Urlaub!!!

Zakynthos wir kommen!
Wir entfliehen dem seltsamen Sommer hier und flüchten in den Süden. Schnorcheln satt!!!
Die super Hitze ist auf unserer Urlaubsinsel wohl vorbei, und Waldbrände gibt es derzeit auch nicht. Also beste Vorraussetzungen für einen entspannten und erholsamen Urlaub. Den haben wir nach all den Aufregungen jetzt auch nötig! (Dazu evtl. nach dem Uralub mehr.)

Was steht sonst so an?

Im Herbst will ich auf alle Fälle noch den Spessartweg 1 befahren (die Vorhut war da schon unterwegs und war begeistert!). Und dann steht noch eine kleine Tour in den Alpen mit meinem Bruder und meinem Neffen an.

Ansonsten sag ich jetzt erst mal Tschüss und bis dann.

Thorsten

Kloster Engelberg

Kloster Engelberg

Heute hieß unser Ziel ‚Kloster Engelberg’.

Laut Geländeschnitt sollte die Strecke knapp 46 km lang sein und das Höhenprofil ca. 1100 Höhenmeter aufweisen.

Höhenprofil Kloster Engelberg

Gegen 10.45 starteten wir am ‚Roten Kopf‘ in Aschaffenburg. Bis Sulzbach ging es erst am Main und dann an der Bahnlinie entlang. Wieder durchquerten wir den Sulzbacher Wald in Richtung Leidersbach. Über das Schöntal (siehe Schöntalrunde) fuhren wir nach Hofstetten. Von da aus ging es weiter nach Rück-Schippach. Über Streit fuhren wir weiter nach Schmachtenberg. Zum Schluss durchquerten wir noch Röllbach. Nach dem Ort erwartete uns noch einmal ein etwas längerer Anstieg. An dessen Ende trafen wir auf den Eselsweg, auf dem es bis zum Kloster weiterging. Dieses Stück machte besonders viel Spaß, da es praktisch ausschließlich auf einem engen Trail vorangeht. Der Downhill zum Kloster ist einer der besten, den ich hier in der Gegend bisher gefahren bin. Relativ erschöpft, der Tacho zeigte etwas über 50 Kilometer an, genehmigten wir uns in der Klosterschänke ein oder zwei leckere Klosterbierchen und ein Vesper. Frisch gestärkt mussten wir jetzt nur noch runter vom Berg in den Ort Großheubach, da den Main überqueren und den Bahnhof in Kleinheubach finden. Das gelang uns dann auch mühelos. ;o)

Aber kann mir mal jemand erklären, wie das mit den Fahrkarten nun genau läuft? Diese Fahrkartenautomaten der Bahn versteht ja kein Mensch…

Die Tourdaten:

Fahrzeit: 03:43:45
Kilometer: 56,57
Durch. Geschw.: 15,17
Max. Geschw.: 57,98
Steigung ges.: 1076 m
Gefälle ges.: 1062 m

Alle Fotos von der Tour sind -> hier <- zu sehen. Hier gibt es die Tour als .ovl zum -> Download <-.

Und jetzt noch ein paar Fotos.

Am Main entlang
Am Main in Aschaffenburg

Im Sulzbacher Wald
Geländeeinsatz in Sulzbach

Wo müssen wir weiter?
Der Navigator kurz hinter dem ‚Schöntal‘

Dowhnhill
Downhill nach Hofstetten

Akrobatik
Akrobatik im Weinberg

06_indenweinbergen.jpg
Wie im Süden…

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Mein Bike und ich…Ein starkes Team ;o)

Die Gang
Die Gang kommt angefahren

flying
Die „Flying Bikers“

Trail
Auf dem Eselsweg-Trail kurz vorm Ziel

11_eselsweg.jpg
Downhill…Yeah!

Derfati
Das macht Spaß!!!

Markus überholt
Überholmanöver…

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So sieht ein glücklicher Biker aus!

Hardtail
Mit dem Hardtail aufm Harttrail…

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Man beachte die blaue Hose ;o)

Race
Ein Rennen?

Gruppenbild
Die Crew am Ziel

Schinkeplatte
Eine Schinkenplatte…die brauch‘ ich jetzt!

20_ambahnhof.jpg
Aschaffenburg – Kleinheubach? Kein Problem!
Am Besten mit dem Bike durch den Spessart!

letztes
Jetzt muss nur noch der blöde Zug kommen!

So, das war’s für heute. Vielen Dank an meine Mitfahrer Dierk, Matthias und Markus. Schee wars wieder!
Bis zum nächsten Mal.

C U

Schöntalrunde

Als kurze Feierabendrunde angedacht, wurde unsere Tour heute Abend dann doch etwas anspruchsvoller.
Gestartet sind wir in Aschaffenburg. Über Radwege ging es nach Sulzbach. Hinter dem Segelflugplatz ging es dann in den Wald. Über schmale Trails, z. T. der MTB-Strecke des Sulzbacher MTB-Vereins zugehörig ging, es dann nach Leidersbach.
Etwa in der Ortsmitte sind wir nach rechts abgebogen. Da ging es dann durch das Schöntal. Über einen Höhenweg fuhren wir zum Roßbacher Sportplatz. Hinter dem fing ein spannender Singletrail an. Es ging links auf dem Wall eines Hohlwegs (den konnten wir wegen Schlamm und Gehölz nicht befahren) entlang. Das nächste Ziel hieß dann Volkersbrunn. Von da aus ging es über die tollen Trails des Hohe-Warte-Gebiets runter zur Frühstückseiche. Zu guter Letzt nutzen wir noch die Felsentrails vom Stengerts runter nach Schweinheim, von wo aus wir in Richtung Heimat rollerten. Es war eine super Tour, mit toller Landschaft, schönen teilweise anspruchsvollen Trails und Downhills und auch die Uphills fehlten nicht. Prädikat: Empfehlenswert!

Hier ist sind die Daten:

Fahrzeit: 02:29:56
Kilometer: 43,64
Durch. Geschw.: 17,46
Max. Geschw.: 48,87
Steigung ges.: 879 m
Gefälle ges.: 879 m

Dann hätte ich noch den Geländeschnitt parat:

Höhenprofil

Die Strecke als .ovl-Datei gibt es -> hier <-.

Und -> hier <- die Tour in GoogleMaps.

Viel Spaß beim anschauen und evtl. nachfahren!

C U

Spessartweg 2 – Von Heigenbrücken nach Stadtprozelten

– Quer durch den Spessart – Von Nord nach Süd – Mit dem Mountainbike –

logospweg2kl.jpg

Endlich! Heute fuhren wir, wie schon seit längerem geplant, den Spessartweg 2.
Hier ist die offizielle Seite zu dem Weg. -> Link <-

Die Daten:
Tageskilometer: 65,82
Fahrzeit: 6:01:37
Durch. Geschw.: 10,91
Max. Geschw.: 47,56
Steigung ges.: 1958 m
Gefälle ges.: 2095 m

Alle Fotos von der Tour sind -> hier <- zu sehen. Und hier gibt es das Overlay zum download:
-> Spessartweg2 <-

Das Höhenprofil:

Höhenprofil Spessartweg 2

Der Bericht:
Petrus war gnädig, und so hatten wir heute ideales Bikewetter. Gut gelaunt und voller Vorfreude trafen wir uns um 8.45 Uhr am Aschaffenburger Hauptbahnhof. Wir: Dierk, Matthias, Tobi und ich. Mit dem Zug ging es dann nach Heigenbrücken.

Dierk, Matthias, Tobi und Fati im Zug.

Dort trafen wir dann unseren fünften Mann, Markus. Vom Bahnhof in Heigenbrücken ging es dann auch schon gleich los. Hinauf zum Pollasch.

Bahnhof Heigenbrücken 

Auf dem Weg zum Polasch

Vom Aussichtspunkt Pollasch hatten wir eine tolle Sicht über das Laufachtal bis nach Aschaffenburg.

Pollasch

Immer wieder mussten wir absteigen und unsere Bikes über diverse Hindernisse drüber wuchten.

Baum

Vom Pollasch ging es runter nach Laufach. Von dort über den Kreuzgrund nach Waldaschaff. Schnell stellten wir fest, dass der Spessartweg 2 nicht komplett befahren werden kann. Zumindest nicht von uns ;o). Das lag zum Teil an den heftigen Steigungen, zum Teil lag es aber auch an dem ‚Vermatschungsgrad‘ der Wege. Man sollte den Weg unbedingt bei trockenem Wetter (es sollte auch ein paar Tage vorher nicht geregnet haben) befahren.

Schiebung!

Aber es gab auch extrem geile Downhillpassagen. Wie zum Beispiel der Weg runter nach Waldaschaff. Und wenn man aus dem Wald herauskam, hatte man eine super Aussicht auf das Tal.

Downhill

Die nächste wichtige Station war für uns die Hohe Warte. Das viele ‚Bergauf-Bergab‘ zehrte so langsam an unseren Reserven. Wir hatten zwar alle Proviant (Wasser, Bananen, Äpfel, Riegel) dabei, aber irgendwie war jetzt eine etwas längere Pause angesagt. Allerdings war der Weg zur verdienten Pause extrem anstrengend. Es kamen mal wieder zwei längere Schiebestrecke bergauf. Um so mehr freuten wir uns auf den längeren Halt.

Schieben
Schieben....

Pause!!!

Frisch gestärkt und neu motiviert ging es weiter auf dem Spessartweg 2. Nächster Meilenstein war der Heimathenhof. Eine weitere Möglichkeit zum Einkehren. Beim Downhill vom Heimathenhof zum Höllhammer kam es zu einem kleinen Sturz. Glücklicherweise gab es außer ein paar Schürfwunden keine weiteren Verletzungen. Wie sich allerdings herausstellte, hatte die Schaltung des Verunglückten den Sturz nicht überlebt. So musste die Schaltung notgedrungen repariert werden, damit wir die Tour fortsetzen konnten. In unmittelbarere Nähe der improvisierten Werkstatt entstand das Foto mit dem Verkehrsschild. Als ob uns der Baum die Zunge rausstreckte… ;o)

Zunge

Werkstatt

Jetzt wartete der längste Anstieg auf uns. Die Geishöhe. Von Dammbach ging es erst über eine Wiese und dann auf einem schönen Trail mit Brückchen über einen Bach. Leider war die Weiterfahrt auf dem Trail dann für Mountainbikes gesperrt. So fuhren wir auf der asphaltierten Straße weiter. Das war aber auch nicht schlecht, so zur Abwechslung ;o)
Auf der Geishöhe füllten wir dann noch mal die Wasserflaschen auf, und besichtigten den Aussichtsturm.

Aussichtsturm

Jetzt begann der ‚Endspurt‘. Der zog sich dann allerdings doch länger hin, als erwartet. Vor allem die Schiebepassage von Wildensee den Berg hinauf wirkte demoralisierend auf uns. Aber oben angelangt kam eine der längsten und geilsten DH-Passagen der Tour. Noch mal kurz rauf (allerdings teilweise wieder schiebend) zum Hofthiergarten und schon kam der letzte, geile Downhill zur Henneburg. Dort gönnten wir uns dann ein paar Bierchen, denn wir hatten es ja geschafft. Nur noch schnell zum Bahnhof nach Stadtprozelten runter und der Spessartweg 2 lag hinter uns!

Henneburg

Stadtprozelten

Mit dem Zug fuhren wir dann zurück nach Aschaffenburg. Wir erwischten gerade noch den letzten ;o)
In A’Burg gibgen wir dann ins Hofgarten und schaufelten dann da die ‚verlorenen‘ Kalorien wieder in uns rein.

Ende

Fazit:
Wir sind uns einig:
– Es war ein absolut geiler Tag.
– Der Spessartweg 2 lohnt sich als Biketour auf alle Fälle.
– Wir sind in einer Gruppe gefahren, die noch weitere, gemeinsame tolle Touren verspricht.
– Die nächste gemeinsame Tour liegt quasi auf der Hand: der Spessartweg 1 – von Aschaffenburg nach Gemünden!

Ich bedanke mich bei meinen Mitfahrern für diesen Spitzentag!
Alle Bilder von der Tour sind zu sehen auf: www.mtb.derfati.de

C U