Freier Vormittag

Schon prima, so ein freier Vormittag. Umso besser, wenn er sich bis in den frühen Nachmittag verlängern lässt. 😉
So standen mir heute mehrere Stunden zur Verfügung, die ich natürlich gleich für eine ausgedehnte Radtour nutzte. Flach bis Amorbach und dann über ein paar schöne Odenwald-Anstiege wieder zurück. Und das bei bestem Wetter und genial-einsamen Straßen. Das kam dabei heraus:

Fahrzeit: 04:50:55
Kilometer: 137,42 km
Durch. Geschw.: 28,34 km/h
Max. Geschw.: 62,64 km/h
Höhenmeter: 999 m
Rad: Cannondale Caad9

1307020936_diag

Mit meinem eTrex 30 habe ich die Strecke aufgezeichnet und anschließen bei Strava hochgeladen. Das ist schon ein tolles tool, uns seit ich meine Runden da hochlade, fahre ich die Anstiege immer deutlich schneller hoch. 😉 Allerdings stimmen die Auswertungen zwischen BikeXperience nicht immer mit den Strava-Auswertungen überein. Hier ist, was Strava aus der Tour gemacht hat:

Da gibt es doch schon einige Unterschiede. Z. Bsp. Fahrzeit 4:50:55 (BikeXperience) zu 5:09:19 (Strava), daraus resultiert natürlich auch ein anderer Schnitt: 28,34 zu 27,5. Auch bei den Höhenmetern gibt es eine deutliche Differenz: 999m (BikeXperience) zu 1.216 (Strava). Kilometer bei Strava: 141,8 ; bei BikeXperience 137,42.
Max. km/h Strava 76,7 zu 62,64 BikeXperience. Seltsam auch, das Strava ein faslches Datum für die Fahrt speicherte, denn ich fuhr ja am heutigen Dienstag und nicht am gestrigen Montag… :/
Und nochmal anders sieht das Ganze bei der Original-Polar-Datei aus:
Fahrzeit: 04:51:00
Kilometer: 139,10 km
Durch. Geschw.: 28,7 km/h
Max. Geschw.: 62,7 km/h
Höhenmeter: 995

Toll, da kann ich mir jetzt aussuchen, was richtig ist. Na ja, so wichtig ist das jetzt aber auch nicht, hauptsache die Tour hat Spaß gemacht. 🙂

20130702_110446

20130702_111255

20130702_115326

20130702_122436

20130702_134336

Erwähnenswert wäre noch, dass man in der Gegend unbedingt rechtzeitig an einen Getränkenachschub denken sollte. Es gibt da nicht so viele Einkaufsmöglichkeiten. 😉 Und an allen Dorfbrunnen hängt ein Schild – „Kein Trinkwasser“. Das wäre sicher bei den meisten der Brunnen kein Problem gewesen. In Breitenbuch wollte ich dann meine Flaschen auffüllen. Ich füllte also die erste Flasche auf und nahm einen kräftigen Schluck. Als ich dabei den Brunnen genauer betrachtete, fiel mir das Stromkabel auf, welches zum Brunnen führte. Na toll – eine Umwälzpumpe? Und im Brunnen selbst schwamm allerhand Insektengetier. Zum Ausspucken war es leider schon zu spät… 🙁
Also hoffe ich mal, dass mein Magen das gut übersteht. Die Getränke-Rettung kam mit dem Kiosk am Eulbacher Park. Gerade noch rechtzeitig, und ein Snickers habe ich mir auch noch eingeworfen.. 😉

Das war ein wirklich gelungener Vormittag – in diesem Sinne:
Keep on biking!

Wiedereinstieg

Fast zwei Monate bin ich nun nicht gelaufen. Nach dem Citylauf war die Luft herausen. Allerdings habe ich zu Beginn des Jahres groß herumgetönt, dieses Jahr noch am Aschaffenburger Halbmarathon teilzunehmen. Und diese Woche habe ich mich nun tatsächlich angemeldet…

Meldebestaetigung

Nun gibt es kein zurück mehr. :/

Aus diesem Grund stieg ich heute halbherzig erneut ins Lauftraining ein.

Aber es nutzt ja nichts. Es sind jetzt noch 98 Tage, wie mir der Countdown auf der Eventseite unbamherzig entgegen schreit. Zunächst werde ich noch wenig laufen, da bis zum 11.08.2013 (Highlander Radmarathon) das Radfahren im Mittelpunkt steht. Aber dann wird (fast) nur noch gelaufen. Sub 2h fände ich ein schönes Ergebnis, allerdings fühlte sich das heute eher nach „Hauptsache: Finishen!“ an. 😉
Nichts desto trotz kann es sein, dass ich mich in Zukunft vermehrt auf das Laufen konzentrieren muss, denn was ich jetzt schon merke: Die Zeit, die mir aufgrund des erneuten Familienzuwachs zum Training bleibt, wird knapper. Da ich nun aber ein Ausdauersportjunky bin, und ich wegen einer Stunde nicht aufs Rad steige (rentiert sich aus meiner Sicht nicht), bleibt wahrscheinlich hauptsächlich das Laufen. Aber mal schauen wie es weitergeht, wenn sich zu Hause alles eingespielt hat.

Und dann muss ich noch schnell erwähnen, dass ich mit meinem Team vom Gesundheitszentrum Aschaffenburg den ersten Platz als Fahrradaktivstes Team mit den meisten Kilometern pro TeilnehmerIn der Kommune Aschaffenburg erreicht habe (Stand 29.06.2013 / Aktionszeitraum 08.06.2013-28.06.2013).

Platz1klein

Wenn das kein Grund zum feiern ist… 😉

Keep on runnig oder biking – oder so.

Pfingsten fährt man nach Bimbach

Pfingsten fährt man nach Bimbach – oder auch nicht. Seit drei Jahren habe ich keine Auflage des Rhön-Radmarathons in Bimbach verpasst. Dieses Jahr musste ich leider wegen zwei sehr wichtigen Geburtstagen am selben Tag passen. Na gut, da muss man eben Prioritäten setzen…
Glücklicherweise nutzten wir aber das Familienfest als Anlass für einen „Kurzurlaub“ im Spessart, so dass ich mein Rennrad mitnehmen konnte und am Samstag und Montag eine ordentliche Tour fahren konnte. Quasi ein Mini-Trainingslager.

Über GPSies suchte ich zwei Touren heraus, die über die übliche Trainingsregion im Spessart hinweg führten. Am Samstag erhielt ich Unterstützung von Sportsfreund Zenon, der mich auf der Tour begleitete.  Es stand die längere Tour auf dem Programm, die auch mehr Höhenmeter aufwies. Bei perfekten Bedingungen fuhren wir so eine geniale Tour. Bis nach Kühlsheim führte uns die Strecke, die mit vielen verkehrsarmen Straßen und schönen Fernblicken begeisterte.

IMG141
Dank an Zenon für das Foto.

Bei dieser Gelegenheit holte ich mir auch leider den ersten, obligatorischen, Sonnenbrand des Jahres, den ich mir sonst in Bimbach holte. Irgendwie lerne ich nicht aus meinen Fehlern.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Regeneration und der, leider etwas zu üppigen, Kalorienzufuhr…

Für Pfingstmontag war eine weitere Tour geplant, die mich noch weiter südöstlich führen sollte. Eigentlich wollte mich Zenon da auch begleiten. Aber morgens regnete es relativ stark und ich hatte keine richtige Lust, bei diesem Wetter zu fahren. Wir sagten die gemeinsame Ausfahrt zunächst ab. Zum Glück entschied ich mich später dann doch für die Tour, was ich nicht bereute. Auch diesmal glänzte die Strecke mit wenig Verkehr und tollen Aussichten in mir bisher größtenteils unbekanntem Terrain. Und trocken blieb es auch.

Das war ein verlängertes Wochenende ganz nach meinem Geschmack und eine mehr als würdige Entschädigung für den verpassten Rhön-Radmarathon… 🙂

Am Rande möchte ich noch ein kleines Update zu dem noch laufenden DryFluid Gleitstoff veröffentlichen:
Die aktuelle Kette und Kassette an meinem Rennrad habe ich am 27.03.2012 montiert und sie haben bisher 6.207 Kilometer und 54.298 Höhenmeter bei einer Laufzeit von 9 Tagen und 23:47:33 Stunden bei Wind und Wetter, Sommer und Winter gehalten. Das sind gut 3.000 Kilometer mehr als bei meinen bisherigen Ketten. Jetzt allerdings sagt meine Kettenlehre, dass es nun so langsam Zeit für einen Wechsel wäre…

Keep on biking!