Kurztrip in die Alpen – Rund um den Einstein

Am vergangenen Sonntag war ich mit meinem Bruder und meinem Neffen zum Biken in den Alpen. Bei herrlichem Wetter starteten wir um 9.48 Uhr in Pfronten. Der Ausgangspunkt lag auf dem letzten Parkplatz im Vilstal auf ca. 900m. Die Route orientierte sich an der Tour Nr. 4 aus dem „Moser Bike Guide, Bd.5, Lechtaler Alpen, Mieminger Kette, Füssen, Außerfern“.
Unsere Route ging durch das Vilstal ins Tannheimertal. Dort wählten wir eine alternative zur Moser-Route. Wir fuhren über die Haldenrunde. Das sind nochmals zusätzliche 430 Höhenmeter. Die lohnten sich aber wirklich. Zum einen konnten wir dadurch eine strategisch wichtige Pause im „Zugspitzblick“ einlegen und uns mit leckerem Kaiserschmarrn stärken. Zum anderen wurde der Jüngste in unserem Team für das Durchhalten am Anstieg zum Zugspitzblick reich belohnt und verfügt jetzt über eine kleine Fangemeinde. Und er war der erste von uns, der mit dem Biken Geld verdiente.
Natürlich war das Panorama, welches wir auf dem Anstieg und der Abfahrt zum Lohmoos genießen durften, auch nicht zu verachten.
Und dann die tolle Abfahrt vom höchsten Punkt (Lohmoossattel) hinunter nach Berg. Einfach toll.
An Grän links vorbei ging es auf der Achtalstraße zurück nach Pfronten. Dort belohnten wir uns noch mit einem kleinen Eisbecher. Wahrscheinlich war die Summe der aufgenommenen Kalorien dann doch wieder höher als die der verbrauchten. ;o)
Fazit: Es war ein wunderschöner Tag und eine fantastische Tour! Vom technischen und konditionellen Anspruch her gesehen eher einfach, aber das Erlebnis als solches war schon super. Das machte Lust auf mehr!
Es folgen nun ein paar Fotos:

Die Mitfahrer
Max und Bernd

Max in Action
Max gibt Gas

Anstieg
Ein steiler Anstieg

Schlappeseppel-Team
Schlappe-Seppel-Team

05.jpg
Uphill

Max und Bernd
Auf dem Weg ins Tannheimertal

Tannheimertal
Im Tannheimertal

Kurz vorm Zugspitzblick
Auf dem Weg zum Zugspitzblick

Tannheimertal
Panoramablick über das Tannheimertal

Sportlernahrung
Lecker Kaiserschmarrn – genau richtig!

Lohmoos
Das Dreamteam am höchsten Punkt der Tour auf fast 1500m.

Fahrtechnik-Training
Downhill-Fahrtechniktraining – Serpentinenfahren

Panorama
Panoramablick bei Grän

Feierabend
Schade, irgendwann geht auch die schönste Tour zu Ende.

Hier ist das Höhenprofil (Daten von Bernd)
Höhenprofil

Und hier sind noch meine Fahrdaten:
Fahrzeit: 03:09:59
Kilometer: 40,83 (lt. Tacho)
Durch. Geschw.: 12,89
Max. Geschw.: 52,22

Das war es für’s erste.

C U

Hohe Warte bei Traumwetter

Bei dem Traumwetter musste ich endlich mal wieder auf mein Bike. Nach der krankheitsbedingten Pause war heute der ideale Tag für den „Wiedereinstieg“. Aufgrund der knapp bemessenen Zeit meines Mitfahrers konnte die Tour nicht allzu ausschweifend werden. So war die Tour relativ schnell geplant. Hoch zur Hohen Warte, was trinken und mit möglichst viel Singletrailanteil wieder runter.
Die Anfahrt zur Hohen Warte gestalteten wir relativ unspektakulär und direkt. Es ging durch Schweinheim zum Stengerts. Oberhalb des ehemaligen Truppenübungsplatzes fuhren wir weiter bis zum Gailbacher Sportplatz. Von da weiter bis zur Frühstückseiche. Nach dem überqueren der Straße fuhren wir auf dem Singletrail rechts um den Weißberg herum. Dann hielten wir uns links und fuhren in Richtung Pfaffenberg. Die ideale Strecke habe ich bisher noch nicht entdeckt. Vom Sender ging es wieder runter bis zur Hohen Warte. Dort stärkten wir uns dann mit Cola, alkoholfreiem Weizen und einer Brezel. Und schon ging es wieder weiter.
An den Downhill runter zur Frühstückseiche fügte ich heute noch den Downhillteil von der Weißbergschleife an. Dieses Stück von der Eiche bis nach Sulzbach wird immer mehr zu meiner Lieblingsabfahrt! Da es die letzten Tage kaum geregnet hat, machte der Downhill noch mehr Spaß!
Zurück ging es dann wieder Richtung Truppenübungsplatz. Dann noch schnell durch Schweinheim durch und schon war die Tour beendet.

Die Strecke zum Download als .ovl-Datei.

Hier die Daten zur Tour:
Fahrzeit: 01:51:19
Kilometer: 29,18 (lt. Tacho)
Durch. Geschw.: 15,72
Max. Geschw.: 45,66
Steigung ges.: 760 m
Gefälle ges.: 760 m

C U

Biebergrund-Bike-Marathon

Heute fand der 4. Biebergrund-Bike-Marathon statt. Da ich noch nie bei einem professionellen Rennen zugeschaut habe, wollte ich da hin. Aber mit dem Auto anreisen wäre ja irgendwie unpassend gewesen.
Über die Internetseite des „Radfahrclub Freilauf Rossbach 1979 e.V.“ fand ein Freund heraus, das die Strecke bei Westerngrund vorbei ging.
So beschlossen wir dorthin zu biken.
Ich startete um 9.00 Uhr in Aschaffenburg. Um 10 Uhr war ich in Blankenbach um einen der zwei Mitfahrer abzuholen. Dann ging es weiter nach Langenborn um den dritten im Bund aufzupicken. Von hier aus war es nur noch ein Katzensprung nach Westerngrund.
Unser Ziel war der Mordgraben, eine steile Abfahrt auf der Strecke. Um 10.40 Uhr sollten dort die ersten Fahrer durchkommen. Wir waren auch pünktlich. Aber leider war das Feld mit den Führenden schon durch. Einzeln und mit größerem Abstand kamen die Verfolger jetzt nach. Das Feld war wohl doch ganz schön aufgerissen.

Mordgraben_1

Mordgraben_2

Da uns die Wartezeiten zwischen den Fahrern zu lang wurden, beschlossen wir zum „Arzborn“ weiterzufahren. Der „Arzborn“ ist der Anstieg schlechthin bei dem Rennen. Wir folgten einem Ortskundigen und kamen nach ca. 10 min am „Arzborn“ an.

Arzborn_1

Arzborn_2

Arzborn_3

Arzborn_4

Dort war richtig Stimmung angesagt. Mit Kuhglockengeläut und Anfeuerungsrufen peitschten die Zuschauer die Fahrer den Berg hoch. Die meisten schoben allerdings diesen Anstieg hinauf. Auf dem Rückweg schauten wir noch mal am Mordgraben vorbei. Da hatten wir doch tatsächlich einen Plattfuß. Zum Glück war der Betroffene mit einem Ersatzschlauch ausgerüstet.
Und dann ging es auch schon wieder zurück nach Aschaffenburg. In Blankenbach legten wir noch einen kurzen Servicestopp ein, spritzten die Bikes ab und gönnten uns ein kaltes Erfrischungsgetränk.

Das war ein gelungener Sonntagvormittag.

Hier die Daten zu meiner Strecke:
Fahrzeit: 03:18:45
Kilometer: 58,27 (lt. Tacho)
Durch. Geschw.: 17,59
Max. Geschw.: 64,61
Steigung ges.: 1034 m
Gefälle ges.: 1033 m

Das Overlay gibt es hier zum Download.

C U