Nauders 2025 – Piz Lad

[Werbung (unbezahlt) wegen Marken-, Orts- und Namensnennung und Verlinkung.] (Keine Ahnung, ob ich das hier angeben muss oder nicht.)

11.08.2025

Seit ich das das erste Mal, immerhin schon 2010, Urlaub in Nauders machte, hatte ich diese Tour im Kopf.
Kommt man nach Nauders, fällt einem sofort die markante Nordwand des Piz Lad ins Auge. Von dieser Seite ist der fast 3.000 Meter hohe Gipfel nur kletternd zu erreichen.
Von der italienischen Seite kann man den Gipfel allerdings auf einer, zwar konditionell nicht unanspruchsvollen, aber technisch relativ einfachen, Wanderung erklimmen.
Um den Wanderanteil noch etwas zu verkürzen, war es unser Plan, mit dem Auto zum Wanderparkplatz im Rojental zu fahren. Von dort wollten wir mit den Rädern bis zur Reschner Alm radeln, um von dort dann die Wanderung zu starten.
Diese Variante ersparte uns ca. 6 Kilometer Fußweg. Vor allem auf dem Rückweg von der Alm zum Auto würden wir so gut Zeit sparen, da es da nur noch bergab gehen würde.
Und um die Wanderung wirklich unvergesslich zu machen, wollten wir den Sonnenaufgang auf dem Gipfel erleben.

Also starteten wir sehr früh in diesen besonderen Tag.

Um 2.45 Uhr stiegen wir am Valrunzhof in unser Auto ein – etwas später als geplant…

Bis wir los kamen war es kurz nach halb vier. Wir hingen unserem Zeitplan etwas hinterher.

In einem mystischen Nightride erklommen wir die ersten 200 Höhenmeter – dafür benötigten wir ca. 45 Minuten.
Natürlich war die Alm noch geschlossen, aber in den Ställen herrschte schon reges Treiben.

Wir sicherten unsere Räder und begannen die Wanderung.

Noch war es dunkel, doch schon bald begann es zu dämmern. Je mehr Höhenmeter wir auf dem tollen Steig hinter uns brachten, desto heller wurde es und wir konnten unsere Stirnlampen ausschalten.

Der Mond stand noch am Hummel und die Sonne war noch nicht zu sehen.

Wir schafften es bis zum Sonnenaufgang leider nicht bis ganz zum Gipfel. Also suchten wir uns ein Plätzchen für eine Pause und genossen etwas unterhalb des Gipfelkreuzes diesen besonderen, magischen Moment.

Um 6.26 Uhr kam die Sonne über einen Gipfel im Osten heraus. Wunderschön!

Nun gingen wir die letzten Höhenmeter zum Gipfel an. Gegen 7.30 hatten wir es geschafft!

Wir rasteten nochmals und erfreuten uns am herrlichen 360°-Panorama. Nach der erneuten Pause setzten wir unseren Weg fort. Wir gingen nicht auf dem selben Weg zurück, sondern wählten den spannenden, aber ungefährlichen Gratweg. Dieser bot nochmals herrliche Aussichten und sogar eine Herde Steinböcke, die auf einem nahem Bergrücken die morgendliche Sonne genoss, erspähten wir.

Langsam wurde es warm und wir entledigten uns nach und nach einiger Kleidungsteile.
Nach dem Grat zog sich der Weg und wir stellten wieder einmal fest, das wir lieber bergauf als bergab wandern.

Glücklich, aber müde und erschöpft erreichten wir gegen 11.30 Uhr die Reschner Alm – genau richtig für ein wohlverdientes Mittagessen.

Und wir waren sehr froh, die letzten 3 Kilometer und 200 Tiefenmeter zum Auto mit den Rädern zurücklegen zu können. Was ein Luxus! 🙂

Ein lang gehegter Traum von mir war so in Erfüllung gegangen. Was für ein tolles Erlebnis!

Keep on Biking & Hiking!

Nauders 2025 – Servus & Buongiorno

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09. und 10.08.2025

Ein weiteres – und vorerst letztes Mal verbrachten wir unseren Sommerurlaub in Nauders.

Während meine Frau und mein Sohn wieder mit dem Fahrrad anreisten, waren meine Tochter und ich schon mit dem Auto vorgefahren. Die Wartezeit am Samstagnachmittag überbrückten wir mit einem Mittagessen in unserem Lieblingsrestaurant in der Region.

Danach bezogen wir unsere altbekannte und lieb gewonnen Ferienwohnung im Valrunzhof.

Fast schon traditionell fuhr ich am nächsten Morgen meine Willkommens-Cappuccino-Runde über die Rescheralm (ab 2026 unter neuer Leitung).

Das Wetter meinte es gut mit mir. Bei strahlendem Sonnenschein überquerte ich die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien und konnte einen ersten Blick auf den Reschensee werfen.

Hier begann der schweißtreibende Weg über den Kreuzweg in Richtung Einkehr.

Ab der Kapelle wurde der oft zweistellige Anstieg etwas gutmütiger. Später teilte ich mir den Weg ab dem Parkplatz im Rojental mit Wandersleuten und weiteren Bikern.

In der Rescheralm legte ich dann die obligatorischen Pause ein – mit Cappuccino und Apfelstrudel! Herrlich, so muss Urlaub sein! 🙂

Hinter der Alm begann der schönste Abschnitt der Tour. Es folgten noch einige Höhenmeter auf einem herrlichen Panoramaweg, vorbei an den stillen Zeugen des ersten Weltkriegs…

Und dann hieß es „Downhill“!

Erst ging es ein Stück auf dem 3-Länder Trail bis zum Grünsee. Nach einer rasanten Schotterabfahrt wechselte ich auf das Riatschwegele 1 und Riatschwegele 2.

Nach nicht ganz zwei Stunden Fahrzeit kam ich wieder am Valrunzhof an und nach dem gemeinsamen Mittagessen entspannten wir am und im herrlichen Riedsee.

Das war ein gelungener Auftakt! Und am nächsten Tag wartete ein ganz besonderes „Abenteuer“ auf uns…

Keep on Biking!

Nauders 2024 – Der letzte Tag

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16.08.2024

Der letzte Tag war gekommen. So hatten wir uns den Urlaub nicht vorgestellt. Trotzdem hatten wir versucht, das Beste daraus zu machen.

Ich drehte vormittags nochmals eine Runde mit meinem Hardtail. Ich hatte den Plan, zum Abschied zur Hochebene Plamort zu radeln. Da ich keine Liftkarte mehr hatte, musste ich den Anstieg zur Bergstation der Bergkastelbahn aus eigener Kraft bewältigen.

Das war eine richtig sportliche Herausforderung. Zum Glück war ich früh dran und es war noch nichts los am Berg. Vor allem waren die „Goldpark Carts“ noch nicht auf der Piste. Diese Attraktion sehe ich durchaus kritisch, da für die Abfahrt der Carts der Hauptwanderweg auf den Berg genutzt wird. Und nicht selten sind die Piloten mit einem Tempo unterwegs, bei dem man hofft, ihnen nicht zu begegnen. Bisher haben wir auch jedes Jahr Unfälle gesehen, und ich glaube, dass der Rettungsdienst hier die meisten „Bergeinsätze“ hat…

Aber noch hatte ich den Anstieg für mich alleine – es herrschte kein halsbrecherischer Gegenverkehr.

Nach etwas über einer Stunde hatte ich es geschafft! Ich verschnaufte kurz, um mich dann in den ersten Trail zu stürzen.

Der Almtrail war etwas rumpelig mit dem Hardtail, aber nichts, was mir jetzt größere Probleme bereitete. Zumal ich den Trail ja auch schon kannte.

An der Stieralm, die ich schon bei der Auffahrt passierte, bog ich in den Plamort Trail ein.

Auch dieser war mir bestens bekannt und ich fahre den sogar lieber mit dem Hardtail, da es doch einige Tret- und Bergaufpassagen gibt.

Der obligatorische Fotostopp an den Panzersperren durfte natürlich nicht fehlen.

Ebenso obligatorisch: Der Halt am Fotofelsen über dem Reschensee.

Auf Schotter sauste ich nun nach Reschen hinab. Den Bunkertrail ließ ich selbstverständlich aus. Der ist mir eigentlich zu schwer und ohne potentes Abfahrtsrad sowieso. Aber was nicht ist, kann ja noch werden… (Spoiler: Watch out for 2025)

Um den Bremsen Gelegenheit zum Abkühlen zu geben, kehrte ich in Reschen in der „Konditorei Mohren Stuben“ ein – ok, der Name ist nicht gerade „PC“, aber Kuchen und Kaffee sind sehr lecker. Hier waren wir auch schon mit der ganzen Familie in vergangenen Urlauben.

Auf dem Radweg rollte ich nun zurück in die Ferienwohnung.

Gemeinsam drehten wir später noch eine „Drei Länder Tour“ – mit dem Auto.

Der nun schon dritte Urlaub in Nauders auf dem Valrunzhof war vorbei. Ursprünglich wollten wir kein viertes Mal kommen, aber so konnten wir das nicht stehen lassen. Durch den krankheitsbedingten Ausfall unserer Tochter konnten wir eigentlich keine unserer geplanten gemeinsamen Aktivitäten durchführen. Und so buchten wir vor der Abreise doch noch einmal für 2025 die Ferienwohnung – in der Hoffnung, dass es dann besser laufen würde…

Keep on Biking!

Nauders 2024 – Welcome back!

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15.08.2024

Endlich war es so weit! Gestern konnten wir Lisa aus dem Krankenhaus holen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das tolle Team der Kinderstation des Krankenhaus St. Vinzenz in Zams!
Mit der richtigen Behandlung war es letztlich keine große Sache gewesen. Wir waren auf alle Fälle froh, das wir uns für den Aufenthalt im KKH entschieden hatten. So konnten wir jetzt wenigstens die letzten Urlaubstage gemeinsam verbringen.

Natürlich waren sportliche Aktivitäten noch nicht drin, aber wir fuhren mit der Bergbahn auf den Berg, vertraten uns ein bisschen die Füße und genossen zusammen die Aussicht.

Gegenüber lag der Piz Lad, den wir eigentlich bezwingen wollten. Naja, vielleicht wird es irgendwann doch noch einmal klappen. (Spoiler: 2025 war es soweit – der Bericht dazu folgt (irgendwann)).

Mit dem Sessellift gondelten wir zur Lärchenalm, wo wir die Genesung von Lisa ordentlich feierten.

Ein bisschen Spiel und Spaß an der Gipfelstation der Bergkastelbahn war auch noch drin.

Dann waren die noch kaum vorhanden Kräfte auch schon aufgebraucht.

Nachmittags drehte ich eine kurze Runde um den Reschensee.

So neigte sich dieser seltsame Urlaub dem Ende entgegen. Es blieb noch ein letzter Tag…

Keep on Biking!

Nauders 2024 – Ein weiterer Männertag

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13.08.2024

Die Kuh war vom Eis, wie man so schön sagt. Das Antibiotika im Krankenhaus Zams hatte bei meiner Tochter gut angeschlagen. Sie würde jetzt noch einen Tag in der Klinik zur Beobachtung bleiben, und wenn die Sauerstoffsättigung in der kommenden Nacht stabil bleiben würde, dürfte sie am nächsten Tag nach Hause.

Mein Sohn und ich waren am Morgen zu einem Krankenbesuch bei ihr und brachten ihr und meiner Frau, die bei ihr geblieben war, ein paar Dinge, um den Aufenthalt angenehmer zu gestallten.
Auf dem Rückweg gab es „Männerküche“.

Nach diesem leckeren Mittagessen wurden wir erst einmal ausgebremst.

Bei diesen Bedingungen wollten wir wirklich nicht auf die Räder. Aber das Regenradar versprach, dass es sich nur um einen kurzen Schauer handelte.

Und so war es auch. Als die Straßen halbwegs trocken waren, machten wir uns mit den Leihrädern auf den Weg in Richtung Reschenpass und weiter zur Schöneben Talstation. Wir wollten ein paar Runden auf dem Piz Trail drehen.

Dieser Trail gehört zu meinen absoluten Favoriten in der Region. Ja, ich weiß, für viele ist er zu leicht und zu wenig Enduro, aber das ist genau das, was ich daran mag. Er ist auch super gut mit meinem Hardtail zu fahren.
Aber heute hatten wir ja noch die Leihfullys.

Also Bremsen auf und los! 🙂

Bei der zweiten Runde stellten wir allerdings fest, dass bei Felix‘ Rad der Dämpfer undicht war und einen Service benötigte.
Deswegen beschlossen wir, die Räder heute schon zurück zu geben – einen Tag früher als geplant – und rollten nach der zweiten Abfahrt nach Nauders zurück.

Da wir Lisa am nächsten Tag aus dem Krankenhaus holen durften, wussten wir auch gar nicht, ob wir da überhaupt auf die Räder kommen würden.

Am Abend kochte Felix dann noch einmal ein zweites „Männeressen“… 😉

Keep on Biking!