Zartes Grün

Zartes Grün spriest derzeit allerorten. 🙂
Bei solchen Bedingungen machte die Tour mit Sportsfreund Zenon gleich doppelt so viel Spaß. Da ich am 05.05. wahrscheinlich nicht mitfahren kann, fuhr er bereits heute mit mir die Strecke seiner „MTB Achterbahn“ – Tour ab. Den Termin sollte man sich nicht entgehen lassen… 😉

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Trails, Trails, Trails – das Motto der Tour!

Ganz nebenbei fuhr ich heute zum ersten Mal meine Problem-S-Kurve im FDG-Trail! Yippie!

Die Daten zur Tour:

Fahrzeit: 03:44:35
Kilometer: 48,27 km
Durch. Geschw.: 12,90 km/h
Max. Geschw.: 39,60 km/h
Höhenmeter: 1124 m
Rad: Stevens Glide ES

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Eine wirkliche gelungene MTB-Tour war das heute, auch wenn das Thema unserem „Babbelmodus“ angepasst war… 😉

Keep on biking!

Projekt 2013: Der Max-Weg

Damit ist allerdings nicht der maximale Federweg gemeint… 😉

Viel mehr steht Max-Weg für Maximiliansweg. Das wird mein Projekt 2013 – wenn alles glatt geht.
Ob ich dafür tatsächlich die Zeit finde, und wann das genau sein wird kann ich dieses Jahr noch gar nicht sagen. Angepeilt habe ich für dieses Unternehmen den Zeitraum zwischen 11. August und 27. September. Sollten sich in diesem Zeitabschnitt 5 Tage finden, an denen auch das Wetter mitspielt, werde ich das Projekt in Angriff nehmen. Alleine, den meine Frau hat da keine Zeit ( 😉 ) und da ich nicht vorausplanen kann, möchte ich auch keine Absprachen treffen an die ich mich vielleicht nicht halten kann.
So, soviel zum Organisatorischen.

Aber was ist der Maximiliansweg? Wikipedia sagt dazu:
Zitat
„Der Maximiliansweg ist ein Weitwanderweg, der in zwei Varianten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden von 359 bzw. 388 km von Lindau am Bodensee entlang der deutschen Alpen nach Berchtesgaden führt.

Der Maximiliansweg verläuft meist streckengleich mit dem Europäischen Fernwanderweg E4, und schließt sich an beiden Enden an den österreichischen Voralpenweg 04[1] an. Anstelle der als schwer eingestuften Gipfeltour des E4 bietet die 359 km lange Jochroute eine leichtere und bequemere Alternative. Auf seinem Verlauf trifft man auf viele touristische Sehenswürdigkeiten wie die Schlösser Neuschwanstein, Hohenschwangau und Linderhof.

Viele Teilstücke des Weges erfordern Trittsicherheit und Bergerfahrung.

Geschichte

Der Wanderweg wurde benannt nach Maximilian II., König von Bayern. Dieser unternahm im Sommer 1858 eine 5-wöchige Reise von Lindau am Nordrand der Alpen nach Berchtesgaden. Meist fuhr er zwar in Kutschen, aber einige Stücke legte er zu Pferd zurück und bestieg auch einige Gipfel.

1991 eröffnete der Deutsche Alpenverein den Maximiliansweg als reinen Fußweg.

Lage

Der Maximiliansweg verläuft im Wesentlichen in Deutschland, im Anfangsteil wird aber auch österreichisches Hoheitsgebiet betreten. Auf seinem Verlauf wandert man durch den Bregenzerwald, die Allgäuer Alpen, die Ammergauer Alpen, die Bayerischen Voralpen, die Chiemgauer Alpen und die Berchtesgadener Alpen. Die größeren Orte und Städte, die der Weg durchquert, sind Sonthofen, Füssen, Oberammergau, Eschenlohe, Walchensee, Lenggries, Bad Wiessee, Fischbachau, Brannenburg, Aschau im Chiemgau, Marquartstein, Ruhpolding, Inzell und Bad Reichenhall.

Verlauf

Die Wege sind größtenteils alpine Steige, nur teilweise Forstwege, selten Asphaltstraßen. An zwei Stellen wird mit dem Schiff übergesetzt: über den Bodensee zwischen Lindau und Bregenz sowie über den Tegernsee zwischen Bad Wiessee und der Stadt Tegernsee. Für Kinder ist der Weg wegen teilweiser starker Steigungen und Gefälle wenig geeignet. Im Winter (Ende Oktober bis Mitte Mai) ist der Weg nicht begehbar, da größtenteils Schnee liegt und viele der Berghütten, die als Stützpunkte dienen, geschlossen sind. Je nach Route werden zwischen ca. 17.000 und 21.000 Höhenmeter überwunden. Höchster Punkt des Maximilianswegs ist mit einer Höhe von 2082 m die Hochplatte in den Ammergauer Alpen.“


König Maximilian II.
Zitat Ende

Über eine Tour auf dem Max-Weg denke ich schon länger nach. Dieses Jahr scheint ideal, um das in Angriff zu nehmen. Ich werde natürlich nicht den kompletten Weg von Lindau nach Berchtesgarden fahren, sondern ein Teilstück – 5 Tagesetappen eben. Diese habe ich so ausgesucht, dass ich Anreise und Heimreise ohne Auto gestallten kann. Mit der Bahn fahre ich nach Füssen. Dann bike ich bis ins Inntal, und von da nehme ich den Zug zurück nach Hause. So ist der Plan.

Übrigens wurde die Tour vor etlichen Jahren in der Mountainbike vorgestellt. Online habe ich den Artikel nicht mehr gefunden, aber bei Interesse kann ich gerne das .pdf zumailen. Die GPS-Tracks zur Tour finden sich auch im Netz:
Teil 1: *klick*
Teil 2: *klick*
Auch Achim Zahn beschrieb in seinem Buch „Mit dem Mountainbike über die Ost- und Westalpen“ die Tour.
Das ist sicher nicht die schwerste oder ausgefallenste Tour, aber für mich dieses Jahr ideal. Bleibt zu hoffen, dass alles gut geht und ich im Sommer die Reise unternehmen kann. Daumen drücken! 😉

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Keep on biking!

Winter 2.0

Heute musste ich mir schon sehr in den Allerwertesten treten, um mich sportlich zu betätigen. Der Winter kam über Nacht zurück nach Aschaffenburg. Gediegene 20°C Temperaturunterschied zu letztem Freitag. Da zeigte mir mein Tacho am Lenker 19°C im Durchschnitt an. Heute -2°C… Und es schneite. Warum also nicht einfach mal zu Hause bleiben, etwas lesen, Bude aufräumen und was man sonst so zu Hause macht. Kurz – den lieben Gott einen guten Mann sein lassen…
Aber schon begann ich mit meinen Automatismen. Tee kochen, Klamotten zusammensuchen, Recovery-Shake für nach der Tour mixen, Ausrüstung (MP3-Player, Notfallhandy, Luftpumpe, Foto, beheizbare Einlegesohlen) zusammen stellen.
Und wenn die Routine erst mal angelaufen ist, klappt es dann auch mit der Motivation. 😉
Blieb nur noch die Frage: Welches Rad? Rennrad schied völlig aus. Das Winterrad? Da sind immer noch die Spikes drauf, und die schienen mir etwas überdimensioniert. Also das Gute! Dreckig war es ja eh noch…

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Schon saß ich auf meinem Bike und brach zu einer kurzen Runde, so zwei Stunden sollten es werden, auf…
Wie immer litt ich zu Beginn unter kalten Fingern und verfluchte des Öfteren lauthals den Winter…

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Aber nach einem knackigen Anstieg war das auch kein Problem mehr und die Tour begann mir Spaß zu machen. 🙂

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Den Wald und die Trails hatte ich heute für mich allein.

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Am Ende war ich dann doch wieder froh, dass ich mich überwunden hatte. Wer weiß, wie viele Schneetouren diesen Winter noch möglich sind… 😉 (Hoffentlich nicht allzu viele!)

Und hier die Daten zu der lockeren Runde:

Fahrzeit: 02:07:28
Kilometer: 25,27 km
Durch. Geschw.: 11,89 km/h
Max. Geschw.: 33,12 km/h
Höhenmeter: 533 m
Rad: Stevens Glide ES

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Keep on biking!

Hometrails

Heute fuhr ich eine Testrunde für meine Tour am 24.03.2012. Dabei werden einige meiner liebsten Hometrails unter die Stollen genommen. Aber einige fallen wohl leider für die nächste Zeit flach… 🙁

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Here comes the sun!

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Zufahrt zu einem neuen, bisher noch geheimen Spot… 😉

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Schmale Pfade

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Leider ist der Trail gegenüber der Marienkapelle im Obernauer/Schweinheimer Wald für die nächste Zeit nicht fahrbar. Welch ein Frevel!

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Keine Angst – da fahren wir nicht durch. 😉

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Zeitzeugen…

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Ob der Kollege am 24. auch noch da ist? Ich wage es zu bezweifeln…

Fahrzeit: 02:31:07
Kilometer: 32,09 km
Durch. Geschw.: 12,74 km/h
Max. Geschw.: 41,76 km/h
Höhenmeter: 726 m
Rad: Stevens Glide ES

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Das war eine schöne, gemütliche und sonnige Sonntagmorgen-Runde. Änderung an der Strecke behalt ich mir aber vor… 😉

Keep on biking!

Abwechslung

Heute war etwas Abwechslung nötig. Zumindest von der Strecke gesehen. Das Wetter präsentierte sich leider wieder im bestens bekannten, grauen Allerlei. Immerhin war die Temperatur konstant bei 5°C und es blieb trocken. Von oben wie von unten.

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Fühjahr oder Herbst, wer kann das schon sagen… Sonnenscheinminuten: 0,0

Ich hatte mir 3 Stunden flache Rennradelei vorgenommen – aber schon wieder in Richtung Miltenberg? Darauf hatte ich so gar keine Lust. Außerdem meldete der Wetterbericht Nordwind. Somit hätte ich auf der Rückfahrt wieder Gegenwind – ätzend.
Also kramte ich einen Track heraus, den ich unlängst im Netz gefunden hatte und der mich flussabwärts führen sollte. Somit hätte ich auf der Heimfahrt Rückenwind. Das war der Plan…
Mein letztes Experiment in dieser Richtung verlief nicht nur positiv, aber bei der heutigen Runde passte die Streckenwahl und machte sehr viel Spaß. Diese Ausfahrt in das hessische Ausland kann ich nur wärmsten Empfehlen und sie wird fester Bestandteil meiner GA-Einheiten. Ich pedalierte viel auf Radwegen und Nebenstraßen mit sehr wenig Verkehr. Nur ein kurzes Stück hinter Rodgau, ich fuhr die Tour gegen den Uhrzeigersinn, verlief auf einer relativ stark befahrenen Straße (Autobahnzubringer).

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Brettflache Strecke – im Hintergrund erhebt sich das „Hahnenkamm-Massiv“.

Unglücklicherweise hielt sich der Wind nicht an die Vorhersage und wehte im Maintal nicht von Norden sondern von Süden… 🙁 Das machte mir meinen Schnitt kaputt. Aber egal, es war eine sehr gelungene Ausfahrt. Jetzt habe ich noch eine 100er-Strecke bis nach Frankfurt, die auch noch gefahren werden will. 😉

Fahrzeit: 03:07:56
Kilometer: 78,63 km
Durch. Geschw.: 25,10 km/h
Max. Geschw.: 33,12 km/h
Höhenmeter: 103 m
Rad: Cannondale Caad9

Und da ich in letzter Zeit nicht so viel geschrieben habe, kommt hier noch eine Zusammenfassung meiner sportlichen Aktivitäten im Januar & Februar:

Gesamt (MTB, Rennrad, Ergometer):
1.528,46 km; 10.503 hm
Aufgeteilt wie folgt:

MTB
268,58 km; 5.574 hm

Rennrad
648,48 km; 4.929 hm

Ergometer
611,4 km

Studio:
19 h

Laufen
145,06 km; 3.026 hm

Ich bin also ganz gut dabei und hoffe nach wie vor, dass ich am 5. März einen Startplatz für den Ötztaler Radmarathon in diesem Jahr bekomme. Das wäre meine vorerst letzte Teilnahme auf weitere Sicht – die nächsten Jahre könnte es mit der Zeit für das Training etwas knapp werden… Also drückt mir die Daumen!

Keep on biking & running und einen schönen, kalendarischen Frühlingsanfang.

🙂