Jahresrückblick 2013

Zunächst präsentiere ich ein paar nüchterne Zahlen. Dank meines Trainingstagebuches kann ich mir einen ganz guten Überblick über die letzten Jahre verschaffen… 😉

statistik2013

Gesamt (MTB, Rennrad, Ergometer):
2013: 9707,10 km; 92599 hm
2012: 8869,83 km; 90976 hm
2011: 10640,20 km; 93222 hm
2010: 9674,81 km; 108093 hm

Aufgeteilt wie folgt:

MTB
2013: 2192,33 km; 42371 hm
2012: 2772,04 km; 53139 hm
2011: 2122,05 km; 36539 hm
2010: 3350 km; 63672 hm

Rennrad
2013: 6100,87 km; 50228 hm
2012: 4897,79 km; 37837 hm
2011: 6107,19 km; 56683 hm
2010: 4041,11 km; 44421 hm

Ergometer
2013: 1414 km
2012: 1200 km
2011: 2411 km
2010: 2283 km

Die Zeit im Studio:
2013: 75,08 h
2012: 87,50 h
2011: 101 h
2010: 91 h

Laufen
2013: 676 km; 10569 hm
2012 ab September: 273 km; 3059 hm

Die Zugriffsstatisitk auf diesen Blog:
2013: 391552 Besucher gesamt laut 1&1 WebAnalytics
2012: 276989                               „
2011: 205918                               „
2010: 175550                              „

So viel also zur Trainingsstatistik. Die Highlights aus sportlicher Sicht waren letztes Jahr nicht ganz so zahlreich, dafür umso schöner.

Den Auftakt machte 2013 wieder einmal die Sulzbacher CC-Spessart-Tour. 2012 hatte ich Babydienst und verzichtete auf eine Teilnahme, aber 2013 war ich am Start. Allerdings begnügte ich mich mit einer Runde – man wird halt älter… 😉

Da ich 2012 einen Neueinstieg in die Lauferei wagte, hatte ich mir auch ein Laufevent herausgesucht. Der Citylauf erschien mir ideal, nachdem ich die Goldbacher Wintercrosslauf Serie erfolgreich beendet hatte. Ich finishte mit einer, für mich, sehr guten Zeit und blieb sogar etwas unter meiner geplanten Zeit. Aber das war schon extrem hart – 38 Minuten in der Todeszone… 😉

Mit dem Rennrad war mein erstes Highlight die Teilnahme an der Spessarträuber-RTF. Das war mein vierter Start bei der Veranstaltung, und jedes Mal konnte ich meine Zeit etwas verbessern – eine schöne Bestätigung für mich. 🙂

Anfang August hatte ich dann meinen Saison-Höhepunkt. Für den Ötzi hatte ich keinen Startplatz bekommen, also musste eine Alternative herbei. Meine Wahl fiel auf den Highlander Radmarathon – die richtige Wahl, wie sich herausstellte. Ein toller Marathon – fairer Preis, überschaubares Teilnehmerfeld, tolle Landschaft, anspruchsvolle Strecke. Was will man mehr?

Auch ein kleiner Alpencross war 2013 drin. Diesen bestritt ich in diesem Jahr alleine, was kein Nachteil war. Dennoch freue ich mich auf die Tour 2014 gemeinsam mit meiner Frau.

In meiner anfänglichen Lauf-Euphorie meldete ich mich zusätzlich für einen Halbmarathon an. Auch hier bietet Aschaffenburg eine schöne Veranstaltung. So wie es es aussieht wird es aber bei der einmaligen Teilnahme bleiben. Ich finishte zwar auch hier etwas besser als gehofft, aber die Schmerzen danach in meinen Füßen brauch ich kein zweites Mal…

Das waren also die sportlichen Highlights. So ganz „nebenbei“ kam unser zweites Kind zur Welt. Das war natürlich das allergrößte Highlight 2013! Und jede Minute, die ich mit meiner Familie verbrachte. 😉
Auch dieses Jahr muss ich wieder ein rießengroßes Dankeschön für so viel Verständnis und Freiraum aussprechen. Das ist sicher nicht selbstverständlich und ich weiß es wirklich zu schätzen. DANKE! 🙂

Dann mal alles Gute für 2014 und
keep on biking or running or whatever!

Saison 2014

2013 liegt in den letzten Zügen, 2014 steht kurz bevor. Meine sportlichen Ziele für nächstes Jahr stehen fest. Dieses Mal setzte ich erneut den Rotstift an und kürzte einiges weg. Der Grund dafür ist das knappe Zeitbudget. Laufveranstaltungen habe ich völlig rausgenommen (abgesehen von den letzten drei Wintercrossläufen im Januar), die Zeit auf dem Rad ist für mich einfach wichtiger und wertvoller.
Ich komme so also auf nur 3 Veranstaltungen:

27.04.2014: 21. Sulzbacher “Cross Country Spessart Tour”
08.06.2014: Rhön-Radmarathon
06.07.2014: Maratona dles Dolomites – darauf freue ich mich besonders – versuche ich nun doch schon seit Jahren erfolglos einen Startplatz zu bekommen. Für 2014 hat es geklappt! 🙂
Ende Juli/Anfang August 2014: Alpencross

Spontane Teilnahmen an lokalen Veranstaltungen (RR/MTB) sind aber durchaus möglich. So fehlt mir immer noch die Wenigumstädter RTF auf meiner ToDo-Liste. Auch in Bürgstadt würde ich gerne mal wieder mitfahren…

Keep on biking!

Lieblingsteile #2

Es ist Winter, die Temperaturen fallen und die Füße werden kalt. Muss das so sein? Nein! Als bekennende Frostbeule ging ich schon zu Beginn meiner „Karriere“ auf die Suche nach einer Lösung für dieses Problem. Damals stellte mich die Teilnahme am Wintermarathon „Ride, der Eisbär“ vor das Problem mit den kalten Füßen. Der Winter war sehr hart und für den Tag waren zweistellige Minustemperaturen gemeldet. Also besorgte ich mir im Fachhandel ordentliche Schuheizungen von Hotronic (ich habe noch ein Vorgängermodell). Die Investition war nicht ganz günstig, aber schon bei diesem Marathon mit Temperaturen bis zu -16°C war ich sehr froh über die Teile. Und seitdem fahre ich eigentlich jeden Winter, sobald das Thermometer unter 5°C anzeigt, mit den Sohlen. Denn kalte Füße gehen gar nicht – zumindest bei mir. Verglichen mit günstigeren Produkten die Mitfahrer hatten, konnten die FootWarmer als deutliche Gewinner bezüglich Haltbarkeit und Heizkraft hervorgehen. Lediglich die Heizelemente musste ich wegen eines Kabelbruches einmal ersetzen. Das ging aber dank des tollen Kundendienstes günstig und sehr schnell über die Bühne. Also gibt es auch hier einen fetten Pluspunkt.

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Inzwischen fährt auch meine Frau, nach negativen Erlebnissen mit günstigeren Produkten, mit dem Mercedes der Heizsohlen und kann diese auch wärmstens weiterempfehlen. Ein echtes Liebingsteil! 😉

Keep on biking!

Indian Summer im Spessart

Der Oktober zeigt sich nochmals von seiner besten Seite und wie es der Zufall will, hatte ich heute Zeit für eine etwas ausgedehntere Tour mit dem Rennrad. Glücklicherweise hatte ich mein Smartphone eingesteckt und so konnte ich ein paar Herbstimpressionen aus dem Spessart einfangen.

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Hoffentlich bleibt uns diese Wetterlage noch ein paar Tage erhalten. 😉

Keep on biking!

Der Strava-Effekt

Oder: Willkommen in der Strava-Hölle! 😉

Irgendwann im Januar entdeckte ich Strava für mich. Seit diesem Zeitpunkt ist alles anders…
Zunächst zeichnete ich mit meinem Garmin Etrex, dann mit Smartphone meine Trainingsrunden auf. Das Smartphone war zu ungenau und ich kehrte zum Etrex zurück. Das war aber als Radcomputer wiederum nur bedingt tauglich und hatte zusätzlich mein Polar CS600X am Rad. Aber die Zeit, die ich zum Auslesen und Auswerten am PC brauchte übertraf fast die Trainingszeit. Deswegen habe ich mir jetzt extra ein Edge 500 zugelegt. Das Gerät ersetzt inzwischen die Kombination aus CS600X und Etrex. So viel zur Technik.
Der eine oder andere wird sich jetzt natürlich fragen: Was ist dieses Strava überhaupt?
Nun, es handelt sich dabei um ein Online-Portal, in dem man seine Touren hochladen kann und diese für andere sichtbar machen kann. Das wäre aber noch nichts Besonderes. Der Clou an Strava sind die „Segmente“. Man kann Streckenabschnitte als Segment markieren und dort virtuelle Zeitfahren veranstalten. Strava erkennt, wenn man einen solchen Abschnitt absolviert hat und vergleicht automatisch die eigene Zeit mit der anderer „Stravisten“. Der schnellste wird zum „KOM“ (King of mountain) gekrönt.
Seit ich also mit Strava fahre kann ich keinen Berg mehr „normal“ hochfahren… (deswegen „Strava-Hölle“) 😉 Immer versuche ich alles zu geben, um mindestens meine Zeit zu verbessern oder gar ein paar Plätze in der Segment-Rangliste gut zu machen. Und so gehe ich viel öfter an meine Grenzen als früher und verlasse die Komfortzone. Dabei stellt sich natürlich ein nicht zu vernachlässigender Trainingseffekt ein – ich nenne ihn Strava-Effekt. 😉
Das funktioniert mit dem Rennrad und dem Mountainbike, aber auch mit dem Laufen. Wem es also schwer fällt, im Training an seine Grenzen zu gehen, der sollte es ruhig mal mit Strava versuchen. It works! 😉

Keep on biking!