten Spessarthighlights standen heute auf dem Programm. Zu dritt machten wir uns kurz nach 8 Uhr auf den Weg. Dabei waren noch Diane und Dierk.
Ich hatte eine schöne Route herausgesucht. Dabei galt es, die Highlights sinnvoll miteinander zu verbinden. Das gelang mir, glaube ich, ganz gut.
Die groben Meilensteine der Tour:
Aschaffenburg Waldaschaff Weibersbrunn Hafenlohrtal Karlshöhe Schleiftor Wagenmühle und von da über den M-Weg nach Wertheim von Wertheim mit dem Zug zurück
Wir hatten super Wetter und die Stimmung in unserer kleinen Gruppe hat sehr gut gepasst. Ziel war nicht, die Strecke in möglichst kurzer Zeit zurück zu legen, sondern eine schöne, entspannte Sonntagstour zu fahren.
Bei Waldaschaff begann der erste Anstieg. Von hier fuhren wir bis Weibersbrunn entlang der A3. Das ist eine gute Verbindung, um schnell in den Hochspessart zu gelangen.
Bei Waldaschaff ging es bergauf. Zunächst auf Teer, später auf einem Schotterweg.
Von Weibersbrunn fuhren wir auf einem super Trail ins Hafenlohrtal hinein. Vor lauter Flow kam ich hier leider nicht zum Fotografieren.
Im Hafenlohrtal gab es dann einige Einkehrmöglichkeiten. Da wir aber so zeitig gestartet waren und es noch etwas zu früh zum Essen war, fuhren wir weiter.
Der Hohe Knuck – eine Einkehrmöglichkeit im Hafenlohrtal.
Geschwindigkeitsrausch im Hafenlohrtal.
Unsere Fahrt durch das Hafenlohrtal endete beim Lindenfurtherhof. Hier begann der Anstieg zur Karlshöhe. Dabei mussten wir von 199 Meter auf 451 Meter fahren. Die Karlshöhe war mit ihren 451 Metern auch der höchste Punkt der Tour. Kurz vor 12 Uhr erreichten wir die Karlshöhe. Der perfekte Zeitpunk für eine Rast.
Rast auf der Karlshöhe. Hier wurden die leeren Energiespeicher wieder aufgeladen.
Auf der Karlshöhe.
Frisch gestärkt – bereit zur Weiterfahrt!
Von der Karlshöhe führte uns der Weg zum Schleiftor. Auf dem Weg wartete das nächste Highlight auf uns. Ein super Trail, zunächst mit viel Flow, später doch sehr kniffelig. (Eine der schwierigsten technischen Passagen, die ich im Spessart kenne.)
Trail von der Karlshöhe zum Schleiftor.
Dierk auf dem Trail zum Schleiftor.
Vom Schleiftor fuhren wir auf einem absoluten Toptrail zur Wagenmühle. Leider konnte ich auch hier keine Fotos machen, da ich den Flow nicht durch eine Fotopause unterbrechen wollte.
Dann wartete nochmals ein etwas längerer Anstieg nach Marienbrunn auf uns. Dort trafen wir auf den M-Weg. Auf diesem fuhren wir bis nach Rettersheim und etwas darüber hinaus. Dieses Teilstück legten wir zumeist auf Teerstraßen zurück. Sehr schön war allerdings das Stück von Eichenfürst bis Triefenstein. Oberhalb des Mains führte hier der Weg durch eine sehr ursprüngliche Landschaft mit einigen kleinen Schluchteinschnitten.
So langsam war dann auch ein Ende der Tour abzusehen.
Wie war das jetzt gemeint???
Kurz hinter Rettersheim verließen wir den M-Weg und begaben uns auf den H-Weg. Eine sehr gute Entscheidung, wie sich bald zeigte. Der H-Weg bot hier Trails vom Allerfeinsten!
Die sensationellen Trails des H-Wegs.
Nach dem letzten „epischen“ Traildownhill fuhren wir am Main entlang nach Wertheim. Kurz nach 16 Uhr erreichten wir die Stadt. Da wir noch etwas Zeit bis zu unserem Zug hatten, nutzten wir diese, um in einer Eisdiele einzukehren.
So lässt es sich gut Leben – mit Kaffe und einem Eisbecher.
Unser Fuhrpark.
Die Reste für die Wespe.
Blick vom Bahnhof auf Wertheim.
Zum Thema Bahnfahren und die dafür nötigen Fahrscheine durften wir dann auch wieder etwas dazu lernen. Nach dem wir brav unsere Einzelfahrscheine und Fahrradmitnahmescheine gekauft hatten, klärte uns der freundliche Zugbegleiter beim Kontrollieren der Fahrscheine auf, dass jetzt für die Strecke Wertheim – Aschaffenburg keine Fahrradkarten mehr nötig sind. Desweiteren gilt mittlerweile auch das Bayernticket für die Strecke. Toll. Naja, für das nächste mal wissen wir nun bescheid.
Die Zugfahrt nutzte ich für die Planung neuer Touren.
Glückliche Sonntagsfahrer!
Hier die Daten der Tour:
Fahrzeit: 05:23:55
Kilometer: 71,00 km (bei meiner Aufzeichnung fehlen ca. 4 Kilometer)
Durch. Geschw.: 13,15 km/h
Max. Geschw.: 43,5 km/h
Höhenmeter: 957 m
Hier das Höhenprofil:
Die Strecke aufbereitet für GoogleEarth gibt es hier.
Zu viert starteten wir heute in den Feierabend. Dabei waren Diane, Dierk und Matthias.
Aus einer kleinen geplanten Runde wurden dann doch fast 40 Kilometer.
Wir fuhren über Obernau und Sulzbach nach Dornau. Von dort fuhren wir weiter in Richtung Rossbacher Sportplatz. Das nächste Etappenziel hieß Volkersbrunn. Über die Hohe Warte und den Felsentrail am Stengerts kehrten wir schließlich nach Aschaffenburg zurück.
Das Höhenprofil zur Tour:
Und hier die Fahrdaten:
Fahrzeit: 02:41:29
Kilometer: 38,91 km
Durch. Geschw.: 14,46 km/h
Max. Geschw.: 41,6 km/h
Höhenmeter: 469 m
Nachtrag vom 15.08.2008:
Hier sind noch ein paar Fotos, aufgenommen von Matthias.
Den heutigen Sonntag nutzten wir für eine Sonntagstour von Miltenberg nach Aschaffenburg auf dem M-Weg.
Mit dem Zug fuhren wir von Aschaffenburg nach Miltenberg. Glücklicherweise waren heute nicht viele Radfahrer mit der Bahn unterwegs, und so hatten wir das Fahrradabteil fast für uns alleine. Unterhalb vom Engelberg kamen wir nach Großheubach. Hier verfuhren wir uns leider etwas. Das war aber nicht so schlimm, da wir auf einem schönen Trail unterwegs waren. Kurz nachdem wir den richtigen Weg wieder gefunden hatten, bemerkte ich leider einen Platten an meinem Hinterrad. So mussten wir eine etwas längere Pause einlegen. Nachdem ich den Schlauch gewechselt hatte, konnte es weitergehen. Toll war, dass uns fast keine weiteren Biker bzw. Wanderer auf dem Weg begegneten. Keine 10 km weiter, in Röllfeld, hatten wir die nächsten Panne. Diesmal war Dianes Vorderrad platt. Das war die nächste Zwangspause. Zum Glück hatten wir noch einen zweiten Ersatzschlauch dabei. Nachdem auch dieses Problem beseitigt war, fuhren wir auf wunderschönen Trails zur Klingenburg. Hier kehrten wir ein und aßen und tranken etwas. Das musste einfach sein für die Nerven. Quasi. 😉
Nach der Pause fuhren wir durch die Schlucht von Klingenberg. Auch hier hatten wir viel Glück mit dem Verkehr. Wir konnten die ganze Schlucht durchfahren. Das war ein wirklich traumhafter Streckenabschnitt!
Bis Elsenfeld blieben wir auf dem M-Weg und konnten so noch einige wirklich schöne Trailabschnitte genießen. Ab Elsenfeld rollten wir dann am Main entlang zurück. Wir kehrten noch in einen Biergarten am Radweg in Elsenfeld ein und gönnten uns eine Apfelsaftschorle bzw. ein alkoholfreies Erdinger.
Das war ein wirklich gelungener Sonntag, wie ein kleiner Urlaub. Mal von den zwei Pannen abgesehen .
Das Höhenprofil zur Tour:
Und hier die Daten:
Fahrzeit: 04:03:28
Kilometer: 49,55 km
Durch. Geschw.: 12,21 km/h
Max. Geschw.: 40,05 km/h
Höhenmeter: 668 m