The Corona Diary – Biken in Zeiten von Corona – Der Urlaub im Karwendel 2021 – Zugspitze

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20.08.2021

Da wir nächstes Jahr unseren Urlaub wo anders verbringen werden, mussten wir eine Sache noch erledigen. Wir hatten den Kindern einen Ausflug auf den höchsten Berg Deutschlands versprochen. Ich finde, da muss man wenigstens einmal im Leben oben gewesen sein. Außerdem ist von dem Gletscher auf dem Zugspitzblatt jetzt schon nicht mehr viel übrig – wer weiß, wie das aussieht, wenn wir auf die nächste Gelegeheit (vielleicht in ein paar Jahren) warten.

Also  nutzten wir den letzten Tag und fuhren mit der Zahnradbahn auf das Zugspitzblatt.

Allein das war schon ein riesen Erlebnis.

Erwartungsgemäß war es ganz schön frisch da oben. Wir zogen erst einmal alle Klamotten an, die wir in den Rucksäcken hatten und „wanderten“ ein bisschen herum. Das Wetter war zum Glück besser als erhofft, und so konnten wir die umliegende Bergwelt bestaunen.

Das Beste war aber die kurze Zipfelbob-Abfahrt. Die Kinder staunten nicht schlecht, dass man hier im Sommer Schlitten fahren konnte.

Dann fuhren wir mit der Gletscherbahn hinauf zur Bergstation. Im Panorama Restaurant wärmten wir uns etwas auf und gönnten uns eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken. Durch das Panoramafenster konnten wir das Treiben drüben am Gipfel beobachten.

Irgendwie schon krass, was da so los war. Menschen mit unterschiedlichster Ausrüstung versuchten eines der begehrten Fotos unter dem goldenen Gipfelkreuz zu ergattern.

Kurz spielten mein Sohn und meine Frau mit dem Gedanken, ebenfalls das letzte Stück zu wagen. Ich hielt den Atem an… Ohne Ausrüstung würde ich mich das nie trauen, vielleicht sogar mit nicht. Aber dutzende gingen alleine an diesem Tag leicht besohlt über den Steig auf den Gipfel. Felix und Diane brachen zu meiner (und Lisas) Erleichterung die Besteigung dann doch ab. Ich bin mir aber sicher, das Felix in ein paar Jahren dort oben stehen wird.

Wir überquerten stattdessen die Grenze zwischen Deutschland und Österreich bzw. Bayern und Tirol.

Nach einem kurzen Aufenthalt im Ausland kehrten wir zurück und fuhren schließlich mit der neuen Seilbahn wieder ins Tal hinab.

Zugspitze, höchster Berg Deutschlands, check! Ok, Diane und ich waren vorher schon mal oben. Aber den Kindern wird es wohl in Erinnerung bleiben.

Wir ließen den letzten Abend gediegen ausklingen. Die Kids auf dem Spielplatz, wir Erwachsenen statteten dem Grubsee einen letzten Besuch ab – noch einmal in die (dieses Jahr wirklich) kühlen Fluten springen und ein Abschiedsradler zischen.
Prost und Servus!

Keep on Hiking & Biking!

The Corona Diary – Biken in Zeiten von Corona – Der Urlaub im Karwendel 2021 – Abschiedsrunde

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19.08.2021

Bis ich nach der Wanderung am Brauneck auf das Rad kam, war es schon fast halb sieben.

Bei dieser letzten Biketour wollte ich unbedingt die besten Highlights der Gegend zum Abschied noch einmal unter die Stollen nehmen.

Ich legte los mit dem Altgraben Trail…

… garnierte die Runde mit dem Finzbachtal…

… und krönte das ganze mit dem anspruchsvollen Downhill „Rolling Stone“ vom Rindberg in Richtung Kaltenbrunn. Den Trail kannte ich ebenfalls von letztem Jahr.

Die vermeintlich kurze Runde dauerte dann doch etwas länger. Ich musste ordentlich auf das Pedal drücken um nicht im Dunklen zurück zu kommen, denn auf dem Radweg wurde es schon etwas duster.

Ich schaffte es jedoch rechtzeitig. 🙂

Tja, das war sie, die letzte Mountainbike Tour im Karwendel – für diesen Urlaub und auch für längere (für immer?) Zeit. Denn während unseres Aufenthaltes in Krün beschlossen Diane und ich, dass wir im nächsten Jahr einen erneuten Wechsel bräuchten. Nach fünf Jahren Allgäu und zwei Jahren Karwendel zieht es uns weiter. Und da wir gerne Nägel mit Köpfen machen suchten wir gleich eine neue Destination und buchten für den Sommer 2022. Wo es hingeht? Ihr dürft gespannt sein. 😉

Aber ein Highlight gab es dann doch noch im Urlaub…

Keep on Biking!

The Corona Diary – Biken in Zeiten von Corona – Der Urlaub im Karwendel 2021 – „Großer Höhenweg“ am Brauneck

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19.08.2021

Eine letzte Wanderung hatte ich noch herausgesucht. Zu dieser fuhren wir mit dem Auto nach Lenggries und mit der Bergbahn auf das Brauneck. Dort oben wollten wir den „Großen Höhenweg“ gehen, der viel Panorama und schmale Pfade versprach. Ok – das mit dem Panorama stimmte leider nicht ganz, was aber an der Witterung lag…

Den ersten Gipfel, das Brauneck, erreichten wir recht schnell – und mit uns viel andere Wanderer. Der Berg ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel in Münchner Nähe und somit herrscht hier immer reger Betrieb. Einsamkeit und Ruhe sucht man vergebens, aber das wussten wir schon vorher und waren darauf eingestellt.

Im weiteren Verlauf wurde der Trubel etwas weniger, wirklich alleine waren wir jedoch nie.

Der Weg wurde nun etwas anspruchsvoller. Wir bewegten uns auf einem Grat in Richtung des nächsten Gipfels.

Ein toller Pfad, nur die Aussicht fehlte…

Auf dem Höhenweg reihen sich die Gipfel wie Perlen auf der Schnur. Am Stangeneck hielt wir nur kurz. Der nächste, weitaus interessantere Gipfel war der Vordere Kirchstein.

Hier hoben sich erstmals die Wolken etwas und wir Erwachsenen genossen die spärliche Aussicht, während die Kinder herumkraxelten.

Nach einem weiteren kurzen Stück erreichten wir den höchsten Punkt der Tour, den Latschenkopf.

Von hier war es nun nicht mehr weit bis zu unserer geplanten Einkehr. Auf dem Rückweg lagen mehrere Almen, von denen wir einer einen Besuch abstatten wollten.

Dort unten lag sie, die Stie-Alm.

Hier stärkten wir uns mit dem wohl leckersten Kaiserschmarrn des Urlaubs und genossen dabei die herrliche Aussicht.

Während ich noch etwas die Füße hochlegte, gingen die Kinder nach dem Essen ein paar Runden auf dem Barfußweg an der Alm. Dankenswerter Weise opferte sich meine Frau als Begleitung. Das Kneipp-Becken muss echt kalt gewesen sein… 😉

Als letzten „Gipfel“ erklommen wir nach der Pause den Gamskopf.

Jetzt war es nur noch ein kleines Stück zurück zur Bergbahn.

Zurück im Tal wartete noch eine weitere Attraktion auf uns – eine Abfahrt mit den Bullcarts. Das sahen wir im vorbei Schweben von der Gondel aus und die Kinder waren sofort Feuer & Flamme. Ich muss gestehen, der Downhill mit den Kisten machte auch wirklich Spaß! 🙂
Nach einem weiteren perfekten Berg-Tag fuhren wir zurück nach Krün. Die Kinder gingen wie immer noch einmal auf den Spielplatz, während ich meine Abschiedstour fahren wollte.

Keep on Hiking!

The Corona Diary – Biken in Zeiten von Corona – Der Urlaub im Karwendel 2021 – Kieselsteinlehrpfad

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18.08.2021

Heute wollten wir die Beine nur kurz beanspruchen. Dafür  bot sich die Wanderung auf dem Kieselsteinlehrpfad bei Krün an. Dort erfuhren wir allerhand wissenswertes über die Kieselsteine, denen wir permanent auf unseren Touren begegneten. Der Weg ist ganz nett gemacht und sehr gut mit kleinen Kindern zu gehen. Er endet auf dem Flößerspielplatz, den wir schon von letztem Jahr kannten.

Um wenigstens ein paar Kilometer zu laufen, erweiterten wir den Weg bis zur Staumauer des Isarstausees.

Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Spielplatz fuhren wir weiter zu dem eigentlichen Highlight des Tages.

Als Überraschung für die Kinder besuchten wir die Sommerrodelbahn in Garmisch-Partenkirchen. Nicht nur die Kids hatten dort ihren Spaß… 😉

Mit einer kleinen Andenken-Kauf-Tour im Ort endete dieser Tag.

Keep on Hiking!

The Corona Diary – Biken in Zeiten von Corona – Der Urlaub im Karwendel 2021 – Zum Eckbauer

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17.08.2021

Da die Wanderung am Ettaler Manndl nicht so ausgedehnt war, konnte ich mich am frühen Abend für eine kurze Runde in den Sattel schwingen.

Der Urlaub neigte sich dem Ende und ich wollte noch ein paar mir bisher unbekannte Ecken auf zwei Rädern erkunden.

Ich wählte zunächst den schnellsten Weg in Richtung „Kranzbach„. Kurz hinter dem Luxushotel bog ich nach rechts ab.

Fast senkrecht zu den Höhenlinien führte meine gewählte Route, was mir ein paar Minuten Schieben einbrachte. Der Weg war zu steil und das Geläuf zu grob zum Pedalieren. Das war aber nicht weiter schlimm, so konnte ich die unbekannte Umgebung genießen.

Oben angelangt konnte ich wieder fahren. In sanftem auf und ab führte die Route in Richtung „Eckbauer„.

Dabei gab es wirklich sehr schöne Abschnitte, auf denen ich mutterseelenallein unterwegs war – zumindest um diese Zeit eine einsame Gegend.

Nicht so schön war die die Großbaustelle an der „Eckbauer Bahn„. Neue Attraktionen für den Skizirkus…

Am Berggasthof wendete ich, ohne Einkehr (war glaub‘ ich eh geschlossen), und machte mich auf den Rückweg.

Dieser bescherte mir nochmals ein paar schöne Ausblick auf Garmisch und die umliegenden Berge – und eine rasante Abfahrt auf Asphalt. Im Tal rollte ich dann entlang der Bahnlinie auf bekannten Wegen nach Klais und von da an den Barmsee retour.

Das war eine landschaftlich sehr schöne, wenn auch einfache Tour gewesen. Genau richtig für das kurze Zeitfenster und die fortgeschrittene Tageszeit.

Keep on biking!